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Kobe: "Tut mir leid für die Fans"

Von SPOX
Freitag, 11.03.2016 | 11:14 Uhr
LeBron James und Kobe Bryant absolvierten am Donnerstag ihr 22. und letztes Duell
© getty
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Im Rahmen ihres letzten Duells sprechen Kobe Bryant und LeBron James noch einmal über ihre Rivalität und überhäufen sich gegenseitig mit Respekt. Chris Bosh kehrt wohl bald zurück, die Sacramento Kings sperren DeMarcus Cousins. Für Mario Chalmers und O.J. Mayo ist die Saison beendet. Und: Eine Legende beendet ihre Karriere.

Kobe: "Tut mir leid für die Fans"

Im Zuge ihres letzten Duells fokussierte sich die Aufmerksamkeit in Los Angeles verständlicherweise ganz auf Kobe Bryant und LeBron James. Es wurde dabei unter anderem gefragt, ob sie denn überhaupt eine echte Rivalität gehabt hätten - schließlich gab es nie ein Matchup zwischen beiden Superstars in den Finals, obwohl in den letzten neun Jahren immer einer von beiden in den Finals dabei war.

Lakers-Coach Byron Scott etwa sagte, seiner Meinung nach seien Kobe und LeBron nie wirklich Rivalen gewesen, wie es beispielsweise zu seiner aktiven Zeit Larry Bird und Magic Johnson waren. Für Bryant spielte dies keine Rolle: "Mir persönlich ist es egal, dass wir uns nicht in den Finals begegnet sind, auch wenn es sicher Spaß gemacht hätte. Aber für die Fans tut es mir leid."

LeBron hatte bereits kürzlich im Rahmen des Duells in Cleveland gesagt: "Ich weiß, dass die Welt es sehen wollte. Ich wollte es auch. Ich hasse, dass es nie passiert ist, und nehme das auf meine Kappe." Insbesondere im Jahr 2009 hatte eigentlich alles auf ein Finals-Matchup zwischen L.A. und den Cavs hingewiesen, doch die Magic um Dwight Howard warfen LeBron in den Conference Finals überraschend raus.

Nach dem Spiel überhäuften sich beide Stars gegenseitig mit Lob. LeBron sagte, er würde gerne "jeden Tag gegen Kobe spielen", Bryant lobte James' unglaubliche Physis und was für einen Spaß es machen würde, ihm gegenüberzustehen. Einen Rat hatte er ebenfalls: "An seiner Stelle wäre ich besessen mit der Frage, wie ich mit den Jungs aus Golden State fertig werden kann."

Nach dem 22. und letzten Duell zwischen beiden hat LeBron eine 16-6-Bilanz gegen Bryant vorzuweisen.

Bosh hofft auf Rückkehr in dieser Saison

Vor kurzem ging ein Schock durch die NBA-Welt, als herauskam, dass Chris Bosh erneut mit Blutgerinnseln zu kämpfen habe und auf unbestimmte Zeit ausfällt - auch die vorige Saison musste er aufgrund dieses Problems frühzeitig beenden, die Situation war sogar lebensbedrohlich. Am Donnerstag gab der Heat-Forward nun mit einem Statement Entwarnung und deutete sogar an, dass er noch in dieser Saison auf den Court zurückkehren könnte.

"Meine Situation in diesem Jahr war nie lebensbedrohlich. Ich fühle mich großartig und habe derzeit keine tiefe Venenthrombose oder Blutgerinnsel im Bein", so der elffache All-Star. "Ich arbeite Schritt für Schritt daran, gesund für mich, meine Familie und mein Team zu sein. Ich habe trainiert, Videos studiert und mich mit dem Spielgeschehen befasst. Ich bin weiterhin jederzeit für meine Teammates da. Und ich bin sicher, dass ich noch in dieser Saison wieder spielen werden kann. Ich danke allen für ihre Sorgen und ihre Unterstützung."

Einen Zeitplan für seine eventuelle Rückkehr gibt es indes nicht, und bevor Bosh tatsächlich wieder spielen könnte, müssten die Teamärzte ihm eine medizinische Freigabe erteilen. Die Heat haben zuletzt jedoch immer wieder betont, dass sie auf Nummer sicher gehen und nichts überstürzen wollen, zu Bosh' neustem Statement gibt es noch keine Stellungnahme seitens der Franchise.

Chalmers reißt sich die Achillessehne

Bei den Grizzlies reiht sich weiter Verletzung an Verletzung - nun hat es Mario Chalmers erwischt. Der Guard hat sich am Mittwoch gegen Boston die Achillessehne gerissen, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde - und da Memphis ohnehin kaum noch einen gesunden Spieler im Roster hat, entließ die Franchise Chalmers, um einen dringend benötigten Platz freizumachen.

"Mario hat uns in dieser Saison sehr geholfen, erst als Bankspieler und dann auch in der Starting Five", sagte GM Chris Wallace. "Aber mit dieser Verletzung, die seine Saison beendet, und unserem ohnehin arg dezimierten Kader waren wir leider dazu gezwungen, seinen Platz im Kader freizumachen."

Auf der Injured List der Grizzlies tummeln sich derzeit Marc Gasol, Mike Conley, Zach Randolph, Chris Andersen, Jordan Adams und Brandan Wright - zuletzt traten sie mit nur noch sieben aktiven Spielern an.

Ein Spiel Sperre für Boogie

Die Saga um DeMarcus Cousins und die Kings geht in die nächste Runde. Nachdem Boogie am Mittwoch im Spiel gegen die Cavaliers während einer Auszeit seinen Coach George Karl angeschrien hatte, wurde er nun von seinem Team für das Spiel gegen Orlando am Freitag suspendiert. GM Vlade Divac kommentierte: "Wir wollen damit zeigen, dass wir so etwas nicht tolerieren können. Er ist ein bisschen zu weit gegangen. Dennoch ist DeMarcus ein guter Junge und ich hasse es, dies zu tun."

Wieder dabei sein wird am Freitag dagegen Karl. Der Coach musste sich einer Prozedur gegen Krebs unterziehen, nach seinen Angaben handelte es sich aber nur um ein winziges Karzinom, das entfernt werden musste. "Ich muss nur eine Woche oder zehn Tage etwas vorsichtiger sein", so Karl.

Mayos Saison ist beendet

O.J. Mayo wird den Bucks in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Guard hat sich den Knöchel gebrochen, als er auf einer Treppe versehentlich gestolpert und dann gestürzt ist, wie GM John Hammond verkündete. Mayo hatte in dieser Saison bis dato 7,8 Punkte, 2,6 Rebounds und 2,9 Assists im Schnitt aufgelegt.

Legendärer Ref Crawford hört auf

Still und heimlich beendete in dieser Woche eine waschechte NBA-Legende ihre Karriere - nach sage und schreibe 39 Saisons hat sich Referee Joey Crawford entschieden, die Pfeife an den Nagel zu hängen. Da er sich kürzlich am Knie verletzt hat, erfolgt das Ende sogar ab sofort. Crawford hat mit 2.561 Spielen nach Dick Bavetta die zweitmeisten Regular Season Games überhaupt gepfiffen, bei den Playoff-Spielen belegt er mit 374 sogar Platz eins.

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