NBA

Mavs siegen locker, Russell explodiert

Von SPOX
Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks hatten wenig Mühe mit den Orlando Magic
© getty
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Dallas Mavericks (33-28) - Orlando Magic (26-33) 121:108 (BOXSCORE)

61 Punkte zur Halbzeit kassieren: nicht so gut. 69 Punkte zur Halbzeit selber machen: sehr gut. Nach diesem Motto gingen die Mavs beim wichtigen Heimspiel gegen Orlando vor und hatten damit Erfolg. So viele Zähler hatten sie in dieser Saison nach 24 Minuten übrigens noch nie auf dem Konto.

Dabei kamen die Texaner nicht optimal aus den Startlöchern und erlaubten den Magic durch schlampige Ballverluste viele Fastbreak-Punkte. Doch nachdem Rick Carlisle in einer frühen Auszeit ein paar Feineinstellungen vorgenommen hatte, lief es deutlich besser - ein schneller 21-5-Run sorgte für klare Verhältnisse. Besonders gut funktionierte in dieser Phase das Zusammenspiel zwischen Raymond Felton (6 Punkte, 5 Assists) und David Lee (7 Punkte, 4 Rebounds).

Der Neuzugang kam in der zweiten Halbzeit allerdings nur noch 4 Minuten zum Einsatz, da Carlisle ihn, wie er hinterher erklärte, nur langsam wieder an eine größere Rolle heranführen will. Gebraucht wurde er gegen die Magic am Ende aber ohnehin nicht mehr, da Dallas so hochprozentig aus dem Feld traf (55,8 Prozent) wie in der ganzen Saison noch nicht und sich die Gäste damit vom Leib hielt.

Dirk Nowitzki legte in 27 Minuten Spielzeit 19 Punkte auf, Wesley Matthews wurde mit 21 Zählern teaminterner Topscorer. Auf der anderen Seite kam Ersan Ilyasova auf 22 Punkte und 10 Rebounds, Nikola Vucevic auf 18 und 7.

Los Angeles Lakers (12-49) - Brooklyn Nets (17-44) 107:101 (BOXSCORE)

D'Angelo Russell! In Abwesenheit von Kobe Bryant ignorierte der Rookie die nicht vorhandene sportliche Bedeutung dieses Aufeinandertreffens und ließ die Fans im Staples Center wieder von besseren Zeiten träumen. Ob per Drive, aus dem Post oder von der Dreierlinie - der Point Guard zeigte aus allen Lagen seine Scorer-Qualitäten und versenkte darüber hinaus am Ende zwei Clutch Shots hintereinander.

Den ersten gab es 53 Sekunden vor Schluss ins Gesicht von Bojan Bogdanovic zum 103:97, den zweiten nur 20 Sekunden später über die Arme von Wayne Ellington zur endgültigen Entscheidung - beide von Downtown und aus dem Dribbling. "Ice in my veins!", rief er anschließend für alle hörbar in Richtung seiner Teamkollegen. Am Ende hatte er 39 Punkte (Rookie-Bestleistung in dieser Saison und Rekord für einen Lakers-Rookie), 14 von 21 Treffern aus dem Feld und 8 von 12 Treffer von der Dreierlinie auf dem Konto. "Er hatte eines dieser Spiele, bei denen einfach alles klappt", freute sich auch Head Coach Byron Scott.

Da konnten die Nets lange Zeit nur im kollektiv mithalten - was ihnen auch bis zu den besagten Würfen gelang. Alle fünf Starter punkteten zweistellig: Brook Lopez kam auf 23 Zähler, musste am Ende aber mit seinem sechsten Foul runter. Thaddeus Young legte derweil mit 19 Punkten und 15 Rebounds ein starkes Double-Double auf.

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