NBA

Dubs mit Dusel zum OT-Sieg

Von SPOX
Stephen Curry lieferte einmal mehr eine MVP-würdige Leistung ab
© getty
Cookie-Einstellungen

Minnesota Timberwolves (25-50) - Los Angeles Clippers (47-27) 79:99 (BOXSCORE)

"Er ist einfach ein unglaublicher Spieler mit einem großartigen Gefühl für das Spiel." Das Lob von Coach Doc Rivers ging an seinen Spielmacher Chris Paul, der beim lockeren Sieg über die Wolves eine ganz starke Partie machte. 20 Punkte, 8 Rebounds und 16 Assists reichten nicht ganz für ein Triple Double - aber im vierten Viertel saß CP3 auch komplett draußen.

Das Spiel war nach 36 Minuten bereits entschieden und so konnten sich die Clippers wenigstens ein bisschen für das anstehende Duell mit den Thunder am Donnerstag schonen. "Es war für uns alle eine harte Saison, weil wir nicht wussten, wer jede Nacht spielen muss", so Paul: "Den Rhythmus nun gefunden zu haben und das vierte Viertel nicht mehr spielen zu müssen, ist echt gut."

Die Jungspunde aus dem hohen Norden erlebten durchwachsene Abende. Andrew Wiggins kam auf 7 Punkte und 6 Turnover, musste das Spiel aber im dritten Viertel mit einer Verletzung am Kinn verlassen. Der designierte Rookie of the Year, Karl-Anthony Towns, war mit 16 Punkte und 11 Rebounds noch der beste Akteur der Timberwolves. Zach LaVine beendete das Spiel mit 0 Punkten (0/6 FG). Insgesamt traf Minnesota nur 35 Prozent aus dem Feld.

San Antonio Spurs (63-12) - New Orleans Pelicans (27:47) 100:92 (BOXSCORE)

Es kam nicht häufig vor diese Saison, aber gegen die Pels legte Manu Ginobili mal wieder die Spritzigkeit alter Zeiten an den Tag. Der Argentinier erzielte 20 Punkte bei 7/10 Treffern und war besonders vom Perimeter heiß (5/6 Dreier). Von dort trafen beide Teams stark: 50 Prozent (Spurs) bzw. 47 Prozent (Pels).

Im ersten Durchgang konnten die verletzungsgeplagten Pelicans noch einigermaßen mithalten, doch ein starkes dritten Viertel ließ die Führung der Spurs zu einem soliden Polster anschwellen. Mit dem Sieg schraubt San Antonio die Start-Bilanz in der eigenen Arena auf 38-0 und überflügelt damit die Bulls, die in der Rekordsaison 95/96 einen Heimstart von 37-0 hinlegten.

Nach drei Spielen Pause fügte sich Kawhi Leonard gut wieder ein und kam auf 16 Punkte, ebenso viele Zähler standen am Ende für Danny Green im Boxscore. Für New Orleans erzielte Alexis Ajinca 18 Punkte.

Folge NBA.de bei Twitter - wie Dirk Nowitzki!

Utah Jazz (37-38) - Golden State Warriors (68-7) 96:103 OT (BOXSCORE)

Sie waren so nah dran. Die Utah Jazz lieferten den Champions einen harten Fight und lagen kurz vor dem Ende mit drei Punkten in Front. Doch Klay Thompson darf man keine zweite Chance erlauben. Nach seinem ersten Miss von Downtown sicherte Golden State den Offensiv-Rebound und der zweite Dreier passte.

In der Verlängerung hatten die Warriors den längeren Atem und dank Stephen Curry und Draymond Green entkamen die Dubs mit dem knappen Sieg aus Salt Lake City. Allerdings müssen sich die Jazz auch an die eigene Nase fassen, da sie im Spiel insgesamt 16 Freiwürfe vergaben (13/29 FT).

Während Gordon Hayward (21 Punkte) und Rodney Hood (20 Punkte) die Scoring-Last der Hausherren trugen, legte Curry für Golden State 31 Punkte, 7 Rebounds und 4 Assists auf. Harrison Barnes kam auf 15 Punkte und 11 Rebounds.

Inhalt:
Artikel und Videos zum Thema