Dienstag, 02.02.2016

NBA-Schlaglichter

Cavs retten Sieg, Raptors-Serie reißt

Cleveland verspielt fast den Sieg und die Raptors fangen wieder bei null an. Hayward triumphiert in der Overtime über die Bulls, Westbrook ist schon wieder in eigenen Sphären, während die Kings keinen Boogie brauchen. Außerdem: Drummond dominiert Lopez und die Spurs siegen weiter.

Am Ende entschieden die Cavs das Spiel in der Verlängerung für sich
© getty
Am Ende entschieden die Cavs das Spiel in der Verlängerung für sich
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Indiana Pacers (25-23) - Cleveland Cavaliers (35-12) 106:111 OT (BOXSCORE)

60 Punkte erzielten die Cavs in der ersten Halbzeit (61 Prozent FG), doch plötzlich schien bei Cleveland nichts mehr zu laufen. Ganze 15 Zähler wollten im dritten Abschnitt noch fallen, sodass sich Indiana einen kleinen Vorteil erspielte, von dem die Gastgeber bis kurz vor Schluss noch zehren konnten.

Dabei machten die Pacers einen starken Eindruck am hinteren Ende des Courts und hielten LeBron James (24 Punkte, 12 Rebounds, 6 Assists) bei nur 7 Punkten in der zweiten Hälfte. Doch die 25 Punkte von Kyrie Irving, der einen wichtigen Wurf 44 Sekunden vor Schluss zum 96:96 durch die Reuse jagte, brachten das Team aus Ohio endgültig zurück.

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Nach einer ersten missglückten Antwort vom starken George Hill (23 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) bekam Indiana ein Foul zugesprochen und hatte somit die letzte Possession vor dem Buzzer. Trotz eines Timeouts kam es zu einem Missverständnis bei den Pacers, weshalb Ellis komplett isoliert den Wurf gegen den Ring knallte.

In der Verlängerung hatten die Cavs dann das bessere Ende für sich, als Kevin Love (19 Punkte, 8 Rebounds) gleich zum Start einen Dreier versenkte und Irving die nächsten zwei Würfe traf. Auf insgesamt sechs erfolgreiche Würfe am Stück fand Indiana keine Antwort mehr und wurde somit nicht für die starke Defensiv-Leistung nach dem Pausentee belohnt.

Brooklyn Nets (12-37) - Detroit Pistons (26-23) 100:105 (BOXSCORE)

Fast wäre die Partie für Reggie Jackson (19 Punkte) zu einem verfrühten Ende gekommen, da Stan Van Gundy den von Krämpfen geplagten Guard auf die Bank setzen wollte. Doch Jackson kämpfte und führte seine Pistons zusammen mit Kollege Andre Drummond (21 Punkte, 18 Rebounds) zum Sieg über Brooklyn.

Bereits vor dem Spiel war nicht sicher, ob Jackson starten würde, da er unter Dehydrierung litt. Am Ende stand Jackson 31 Minuten auf dem Court: "Er hatte Probleme und ich habe ihm erstmal eine Pause verordnet, da er echt fertig aussah. Doch er hat jedes Play voll durchgezogen", zeigte sich Coach Van Gundy beeindruckt.

Den Rest besorgte Drummond, der Gegenspieler Brook Lopez (27 Punkte, 5 Rebounds) unter dem Korb alt aussehen ließ: "Heute habe ich keinen guten Job gemacht, Andre Drummond hatte einige einfache Punkte. Ich wollte zum Schluss, dass er sich die Würfe an der Foullinie verdienen muss, doch das hat nicht wirklich geklappt", ärgerte sich der Big Man der Nets.

Am Ende waren es alleine die 28:7 Second-Chance-Punkte, die Brooklyn den Zahn zogen, da Andrea Bargnani (19 Punkte, 4 Rebounds) auch in diesem Spiel kein Faktor unter dem Korb war und die Nets sonst mit entscheidenden Größennachteilen zu kämpfen hatten.

New Orleans Pelicans (18-29) - Memphis Grizzlies (29-20) 95:110 (BOXSCORE)

Das wird ja doch noch was mit den Grizzlies in dieser Saison. Der Sieg über die Pelicans ist bereits der zehnte Sieg in den letzten zwölf Spielen und dieses Mal durfte sich ein Spieler so richtig austoben, der bei Memphis seit dieser Saison etwas kürzer tritt. Die Rede ist von Zach Randolph.

22 Punkte und 12 Rebounds legte Z-Bo für seine Franchise auf und führte die Grizzlies zusammen mit Jeff Green (24 Punkte) zu einem zwischenzeitlich knappen Erfolg über den Division-Rivalen aus New Orleans. Denn noch 7 Minuten vor Schluss brachte Ryan Anderson die Pelicans mit 86:84 in Führung, ehe die Gäste einen 10:0-Run starteten, auf den Anthony Davis (23 Punkte, 9 Rebounds) und Co. keine Antwort mehr wussten.

Den Anfang machte Mike Conley (17 Punkte, 10 Assists), der erst einen Dreier versenkte und dann noch zwei Freiwürfe anfügte. Besonders das Teamplay bei Memphis funktionierte ausgezeichnet, sodass die Grizzlies das Spiel mit 27 Assists abschlossen und mit einer starken Dreierquote von 56 Prozent 3FG auftrumpfen konnten.

Ganz anders die Pelicans, jeder Wurf war hart erkämpft und außer Norris Cole (23 Punkte, 6 Assists, 3/3 3FG) und Davis kam kein Spieler der Gastgeber über 9 Punkte hinaus. Dadurch ging New Orleans nach und nach die Puste aus, weshalb die Grizzlies keine Probleme damit hatten, im letzten Abschnitt entspannt davonzuziehen.

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