Dirk Nowitzki über...

"Das war uns allen peinlich"

Donnerstag, 14.04.2016 | 19:01 Uhr
Dirk Nowitzki steht mit Dallas zum 15. Mal in 16 Jahren in den Playoffs
© getty
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Im Saison-Endspurt hat Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks doch noch den Einzug in die Playoffs geschafft. Vor Spiel 1 der Serie gegen die Oklahoma City Thunder am Samstag sprach der Superstar mit ausgewählten Medienvertretern über die erste Runde, den Wendepunkt der Mavs-Saison und den Rekord der Warriors. Außerdem: Warum ihm Kobe Bryant Gänsehaut verschaffte.

Dirk Nowitzki über...

...den Saisonverlauf: "Es ging in dieser Saison ziemlich viel rauf und runter, wir hatten immer mal wieder Phasen, in denen es nicht so lief. Umso glücklicher sind wir jetzt, dass wir mit einem tollen Run in den letzten Wochen den Playoff-Einzug doch noch klar gemacht haben. Es ist eine tolle Sache, zum 15. Mal in 16 Jahren an der Postseason teilnehmen zu dürfen, und jetzt freuen wir uns einfach, dass es losgeht. Es wird eine schöne Herausforderung in der ersten Runde."

...das Erfolgsrezept in einer schwierigen Saison: "Wir hatten einige Verletzungsprobleme, aber wir haben uns letztendlich durchgekämpft. Wenn jemand ausgefallen ist, hat eben ein anderer seine Rolle übernommen und irgendwie hat es dann doch immer geklappt. Ich denke, wir haben mit Rick Carlisle zudem einen der besten Trainer überhaupt, der uns immer wieder motiviert und perfekt einstellt. Wenn wir seinen Game-Plan richtig durchziehen, können wir üblicherweise jedes Spiel gewinnen. Und wir haben auch einfach Kämpfernaturen: Deron Williams hatte zwei Knöchel-Operationen hinter sich und hat hier trotzdem eine richtig gute Saison gespielt, Wesley Matthews kam von einem Achillessehnenriss zurück und ist für uns extrem wichtig, gerade zuletzt war er richtig stark. Zaza Pachulia war nach dem DeAndre-Jordan-Debakel ein richtiger Steal für uns und hat vorne wie hinten eine mehr als solide Saison gespielt. J.J. Barea war gerade zuletzt natürlich auch on fire und hat uns mehrere Spiele hintereinander getragen. Wir hatten einfach das Glück, dass zum richtigen Zeitpunkt der Saison die Leute ihre beste Form erreicht haben."

...den Wendepunkt Sacramento: "Das war wohl unser Tiefpunkt der Saison. Wir haben eine richtig schlechte Leistung gezeigt und in einem eigentlichen Pflichtsieg verloren. Das war uns allen peinlich. Wir sind danach zusammengekommen und hatten am nächsten Tag ein Team-Meeting in Denver, wo unser nächstes Spiel anstand. Wir haben gesagt: 'Jetzt oder nie! Wenn uns das Ganze hier etwas bedeutet, dann müssen wir jetzt kämpfen und auf die Zähne beißen.' Das ist uns seither ganz gut gelungen, und dabei mussten wir fast die ganze Zeit auf Chandler Parsons und Deron Williams, also zwei unserer Starter, verzichten. Das war ein toller Run zuletzt und ich hoffe, dass wir diesen Rückenwind mit in die Playoffs nehmen können."

...Playoff-Gegner OKC: "Oklahoma ist natürlich ein sehr gutes Team, dass mit Kevin Durant und Russell Westbrook zwei der besten Spieler der Liga in seinen Reihen hat. Wir gehen nicht als Favorit in die Serie, das muss man klar sagen. Aber auch wenn wir in der Regular Season alle vier Spiele gegen sie verloren haben, waren das jetzt nicht unbedingt deutliche Angelegenheiten. Dreimal war es richtig eng und am Ende hätten wir auch gewinnen können, wenn es ein bisschen anders gelaufen wäre. Und genau mit dieser Einstellung müssen wir an die Serie rangehen. So wie in den letzten Wochen: Kämpfen, zusammen spielen, und dann schauen wir mal, was passiert. Wichtig ist, dass wir den Ball nicht häufig verlieren, weil Westbrook in Transition so unglaublich stark ist. Durch seine Fastbreaks bringt er ihre Offense häufig zum Explodieren, das wollen wir vermeiden. Wenn wir sie dazu zwingen, in der Offense selbst langsamer zu spielen, haben wir glaube ich eine bessere Chance."

