Montag, 11.04.2016

San Antonio - Golden State 86:92

Nr. 72! Curry schlägt die Spurs

Die Golden State Warriors lieferten sich mit den San Antonio Spurs ein unfassbar intensives Topspiel. Dank Stephen Curry fuhren die Dubs am Ende den 72. Sieg der Saison ein und schlugen das zweitbeste Team der Liga mit 92:86 (BOXSCORE). Damit haben sie den Rekord der Chicago Bulls von 95/96 zumindest schon einmal eingestellt.

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Die Rekordjagd lebt! Die Golden State Warriors entkommen auch aus der Hölle von San Antonio mit einem Sieg - dort hatte diese Saison noch kein einziges Team gewonnen. Damit reißt auch die beeindruckende Serie der Spurs, die am Alamo bis zu diesem Spiel 6995 Tage nicht gegen Golden State verloren hatten.

Die Partie hätte gut und gerne als Spiel 7 der Conference Finals durchgehen können. Beide Mannschaften kämpften bis zum Umfallen und wollten bei der Generalprobe vor den Playoffs ein Statement setzen. Nach dem 72. Sieg im 81. Spiel ist das Team von Steve Kerr nur noch einen Erfolg von der besten Saison aller Zeiten entfernt. Der letzte Gegner sind am Mittwoch die verletzungsgeplagten Memphis Grizzlies.

MVP Steph Curry führte die Warriors mit 37 Punkten (13/22 FG) an, bekam allerdings nur vergleichsweise wenig Unterstützung von Klay Thompson (14 Punkte) Draymond Green (11 Punkte). Für die Spurs war LaMarcus Aldridge der beste Korbjäger (24 Punkte, 11/18 FG). Kawhi Leonard kam zwar auf 20 Punkte, 13 Rebounds, 5 Assists und 3 Blocks, haderte allerdings mit seinem Wurf (7/22 FG).

Die Reaktionen:

Draymond Green (Warriors): "Wir können nun die 73 Siege erreichten. Das ist für mich das Wichtigste an Sieg Nummer 72."

Stephen Curry (Warriors): "Natürlich genießen wir momentan die wilde Fahrt. Das Ziel ist und bleibt die Championship. Aber wir haben uns selbst in eine großartige Situation gebracht, die Saison mit einem Sieg abschließen zu können und damit etwas zu erreichen, das niemand vor uns geschafft hat. Das wäre eine unglaubliche Errungenschaft."

David West (Spurs): "Sie sind einfach explodiert. Steph hat einfach das Spiel übernommen. Und wir waren nicht in der Lage, ihn zu stoppen oder in irgendeiner Weise vor ihm zu bleiben."

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
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Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
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In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
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Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
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Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
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... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
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Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
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Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Popovich schonte nur Tim Duncan. Es starteten Parker, Danny Green, Leonard, West und Aldridge. Für die Warriors begannen wie immer Curry, Thompson, Barnes, Draymond Green und Bogut.

1. Viertel: Die Spurs gaben mit starker Defense die Richtung vor, eindeutige Playoff-Atmosphäre in San Antonio von Beginn an. Beide Teams verfielen aufgrund der guten Rotationen in Hektik und hatten Probleme mit der Ausführung und dem Wurf. Curry kassierte Mitte des Viertels sien zweites Foul, blieb aber auf dem Parkett. Dank Aldridge ging San Antonio mit einer kleinen Führung in die zweiten zwölf Minuten.

2. Viertel: Während die Warriors langsam aber sicher in einen Rhythmus kamen, agierten die Spurs offensiv ein wenig einfallslos. Das Pick-and-Roll brachte selten eine gute Option, das Team von Gregg Popovich traf nicht immer die besten Entscheidungen. Viele Post-ups und contested Dreier waren die Folge, doch ihre Stärke am Brett (18 Offensiv-Rebounds) bescherte den Spurs viele Second-Chance-Punkte. Curry und Green führten die Dubs kurz vor der Pause jedoch zum Ausgleich.

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3. Viertel: San Antonio kam furios aus der Kabine und startete mit einem 8:0-Run. Doch dann zündete Curry seine Sneaker an und lief heiß. Der MVP übernahm das Spiel und erzielte im dritten Abschnitt 16 Punkte. Die Dreier fielen und mit dem höheren Tempo kam den Warriors deutlich besser klar als die Spurs. Doch trotz schwacher Dreierquote blieb San Antonio dran. Grund dafür war vor allem Aldridge. Glück für die Gastgeber: Currys Buzzer-Beater aus knapp 18(!) Metern am Ende des Viertels kam eine halbe Sekunde zu spät.

