Dienstag, 19.04.2016

Dallas nach dem Sieg in OKC

Und wieder alle Lügen gestraft

Die Dallas Mavericks sind beim Sieg gegen die Oklahoma City Thunder wieder einmal von den Toten auferstanden und haben nun sogar den Heimvorteil auf ihrer Seite, auch wenn Dirk Nowitzki für Spiel 3 fraglich ist. Mit einer Energieleistung und kleinen Psychotricks hielten sie die OKC-Stars in Schach - und doch hing alles an einem seidenen Faden.

Dirk Nowitzki und Raymond Felton waren mit 17 Punkten die Topscorer für die Dallas Mavericks
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Dirk Nowitzki und Raymond Felton waren mit 17 Punkten die Topscorer für die Dallas Mavericks
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"Sie sind weiter haushoher Favorit, aber wir werden ihnen zeigen, dass dies kein Spaziergang wird", diktierte Dirk Nowitzki nach dem Thriller-Sieg in die Notizblöcke der Journalisten. Das sind keine bahnbrechenden Neuigkeiten, aber dennoch überrascht es immer wieder, wie diese Mavs den Kopf aus der Schlinge ziehen und zum wiederholten Male in dieser Saison die Experten Lügen strafen, die dieses Team eben zum wiederholten Male in dieser Saison abschrieben.

So geschehen vor Saisonbeginn, kurz vor Ende der Regular Season und nun erneut nach der verheerenden Niederlage in Spiel 1 der Serie. Es hat das Team nie beeinflusst, vielmehr zogen sie ihre Motivation eben auch aus diesen Einschätzungen.

Rückschläge gewohnt

Die Mavs sind Rückschläge gewohnt. Sie kennen sie aus der Free Agency, aber eben auch auf dem Feld. Dieses Veteranenteam lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Die Jungs haben etliche Schlachten geschlagen und Schlachten gehen in der Regel nicht ohne Verluste vonstatten.

Mavs vs. OKC: Die Spiele 3 und 4 im LIVESTREAM!

Damit hat Dallas sich abgefunden. Einzelschicksale spielen in dieser Phase der Saison keine Rolle mehr. Die Ausfälle von Chandler Parsons und J.J. Barea lassen sich nun mal nicht ändern. Auch die Tatsache, dass Deron Williams (Leistenbeschwerden) sich in diesen Tagen mehr über den Hardwood schleppt, spielt keine Rolle. Vielmehr opferte sich D-Will für sein Team, indem er gleich zu Beginn aufdrehte, und somit keinen Zweifel an seiner Einsatzfähigkeit aufkommen ließ.

Williams zerreißt sich

"Das gab die Richtung vor. Es zeigte, dass wir hier sind und diese ganzen Sachen hinter uns lassen. Es sind die Playoffs. Niemand lässt hier Ausreden zu, niemand hat Mitleid mit dir", erklärte Nowitzki. Williams haute alles raus, bis die Schmerzen nichts mehr zuließen. Mitte des dritten Viertels schleppte er sich zur Bank. Er kam nicht mehr wieder.

Mit 13 Punkten und 5 Assists hatte er seine Aufgabe erfüllt. Wie jeder an diesem Abend. Selbst die Reservisten trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Charlie Villanueva fällt in diesen Tagen eigentlich nur dadurch auf, dass hinter seinem Namen auf dem Boxscore konstant ein DNP-CD steht. Das war auch gegen die Thunder so, aber Charlie Vs Spiel begann bereits vor dem Tip-Off. Zusammen mit Justin Anderson crashte er die Dance Routine von Russell Westbrook und Cameron Payne. Den Tanz, den beide vor jedem Spiel aufführen, um sich für das Spiel einzugrooven.

Psychospiele mit Westbrook

"Hit them folks" nennen sie das, aber die Mavs sorgten dafür, dass es zu einem "Hit the brain" wurde. Als Villanueva sich scheinbar zufällig und unabsichtlich zwischen die beiden stellte und auch Anderson der Tanzperformance zu nahe kam, schubste der Westwolf beide zur Seite. "Ich wollte auch auf der Party eingeladen sein, aber ich habe keine Einladung bekommen", grinste Villanueva: "Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich habe nur auf meine Teamkollegen gewarten."

Natürlich hatte er das nicht. Das sahen auch Kevin Durant ("That's fake shit!") und Westbrook ("Yeah, that's fake!") so, aber dass diese Sache Thema auf der Pressekonferenz war, bewies, dass die - zugegeben nicht ganz sportliche Aktion - ihre Wirkung nicht verfehlt hatte.

