Freitag, 22.04.2016

Spiel 3: Thunder - Mavericks 131:102

Blowout! Rückschlag für Dallas

Zwar können die Dallas Mavericks lange gut mithalten, doch am Ende haben sie keine Chance gegen Kevin Durant. Der führt die Oklahoma City Thunder zu einem überzeugenden 131:102-Sieg (BOXSCORE) und bringt OKC den Heimvorteil zurück. Auch ein starker Dirk Nowitzki reicht den Mavs nicht.

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Gerade in der Defensive konnte Dallas nicht an die hervorragende Leistung aus Spiel zwei anknüpfen. Das lag aber auch an dem überragenden Kevin Durant, der sich von Beginn an unglaublich heiß zeigte und die Thunder mit seinen 34 Punkten und 7 Rebounds quasi im Alleingang zum Erfolg führte. Unterstützung kam vor allem von Russell Westbrook (26 Zähler, 15 Assists), doch auch die Thunder-Bank machte einen guten Job.

Oklahoma City zeigte also genau die richtige Antwort auf die Niederlage vor wenigen Tagen in der heimischen Arena. Mit einer starken Offensiv-Leistung und einer Quote von 57,7 Prozent aus dem Feld (55,6 Prozent von Downtown) sicherten sich die Thunder die 2:1-Führung in der Serie und haben damit den Heimvorteil wieder auf ihrer Seite.

Auf Seiten der Mavs, die in Sachen Offense ebenfalls überzeugen konnten, war Wesley Matthews der beste Mann auf dem Parkett. Mit 22 Punkten und 5 Rebounds wehrte er sich gemeinsam mit dem ebenfalls starken Dirk Nowitzki (16 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, seine Highlights gibt es hier im Video) gegen die drohende Niederlage. Am Ende konnten sie die Gäste aus Oklahoma allerdings nicht stoppen. Die vierte Partie steht nun am 24. April an (ab 2 Uhr im LIVESTREAM FOR FREE).

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Die Reaktionen:

Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): "Der Schlüssel zum Sieg in Spiel zwei war das niedrige Tempo, wir haben uns irgendwie durchgekämpft. Es wird schwierig für uns, ein Spiel zu gewinnen, wenn [Oklahoma City] 131 Punkte erzielt. Mit dem Team was wir aktuell haben mit den ganzen Verletzungen, ich glaube nicht, dass wir im Moment 131 Punkte machen können."

Kevin Durant (Oklahoma City Thunder): "Wenn ich gut spiele, dann schmeiße ich danach keine Party. Und wenn ich schlecht spiele, dann versuche ich danach nicht alles zu ändern. Ich gehe auch das nächste Mal einfach raus und werde genauso spielen, wie ich es immer gemacht habe."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Kleine Veränderungen bei den Mavericks: J.J. Barea ist wieder fit und startet für den angeschlagenen Williams. Gemeinsam mit Raymond Felton bildet er den Backcourt, während Wesley Matthews, Dirk Nowitzki und Zaza Pachulia die Starting Five komplettieren. Die Thunder starten mit dem bekannten Lineup bestehend aus Russell Westbrook, Andre Roberson, Kevin Durant, Serge Ibaka und Steven Adams.

1. Viertel: Dirk schien sich trotz des verletzten Knies ganz gut zu fühlen. Der Deutsche versenkte 4 seiner ersten 5 Würfe im Korb. Doch die Thunder präsentierten sich extrem heiß von Downtown. Ein Dreier nach dem anderen ermöglichte OKC eine zwischenzeitliche 9-Punkte-Führung. Mit 27:21 für die Thunder ging es in den nächsten Abschnitt.

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2. Viertel: Durant machte genau da weiter, wo er im ersten Viertel aufgehört hatte. Schon nach 15 gespielten Minuten hatte der 27-Jährige genauso viele erfolgreiche Field Goals auf dem Konto wie im kompletten zweiten Spiel. So führte KD sein Team zu einem 14:3-Lauf, mit dem OKC die Kontrolle und eine 19-Punkte-Führung übernahm. Dirk wehrte sich mit allen Mitteln, doch passenderweise wurde der Deutsche beim Dunking-Versuch gnadenlos von Westbrook abgeräumt. Mit einem 7:0-Lauf verkürzte Dallas am Ende aber wieder den Rückstand. 58:48 für die Thunder.

