Montag, 04.04.2016

NBA-Schlaglichter

Kobes Show gegen den Erzfeind

In seinem letzten Spiel gegen die Boston Celtics dreht Kobe Bryant noch einmal auf - Isaiah Thomas ist beeindruckt von seinem Idol. Blake Griffin gibt bei den Clippers sein Comeback, der Kampf um die letzten Playoff-Plätze im Westen und im Osten spitzt sich zu. Und: James Harden schießt sein altes Team ab.

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich: Kobe Bryant stopft!
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Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich: Kobe Bryant stopft!
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Brooklyn Nets (21-56) - New Orleans Pelicans (29-47) 87:106 (BOXSCORE)

Wer war doch gleich Tim Frazier? Der Point Guard, der bei den verletzungsgeplagten Pelicans zunächst nur einen 10-Tages-Vertrag unterschrieben hatte, legte gegen die Nets das beste Spiel seiner noch jungen Karriere hin. 19 Punkte und 13 Assists - in neun seiner letzten zehn Spiele hat er damit zweistellig gepunktet. "Es ist New York, da will man immer sein Bestes geben", so der Shooting-Star, der auch von Coach Alvin Gentry gelobt wurde: "Er hat einen wirklich guten Job gemacht. Diese Position ist nicht einfach zu spielen, aber er war sehr stark."

Nicht besonders gut war das erste Viertel, in dem die Teams zusammen nur 32 Punkte machten. Die Pelicans warfen zunächst nur Backsteine und brauchten über fünfeinhalb Minuten für ihre ersten Punkte, die Nets trafen gerade mal vier Würfe aus dem Feld in den ersten zwölf Minuten. Danach lief es aber doch rund für die Gäste, die am Ende eine Trefferquote von 55 Prozent aufwiesen. Auch dank Frazier. "Wir haben noch sechs oder sieben Spiele, und da will ich die Saison so gut wie möglich beenden."

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Bester Schütze der Pelicans war Luke Babbitt mit 21 Zählern, gleich sechs Akteure machten mindestens 13 Punkte. Für die Nets, die ohne Brook Lopez angetreten waren, machte Sean Kilkpatrick von der Bank kommend 15 Punkte. Da half auch die drückende Überlegenheit an den Brettern nicht (21 Offensiv-Rebounds!), schließlich traf man nicht einmal 39 Prozent aus dem Feld.

Cleveland Cavaliers (55-22) - Charlotte Hornets (44-32) 112:103 (BOXSCORE)

"Wenn die Playoffs morgen starten würden, wir wären bereit." Klare Ansage von LeBron James nach dem souveränen Sieg seiner Cavs über die Hornets, die man ja mittlerweile auch fast zu den Contendern im Osten zählen muss. 31 Punkte markierte der King, flankiert wurde er von J.R. Smith, der 27 Punkte machte. Insgesamt 16 Dreier fielen für die beste Mannschaft der Eastern Conference. Und: Auch Kevin Love spielte groß auf (25 Punkte, 5 Dreier).

"Ich fühle mich großartig, so gut wie schon lange nicht mehr in den letzten Jahren. Ich werde das Team weiter auf dem richtigen Pfad führen." Schon zur Halbzeit war das Ding durch: Cleveland hatte 8 von 14 Dreiern verwandelt und führte mit 16. "Sie haben so viele Spieler, die den Unterschied machen können", lamentierte Hornets-Coach Monty Williams. "Angefangen mit LeBron, der natürlich einer der weltbesten Spieler ist. Dann Kevin Love, J.R. Smith, auch Kyrie, der nicht gespielt hat. Sie sind sehr talentiert."

Irving musste mit einem lädierten Knöchel zuschauen, wurde aber nicht vermisst. Matthew Dellavedova rückte in die erste Fünf, musste aber nicht viel zeigen (6 Punkte, 9 Assists). Bester Schütze der Hornets war Kemba Walker mit 29 Punkten und 7 Assists. Marvin Williams kam auf 22 Punkte.

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Houston Rockets (38-39) - Oklahoma City Thunder (53-24) 118:110 (BOXSCORE)

Monstersieg für die Rockets im Kampf um die Playoffs. Und Monsterspiel vom Bärtigen, der gegen sein altes Team ein Feuerwerk abbrannte. 41 Punkte und 9 Assists für Harden, 15 Zähler davon im letzten Viertel, in dem die Thunder - man ahnt es - wieder eine Führung zu Beginn des Abschnitts verspielten. Der nächste Kollaps? Davon wollte Coach Billy Donovan nichts wissen: "James Harden ist passiert", so sein Kommentar. Und für OKC die 13. Niederlage nach einer Führung nach 36 Minuten.

"Wir sind im Angriffsmodus", so Harden, dessen Rockets auf Platz neun im Westen stehen und ein Spiel auf die Mavericks oder Jazz gutmachen müssen. "Wir machen Druck auf jeden gegnerischen Spieler. Das Spiel war unheimlich wichtig für uns." Kurz vor dem Ende machte der Ex-Thunder den Deckel drauf, als er einen Pass von Kevin Durant abfing und Patrick Beverley zum Dunk bediente.

"Sie hatten 20 Würfe mehr als wir", analysierte Kevin Durant nach der Partie. Die resultierten aus 23 Offensiv-Rebounds und 19 Thunder-Turnovern. Durant hielt mit 33 Punkten und 8 Rebounds seine 20-Punkt-Serie am Laufen, Russell Westbrook verpasste knapp ein weiteres Triple-Double (23 Punkte, 13 Rebounds, 9 Assists). Zweitbester Rockets-Scorer war Trevor Ariza mit 18 Punkten, Dwight Howard blieb mit 4 Punkten und 8 Rebounds blass.#

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