Die Mavs waren in den Köpfen ihrer Gegner. Es ist ein altbewährtes Mittel unterlegender Teams, den übermächtigen Gegner auf das eigene Niveau herunterzuziehen. Die Texaner bedienten sich dieser Psychotricks. Gepaart mit einem unerbittlichen Willen, ungewohnt guter Defense und Spielern, die alle ihre kleinen ihnen zugedachten Rollen erfüllten, war dies der Schlüssel, den Blowout aus Spiel 1 vergessen zu machen.

"Schande für die Stadt Dallas"

Wer hätte schon gedacht, dass Raymond Felton Westbrook auf Augenhöhe begegnen würde und mit den letzten sechs Mavs-Punkten der Sieggarant werden würde (die vergebenen Freiwürfe am Ende kehren wir an dieser Stelle unter Cubans Perserteppich)?

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PLATZ 25: Clyde Drexler - 2.963 Punkte in 145 Spielen - Portland Trail Blazers, Houston Rockets
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PLATZ 25: Clyde Drexler - 2.963 Punkte in 145 Spielen - Portland Trail Blazers, Houston Rockets
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PLATZ 24: Reggie Miller - 2.972 Punkte in 144 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 24: Reggie Miller - 2.972 Punkte in 144 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 23: James Worthy - 3.022 Punkte in 143 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 23: James Worthy - 3.022 Punkte in 143 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 22: Julius Erving - 3.088 Punkte in 141 Spielen - Philadelphia 76ers
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PLATZ 22: Julius Erving - 3.088 Punkte in 141 Spielen - Philadelphia 76ers
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PLATZ 21: Dennis Johnson - 3.116 Punkte in 180 Spielen - Seattle Supersonics, Phoenix Suns, Boston Celtics
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PLATZ 21: Dennis Johnson - 3.116 Punkte in 180 Spielen - Seattle Supersonics, Phoenix Suns, Boston Celtics
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PLATZ 20: Paul Pierce - 3.159 Punkte in 163 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, Los Angeles Clippers (Stand 2. Mai 2016)
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PLATZ 20: Paul Pierce - 3.159 Punkte in 163 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, Los Angeles Clippers (Stand 2. Mai 2016)
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PLATZ 19: Kevin McHale - 3.182 Punkte in 169 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 19: Kevin McHale - 3.182 Punkte in 169 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 18: Wilt Chamberlain - 3.607 Punkte in 160 Spielen - Philadelphia und San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, Los Angeles Lakers
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PLATZ 18: Wilt Chamberlain - 3.607 Punkte in 160 Spielen - Philadelphia und San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, Los Angeles Lakers
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PLATZ 17: Elgin Baylor - 3.623 Punkte in 134 Punkte - Minneapolis und Los Angeles Lakers
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PLATZ 17: Elgin Baylor - 3.623 Punkte in 134 Punkte - Minneapolis und Los Angeles Lakers
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PLATZ 16: Scottie Pippen - 3.642 Punkte in 208 Spielen - Chicago Bulls, Houston Rockets, Portland Trail Blazers
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PLATZ 16: Scottie Pippen - 3.642 Punkte in 208 Spielen - Chicago Bulls, Houston Rockets, Portland Trail Blazers
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PLATZ 15: Dirk Nowitzki - 3.663 Punkte in 145 Spielen - Dallas Mavericks (Stand: 26. April 2016)
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PLATZ 15: Dirk Nowitzki - 3.663 Punkte in 145 Spielen - Dallas Mavericks (Stand: 26. April 2016)
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PLATZ 14: Magic Johnson - 3.701 Punkte in 190 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 14: Magic Johnson - 3.701 Punkte in 190 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon - 3.755 Punkte in 145 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon - 3.755 Punkte in 145 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 12: Dwyane Wade - 3.781 Punkte in 165 Spielen - Miami Heat (Stand: 20. Mai 2016)
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PLATZ 12: Dwyane Wade - 3.781 Punkte in 165 Spielen - Miami Heat (Stand: 20. Mai 2016)
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PLATZ 11: John Havlicek - 3.776 Punkte in 172 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 11: John Havlicek - 3.776 Punkte in 172 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 10: Tony Parker - 3.885 Punkte in 213 Spielen - San Antonio Spurs (Stand 14. Mai 2016)
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PLATZ 10: Tony Parker - 3.885 Punkte in 213 Spielen - San Antonio Spurs (Stand 14. Mai 2016)
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PLATZ 9: Larry Bird - 3.897 Punkte in 164 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 9: Larry Bird - 3.897 Punkte in 164 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 8: Jerry West - 4.457 Punkte in 153 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 8: Jerry West - 4.457 Punkte in 153 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 7: Karl Malone - 4.761 Punkte in 193 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 7: Karl Malone - 4.761 Punkte in 193 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 6: Tim Duncan - 5.172 Punkte in 251 Spielen - San Antonio Spurs (Stand: 14. Mai 2016)
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PLATZ 6: Tim Duncan - 5.172 Punkte in 251 Spielen - San Antonio Spurs (Stand: 14. Mai 2016)
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PLATZ 5: Shaquille O'Neal - 5.250 Punkte in 216 Spielen - Orlando Magic, Los Angeles Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 5: Shaquille O'Neal - 5.250 Punkte in 216 Spielen - Orlando Magic, Los Angeles Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 4: LeBron James - 5.572 Punkte in 199 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat
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PLATZ 4: LeBron James - 5.572 Punkte in 199 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat
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PLATZ 3: Kobe Bryant - 5.640 Punkte in 220 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Kareem Abdul-Jabbar - 5.762 Punkte in 237 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Kareem Abdul-Jabbar - 5.762 Punkte in 237 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Michael Jordan - 5.987 Punkte in 179 Spielen - Chicago Bulls
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PLATZ 1: Michael Jordan - 5.987 Punkte in 179 Spielen - Chicago Bulls
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Wer hätte schon gedacht, dass zwei Rookies wichtige Rollen in einem Playoffs-Spiel der Mavs spielen würden? Aber Anderson, der Durant drei Sekunden vor dem Ende spielentscheidend blockte, und Salah Mejri enttäuschten nicht.