3. Viertel: Frühe Auszeit von Mavs-Coach Rick Carlisle, nachdem Oklahoma City den Vorsprung schnell wieder auf 15 Zähler ausbaute. Anschließend wurde es auch nicht unbedingt besser - bis eine Rangelei zwischen Felton und Adams Feuer in die Partie brachte. Dallas startete einen 10:3-Lauf und machte es wieder spannend. Doch die Antwort von Westbrook und OKC ließ nicht lange auf sich warten - 97:78 für die Thunder.

4. Viertel: Ein kurzes Aufbäumen der Mavs wurde schnell von Durant und Westbrook zunichte gemacht. Schließlich versenkte sogar Kanter einen Dreier. Ein klares Anzeichen: Hier war für Dallas nichts mehr zu holen. Beide Coaches schickten ihre Reservisten auf's Parkett und die Garbage-Time nahm ihren Lauf. Die Thunder gewannen mit 131:102.

© spox

Dallas Mavericks vs. Oklahoma City Thunder: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Kevin Durant. Nach seinem fast schon desaströsen Auftritt in Spiel zwei zeigte der MVP von 2014 genau die richtige Antwort. Von Beginn an versenkte Durant so gut wie jeden Wurf und ließ auch im weiteren Spielverlauf nicht locker. Am Ende waren 11 seiner 25 Feldwurfversuche erfolgreich und Durant hatte 34 Punkte im Boxscore vorzuweisen. Hinzu kamen 7 Rebounds sowie 3 Assists.

Der Flop des Spiels: Devin Harris. Zwar konnte J.J. Barea nach überstandener Verletzung wieder auflaufen, doch da nun Deron Williams ausfiel, blieb Harris in der Rolle als Backup-Spielmacher. Allerdings erlebte der 33-Jährige einen Abend zum Vergessen! Der Point Guard konnte überhaupt nicht überzeugen und beendete das Spiel mit gerade einmal 5 Zählern sowie 2 Assists - und einem Plus/Minus-Wert von -30!

Das fiel auf:

  • Schon früh wurde klar: Die Defensiv-Taktik, mit der Kevin Durant in Spiel zwei abgemeldet wurde, sollte an diesem Abend nicht von Erfolg gekrönt sein. Zu Beginn ließ Wesley Matthews erneut ein wenig Platz zum MVP von 2014, um dessen Drives zu verhindern. Doch KD zeigte sich absolut on fire und nutzte jeden freien Zentimeter, indem der 27-Jährigen den Mavericks einen Jumper nach dem anderen um die Ohren hämmerte.
  • Davon ließen sich seine Teamkollegen offenbar anstecken. Immerhin präsentierte sich das komplette Team extrem zielsicher aus der Distanz. Von Beginn an fiel von Downtown fast alles, sodass sich OKC relativ früh mit einem zweistelligen Vorsprung absetzen konnte. Insgesamt standen 15 verwandelte Dreier bei 27 Versuchen im Boxscore (55,6 Prozent).
  • Die Mavericks hatten in dieser Hinsicht eher weniger Glück. Nur 6 der 23 Versuche jenseits der Dreierlinie fanden den Weg durch die Reuse. Dennoch war die Offense der Mavs durchaus effizient. Die Zone wurde gut attackiert (40 Punkte in der gegnerischen Zone) und Dallas verstand es recht gut, Turnover zu verhindern (12) So blieb Dallas über die komplette Partie in Schlagdistanz.
  • Neben Durant gab es allerdings noch einen weiteren Faktor, der gegen Dallas sprach. Die ersatzgeschwächten Mavericks konnten von der Bank aus keine wirklichen Akzente setzen. Die zuletzt starken Justin Anderson und Salah Mejri enttäuschten, während David Lee nach seiner Verletzungspause immerhin 6 Zähler auflegte. Dank Enes Kanter (21 Punkte, 8 Rebounds)und Dion Waiters (19 Punkte) sah das auf der anderen Seite anders aus. Die Thunder entschieden das Duell der Reservisten deutlich mit 46:26 für sich.

Der Spielplan im Überblick

Philipp Jakob

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