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...das Playoff-Feld im Allgemeinen: "Ich denke, dass die Spitze der Liga in den letzten Jahren immer besser und besser geworden ist. Der Talent-Pool ist so stark und irgendwie scheint es immer, als wären die Teams jedes Jahr noch stärker. Das macht es sicher nicht einfach. Wenn man sich San Antonio anschaut: Die haben jetzt ihre beste Saison unter Gregg Popovich gespielt und zuhause nur einmal verloren, trotzdem sind sie in der Tabelle noch weit hinter den Warriors. Das ist unglaublich und meiner Meinung nach eine sehr gute Sache für den Sport, die Liga und vor allem die Fans. Es wird Spaß machen, das zu verfolgen."

...die Warriors und Sieg Nr. 73: "Sie haben einfach unfassbares Shooting in ihrem Team. Einige Teams haben vielleicht mal ein Kaliber wie Stephen Curry oder einen Klay Thompson, aber sie haben einfach beide zur gleichen Zeit. Beide können zu jederzeit acht bis zehn Dreier im Spiel reinhauen und das macht sie so explosiv, dass man einfach zuschauen muss. Um diese beiden haben die Warriors zudem das perfekte Personal herumgestellt: Sie haben Rebounder, Verteidiger, gute Athleten, gute Playmaker, das ergänzt sich sehr gut. Ich habe mich für sie gefreut, dass sie jetzt den Rekord mit 73 Siegen geholt haben. Bloß neun Niederlagen in einer Saison - das ist unglaublich! Sie haben eine Wahnsinnssaison gespielt und uns allen viel Spaß bereitet. Sie sind dabei, sich eine kleine Dynastie aufzubauen."

...den Abschied von Kobe Bryant: "Ich denke, so einen perfekten Abschied wird es nie wieder geben. Kobe hatte nicht nur für die Lakers, sondern für die ganze Liga, den ganzen Sport so eine unglaubliche Bedeutung. Wie ich immer sage, war er der Michael Jordan unserer Generation und er hat sich diesen wunderbaren Abend auf jeden Fall verdient. Es war schön, wie die Lakers alle möglichen Ex-Mitspieler versammelt hatten und wie er im Spiel dann auch immer wieder den Ball bekam. Dass er das Spiel am Ende dann auch noch im Alleingang gewinnt, war der Wahnsinn. Ich hatte beim Zusehen Gänsehaut und habe mich sehr für ihn gefreut. Es war das filmreife Ende einer unglaublichen Karriere."

Hommage an Kobe: "Ein Ende wie im Märchen"

...seine Rolle in den nächsten Jahren: "Ich stelle mich einfach immer auf das ein, was die Mavericks von mir brauchen. Ich habe meine Rolle als Team-Leader immer wie folgt gesehen: Ich muss alles dafür tun, das wir gewinnen. Das kann mal bedeuten, dass ich 20 Punkte machen muss, das kann auch 5 Punkte bedeuten und dazu ein paar Rebounds. Das kann aber auch mal heißen, dass ich auf der Bank sitze und für einen jungen Spieler Platz mache, der gerade einen besseren Tag hat als ich. Wenn es bei mir nicht läuft, feuere ich gerne von draußen an. Wenn wir gewinnen, habe ich meinen Job getan. Es spielt keine Rolle, was danach im Statistikbogen steht. Ich denke, genau so geht es die nächsten Jahre weiter. Vielleicht spiele ich etwas weniger, vielleicht werfe ich etwas weniger. Mir ist das egal, ich will einfach für das Team da sein und gewinnen. Rekorde und Zahlen haben nie eine Rolle für mich gespielt."

Der Spielplan im Überblick

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