Dienstag, 23.02.2016

News und Gerüchte

Wanzen rauben Irving den Schlaf

Kyrie Irving halten ungewünschte Bettnachbarn wach, Melo leidet unter der Knicks-Situation, während Motiejunas in Houston bleiben muss. Außerdem: Davis trauert um 'Ersatzmama' Williams.

Wanzen raubten Irving vor dem OKC-Spiel den Schlaf
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Wanzen raubten Irving vor dem OKC-Spiel den Schlaf
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Irving von Wanzen attackiert

Nach dem Spiel gegen die Thunder ließen die Cavaliers noch verlauten, dass Kyrie Irving wegen einer starken Erkältung fast das gesamte Spiel aussetzen musste. Doch inzwischen gibt es ein Update und zwar vom Gebeutelten selbst: "Das Team sprach zwar von Erkältungssymptomen, doch ehrlichgesagt waren es die verdammten Wanzen im Hilton-Hotel in Oklahoma City", ärgerte sich der Cavs-Spielmacher. Ein Hotelsprecher bestätigte gegenüber ESPN diese Geschichte: "Leider hat jedes Hotel mit einer hohen Übernachtungszahl mit solchen Problemen zu kämpfen."

Irving war von der unfreudigen Nacht sogar gezeichnet. "Wie sie sehen können, hat mich eine Wanze in die Stirn gebissen", sprach Irving zu den Journalisten, während er seine Mütze aus dem Gesicht zog: "Ich hab keinen Schlaf bekommen. Das war einfach Mist. Ich habe drei Stunden geschlafen, weil ich irgendwann mitten in der Nacht mit Jucken aufgewacht bin und mich fünf Riesenwanzen auf meinem Kissen begrüßt haben."

Melo fünf Jahre bei den Knicks: "Es ist hart"

Vier Coaches, drei General Manager und ein Team-Präsident: Carmelo Anthony hat viele Herren in Anzügen bei den Knicks kommen und gehen sehen, seit er vor fünf Jahren per Trade in seine Heimatstadt kam: "Es ist hart, es ist eine Herausforderung", beschreibt Melo die Zeit in New York. "Man muss stark und positiv bleiben. Die Umstände kann man nicht immer kontrollieren. Ich bin hier schon einen weiten Weg gegangen." Zeitgleich scheint auch die derzeitige Situation nicht gerade erfreulich.

Zwölf der letzten 14 Spiele der Knicks gingen an den Gegner, das schlägt auch beim Superstar aufs Gemüt: "Meine Stimmung? Ich muss jetzt erst mal nach Hause und ausspannen, den Kopf frei bekommen", versuchte Anthony nach der Niederlage gegen die Raptors diplomatisch zu bleiben. Kein Zweifel, mit der momentanen Situationen kann und will er sich nicht arrangieren: "Vergessen wir mal unseren Record. Einfach zu verlieren - das ist schwer zu akzeptieren. Damit kann man nicht zufrieden sein. Jeder muss individuell eine Schippe drauf legen. Alleine 60 Punkte unter dem Korb zuzulassen - so gewinnst du kein Basketballspiel."

Motiejunas fällt durch Medizincheck: Trade gescheitert

Da gibt es nun die Bestätigung von Detroit. Bereits gestern berichtete SPOX, dass Pistons-Neuerwerb Donatas Motiejunas wegen seiner Rückenprobleme vielleicht doch nicht nach Michigan wechseln wird. Eigentlich war der Litauer via Trade für Joel Anthony und einen First-Round-Pick zusammen mit Marcus Thornton zu den Pistons gewandert. Dort sollte Motiejunas die Variabilität unter den Big Men steigern. Doch nun wurde der Tausch von der Franchise offiziell gecancelt: "Nicht bei jedem Spieler hat sich aus medizinischer Sicht Klarheit ergeben. Deshalb wurde der Trade storniert", sprach Pistons-GM Jeff Bower. Details wollte das Team aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht nicht preisgeben. Die medizinische Abteilung der Pistons sieht wohl zu viele Fragezeichen beim Forward/Center, der sich letzte Saison bereits einer Rückenoperation unterziehen musste und seitdem 14 Spiele für die Rockets absolvieren konnte.

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Pelicans in Gedenken an Ingrid Williams

Auch an Anthony Davis ist das Ableben von Monty Williams' Frau Ingrid nicht spurlos vorbeigegangen. In einem Essay verlieh der Pelicans-Star nun seinen Gefühlen Ausdruck. So sei der Big Man nach wie vor am Boden zerstört, da sich die Familie Williams seit seiner Ankunft in New Orleans zu seiner "zweiten Familie" entwickelt habe: "Ich muss daran denken, wie Monty vor jedem Spiel Richtung Ränge blickte und seine Familie begrüßte - vor jedem Spiel. Meine Gebete und meine Gedanken sind bei der Familie Williams." Ingrid habe für ihn immer ein offenes Ohr gehabt und sei gerade in seiner Ankunftszeit für ihn eine Art 'Ersatzmama' gewesen. "Alles was ich brauchte: Ob ich reden wollte oder einen Rat benötigte. Monty und seine Frau waren für mich da. Ich kann nicht ausdrücken, welche Bedeutung das für mich hatte." Die ersten drei Jahre von Davis' NBA-Karriere war Monty Williams der Chefcoach der Pelicans und betreut seit diesem Sommer die Thunder als Assistant-Coach.

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