Donnerstag, 25.02.2016

Schlaglichter

Curry per Gala zum Rekord

Curry versenkte die Heat in den letzten Sekunden und schreibt weiter Geschichte, Cleveland tobt sich gegen die Hornets aus, San Antonio lässt Boogie verzweifeln. Zwei Dunk-Contest-Champions treffen zum letzten Mal aufeinander. Außerdem: Die Bulls können es auch ohne Stars, PG13 wacht spät auf und die Clippers stolpern, während Toronto weiterrollt.

Groß - aber nicht groß genug! Steph Curry trifft über Hassan Whiteside
© getty
Groß - aber nicht groß genug! Steph Curry trifft über Hassan Whiteside
Die NBA im Livestream bei DAZN

Cleveland Cavaliers (41-15) - Charlotte Hornets (29-27) 114:103 (BOXSCORE)

Es macht grundsätzlich keinen Spaß für ein Team, wenn es in Cleveland ran muss, nachdem die Cavs im Spiel zuvor eine Niederlage einstecken mussten. Denn dann sind die Mannen um LeBron James zumeist auf Krawall gebürstet, sowie gegen die Hornets.

Besonders das zweite Viertel (40:28) ließen die Cavaliers ihren ganzen Frust raus - und das mit Hilfe zweier Superstars. LeBron James (7 Rebounds, 7 Assists) und Kyrie Irving (6 Rebounds, 5 Assists) trafen beide für jeweils 23 Punkte, während Tristan Thompson wieder unter den Brettern aufräumte (6 Punkte, 10 Rebounds).

Nach der Pause bauten die Cavs die Führung zwischenzeitlich auf 24 Punkte aus und erlaubten nur einem Hornets-Starter, zweistellig zu punkten (Kemba Walker: 20 Punkte, 6 Assists). "Wir wussten schon, dass sie heute alles in die Waagschale werfen würden, da es die letzten Spiele bei ihnen etwas gehakt hat. Wir konnten sie heute nicht verteidigen", gab Hornets-Coach Steve Clifford nach dem Spiel zu.

Nebenbei feierte Channing Frye sein Debüt für den Championship-Anwärter. 15 Punkte und 4 Dreier machten auch bei James Eindruck: "Ich habe zu ihm gesagt, dass er einfach werfen soll, sobald ich ihm den Ball gebe. Er schenkt uns noch mal ein neues Element."

Indiana Pacers (31-26) - New York Knicks (24-35) 108 - 105 (BOXSCORE)

Manchmal braucht ein Spieler eben etwas länger, um in eine Partie zu finden. So auch Paul George gegen die Knicks. Der Forward brauchte sogar ganze 36 Minuten, aber dann war der Pacers-Star voll auf der Höhe. Nachdem George (7 Rebounds, 6 Assists) 10 seiner 15 Würfe zunächst vergeben hatte, spielte er sich plötzlich in einen Rausch und erzielte 15 seiner 27 Punkte im Schlussabschnitt.

Dies war auch bitter nötig. Denn die Knicks hielten in Indianapolis gut dagegen und hatten in Person des starken Kristaps Porzingis (22 Punkte) sogar die Chance auf den Sieg. Doch dessen Wurf von Downtown, 2 Sekunden vor Schluss, verfehlte sein Ziel, sodass Myles Turner (24 Punkte, 6 Rebounds) die Partiel an der Freiwurflinie zu Ende bringen konnte.

George war nach dem Spiel entsprechend erleichtert: "Am Anfang wollte gar nichts zusammenlaufen. Doch dann bin ich immer besser an meine 'Sweetspots' gekommen und konnte einige Pull-ups verwandeln. Das steigert automatisch das Selbstbewusstsein. Von da an lief es!"

Trotz der Niederlage war man in New York nicht gänzlich unzufrieden mit der Partie: "Vor allem die Bank hat heute gezeigt, wie wertvoll sie sein kann. Das war eine Gruppe, die viel Energie ins Spiel gebracht hat. Gerade Kyle O'Quinn (19 Punkte, 6 Rebounds) hat einen super Job gemacht", lobte Kurt Rambis sein Team.

Detroit Pistons (29-29) - Philadelphia 76ers (8-49)111:91 (BOXSCORE)

Nachdem die Pistons gegen die müden Cavs bereits ihren Killerinstinkt demonstriert hatten, erwartete jeder auch gegen die abgeschlagenen Sixers einen standesgemäßen Erfolg in Auburn Hills. So kam es dann auch, aber es gab noch mehr Anlass zur Freude.

Neuerwerb Tobias Harris schwang sich zum Topscorer auf (22 Punkte) und war zusammen mit Rebound-Kraken Andre Drummond der beste Spieler auf dem Feld (12 Punkte, 18 Rebounds). Abgesehen davon überzeuge das Team vor allem in der Defense.

"Wir haben gerade am hinteren Ende des Courts richtig gut gespielt, besonders am Anfang", zeigte sich Pistons-Coach Stan Van Gundy begeistert: "Wir haben im ersten Viertel nur 20 Punkte kassiert und darunter waren zwei Verzweiflungsdreier des Gegners, um vor dem Buzzer noch zu werfen."

Verzweiflung ist das richtige Stichwort. Die kommt auf, wirft man einen Blick auf den Boxscore der 76ers. Die Starting Five erzielte zusammen traurige 31 Punkte, darunter Jahlil Okafor (13 Punkte) als einziger Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute. Ish Smith wirkte anschließend sichtlich frustriert: "Vor der All-Star-Pause hatten wir einen guten Lauf, doch jetzt werden wir nur noch verprügelt."

Seite 1: Clevland-Rache, PG13 wacht spät auf

Seite 2: Curry-Gala und Raptors-Dominanz

Seite 3: Clippers stolpern, Boogie verzweifelt

SPOX

Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Reift Harrison Barnes in Dallas zum All-Star?

Ja
Nein
Frühestens 2017

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.