"Wir wussten alle, dass dies inakzeptabel war. Das ist kein Dallas Mavericks Basketball. Das war eine Schande für die Stadt Dallas, die Fans, unsere Familien und für uns. Es war peinlich, landesweit so im Fernsehen vorgeführt zu werden. Wir sind hierhergekommen, um ihnen einen echten Kampf zu liefern", sagte Felton. Es war ihnen gelungen. Spiel 1 war vergessen.

Defensivmonster Matthews

Zu diesen Kämpfern gehörte auch Wes Matthews. Der Shooting Guard zerriss sich förmlich, um Durants Offensivpower einzudämmen. Eigentlich ein unmögliches Unterfangen. Eigentlich. Denn Matthews hielt den Superstar bei 7/33 aus dem Feld und sorgte dafür, dass KD Michael Jordans Rekord für die meisten Fehlwürfe in einem Playoff-Spiel (26) einstellte.

Den Ruhm teilte er anschließend brav mit den Teamkollegen. "Einer alleine kann jemanden wie ihn nicht kontrollieren. Er ist vielleicht der beste Scorer in der Liga. Mein Team stand hinter mir und er hat wahrscheinlich auch ein paar offene Würfe danebengesetzt", berichtete Matthews und ärgerte sich gleichzeitig über seine eigene Wurfleistung: "Meine Offense war nicht da, aber ich wollte nicht dafür verantwortlich sein, dass dies dazu führt, dass wir verlieren."

"Er hat seine Offense für die Defense geopfert, aber zeigte dann noch mit zwei offensiven Aktionen seine Clutchness. Das kann man nicht lernen. Er hat einfach mit Herz gespielt", lobte D-Will den Kollegen.

Nur eine Momentaufnahme

Bei allen Erfolgsstories, die die Partie aus Mavs-Sicht schrieb, zeigte die Partie aber auch, dass sich im Basketball die Entscheidung über Sieg oder Niederlage am Ende auf eine einzige Szene herunterbrechen lässt. Hätte Thunder-Center Steven Adams den Ball nur eine Zehntelsekunde früher Richtung Korb befördert, wären alle diese kleinen Geschichten allerhöchstens eine Randnotiz gewesen, eine Rehabilitation mit bestenfalls moralischem Wert.

Dieses Wissen hilft dabei den Fokus aufrechtzuerhalten, diese neue Mentalität zu verinnerlichen. Für Spiel 3. Für ein komplett neues Spiel. Ein Spiel, in dem die Thunder auf eine Antwort brennen werden. Ein Spiel, in dem Dallas die Leistung in eigener Halle bestätigen will. Playoffs eben.

OKC vs. Mavs: Die Serie im Überblick

Marc-Oliver Robbers

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Marc-Oliver Robbers(Verantwortlicher Redakteur NBA.de)

Marc-Oliver Robbers, Jahrgang 1982, ist seit Anfang 2013 bei SPOX.com und leitet die NBA-Basketball-Redaktion. Kam 2011 als Praktikant aus dem Oldenburger Münsterland zu SPOX und ist nach einem kurzen Abstecher zu Sport1.de nun zurück im Hause PERFORM. Kernressort: Basketball, aber auch im Fußball und Tennis zuhause.

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