4. Viertel: Das Selbstvertrauen von Curry wuchs im Schlussabschnitt noch weiter, da er aus allen Lagen traf und die Spurs-Defense ein ums andere Mal schwindelig spielte. So setzten sich die Dubs Stück für Stück ab und konnten erstmals eine zweistellige Führung ihr Eigen nennen. Aldridge ließ mit ein paar Jumpern noch einmal Hoffnung bei den Spurs-Anhängern aufkommen, doch am Ende stand die starke Warriors-Defense ihren Mann und verhinderte ein Comeback von San Antonio. Der knappe Sieg für Golden State ist definitiv verdient.

San Antonio Spurs vs. Golden State Warriors: Hier geht's zum BOXSCORE

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Der Star des Spiels: Stephen Curry. Unwiderstehlich drehte der MVP im dritten Viertel auf und ließ alle anderen Spieler in einer großen Staubwolke zurück. Nachdem er zuletzt gegen die Spurs etwas geschwächelt hatte, zauberte Curry bei der Generalprobe für die Playoff sein 39. Spiel mit 30 oder mehr Punkten aufs Parkett. Exakt waren es derer 37 (13/22 FG), zu denen sich noch 5 Rebounds und 5 Assists gesellten. Einmal mehr eine unglaubliche Leistung des besten Ballkünstlers des Planeten.

Der Flop des Spiels: Der Spurs-Backcourt. Wo war die Erfahrung und die ordnende Hand von Tony Parker? Wo war das tödliche Auge von Danny Green? Wo war die Spritzigkeit und das Shooting von Patty Mills? Keiner der Guards von San Antonio konnte eine Performance hinlegen, die für einen Sieg nötig gewesen wäre. Zusammen trafen sie gerade einmal 5 von 22 Würfen und produzierten 8 Ballverluste bei 7 Assists. Sie bekamen keine Struktur in die Offensive der Spurs, die vor allem deshalb oftmals hektisch wurde.

Das fiel auf:

  • Mit den Warriors und Spurs trafen sich die beiden Teams mit der besten Dreierquote der Liga. Die Dubs schossen mit zunehmender Spieldauer immer besser vom Perimeter, doch San Antonio fand im ganzen Spiel nicht die Range von Downtown. Am Ende standen schwache 18 Prozent gegen gute 37 Prozent von Golden State.
  • Ohne Tim Duncan und Boris Diaw fehlten den Spurs zwei Big Men, die aus dem Post kreieren und passen können. Diese Rolle erfüllten Aldridge und West nur mangelhaft. Viel zu häufig stagnierte das Ball Movement bei ihnen. That's not Spurs Basketball. Immerhin konnte LMA später im Spiel noch einige Punkte aus Post-Ups generieren.
  • Die Splash Brothers hatten gegen Memphis Schwierigkeiten mit dem Wurf - und beide reagierten darauf komplett unterschiedlich. Während der Chef - natürlich - einfach weiterwarf und ab dem dritten Viertel auch wieder traumhaft sicher traf, bekämpfte Thompson seine Offnight mit vielen Cuts und Drives zum Korb. Sein Wurf spielte auch heute mit ihm Verstecken.
  • In Hälfte zwei wagte Popovich das Experiment, Boban Marjanovic zu bringen. Selbst gegen Kerrs Small Ball mit Mo Speights als Center spielte Pop groß. Das funktionierte auch gegen den zweiten Anzug der Warriors nicht wirklich, da die Dubs das Tempo hochhielten und Big Boban in jedes Pick-and-Roll involvierten. Sein offensiver Einfluss hielt sich in Grenzen.

Der Spielplan im Überblick

Martin Klotz

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Martin Klotz(Redaktion)

Martin Klotz, Jahrgang 1988, ist seit Anfang 2014 bei SPOX.com. Den gebürtigen Bremer zog es zuletzt immer weiter Richtung Süden. Nach vier Jahren beim NDR in Hannover und einem Journalistik-Studium an der Uni Leipzig kam er nach Unterföhring. Als Volontär Mitglied der NBA-Redaktion und darüber hinaus zuständig für die Euroleague.

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