Sonntag, 28.02.2016

Oklahoma City Thunder – Golden State Warriors 118:121 OT

Episch! Curry entscheidet OT-Schlacht

Die Golden State Warriors (53-5) haben ein unfassbares Duell gegen die Oklahoma City Thunder (41-18) mit 121:118 nach Verlängerung für sich entschieden (BOXSCORE). Obwohl sich Stephen Curry im dritten Viertel verletzte und behandelt werden musste, brach er anschließend mehrere Dreier-Rekorde und sorgte zudem für den Gamewinner. Die ebenfalls überragende Leistung von Kevin Durant wurde dadurch in den Schatten gestellt.

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Die Chesapeake Arena wurde einmal ganz leise, als Stephen Curry nach einem "Unfall" mit Russell Westbrook umknickte und im Locker Room behandelt werden musste. Dies geschah im dritten Viertel, als die Warriors mit 6 Punkten hinten lagen und kein Mittel gegen den überragenden Kevin Durant fanden (37 Punkte. 7/11 3FG, 12 Rebounds, 5 Assists).

Doch der MVP (46 Punkte, 12/16 3FG, 6 Ast) kam nach einigen Minuten zurück und lieferte eine unfassbare Show ab. Mit seinen verrückten Dreiern brachte er sein Team in der Schlussphase wieder auf Kurs, ehe nach einem kuriosen Play Andre Iguodala das Spiel von der Freiwurflinie in die Verlängerung schickte. In dieser beging Durant dann relativ zügig sein sechstes Foul und musste raus.

Der inzwischen heiß gelaufene Curry nutzte die Gunst der Stunde und rundete seinen ohnehin schon unmenschlichen Abend mit drei weiteren Dreiern ab. Der letzte davon war selbstverständlich der Gamewinner - locker aus dem Handgelenk und fast von der Mittellinie. So hatte er am Ende zwölf Triples auf dem Konto - NBA-Rekord eingestellt!

Apropos Rekord. Der Chefkoch netzte an diesem Abend seinen 287. Dreier der Saison ein, was zuvor noch niemand geschafft hatte. Zur Erinnerung: Es sind noch 24 Spiele zu gehen. Der alte Rekord gehörte selbstverständlich ebenfalls ihm.

Darüber hinaus gab es auch noch ein paar sehr gute Nebendarsteller zu bestaunen. So kam Russell Westbrook auf 26 Punkte, 7 Rebounds und 13 Assists, Serge Ibaka auf 15 Zähler und 20 Rebounds. Auch Klay Thompson ließ sich nicht lumpen und streute 32 Punkte (12/23 FG) ein.

Die Reaktionen:

Stephen Curry (Warriors): "Um ehrlich zu sein, weiß ich auf dem Feld nie genau, wo ich bin. Mein einziger Gedanke ist es, abzudrücken, bevor die Defense mich am Wurf hindern kann- wo ich mich dann befinde, ist nebensächlich."

...zu seiner Verletzung: "Als es passiert ist, war ich sehr nervös, dass es was Schlimmeres sein könnte. Aber letztendlich musste der Fuß nur neu getaped werden und das war's. Aber es war schmerzhaft."

... über seinen Game-Winner: "Ich wusste, dass der Coach gesagt hat: Wenn wir sie stoppen und einen sauberen Rebound bekommen, drückt auf die Tube. Ich habe hochgeschaut und es waren noch fünf oder sechs Sekunden Zeit, und als sie sich in der Verteidigung sortierten, konnte ich mein eigenes Tempo gehen und hochsteigen."

Klay Thompson (Warriors): "Wir alle sehen ihn jeden Tag Würfe aus dieser Distanz trainieren. Das ist kein Zufall. Er hat die größte Reichweite, die ich je gesehen habe. Es sieht bei ihm viel zu einfach aus."

Steve Kerr (Warriors-Coach): "Ihr solltet die alten Spieler fragen. Sie wissen besser, wie man Steph verteidigen sollte. Wir jungen Coaches haben ja keine Ahnung."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Dem Duell der Superlative steht nichts im Wege, beide Teams schicken ihre beste Starting Five aufs Parkett. Bei OKC sind das Westbrook, Roberson, Durant, Ibaka und Adams - bei den Warriors Curry, Thompson, Barnes, Green und Bogut.

4.: OKC hat eine Mission! Durant und Westbrook legen ein beeindruckendes Tempo vor und treffen fast alles. Die Dubs scheinen etwas überrumpelt und liegen prompt mit 5:16 hinten. Steve Kerr hat Redebedarf.

9.: Der Champ hat immer noch nicht in die Spur gefunden und leistet sich 2 Turnovers in Folge, die zu einfachen Thunder-Punkten führen. Die Gastgeber treffen hier um die 60 Prozent ihrer Würfe und führen folgerichtig mit 28:16!

16.: Dann muss es halt die Bank-Formationen richten. Iguodala, Livingston und Barbosa machen einen deutlich besseren Eindruck als die zweite Garde auf der anderen Seite. Dort bleibt Durant zwar vorerst auf dem Hartholz, kann aber nicht verhindern, dass der Vorsprung auf 36:30 schmilzt.

24.: Splash! Steph Curry erinnert uns kurz daran, wer hier der amtierende MVP auf dem Feld ist und trifft in bester Chefkoch-Manier drei Dreier in Folge - die Warriors sind wieder auf einen Punkt dran. Aber: Westbrook und Durant stehen kurze Zeit später wieder zusammen auf dem Feld und Punkten nach Belieben. Halbzeitstand: 57:46.

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
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In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
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Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
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Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
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Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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27.: Das will hier keiner sehen. Curry zieht zum Korb und kommt ins Straucheln. Dann landet auch noch unglücklich Westbrook auf dem linken Fuß des Warrior, der übel umknickt. Er humpelt in die Kabine, die Chesapeake Arena ist jetzt ganz leise.

34.: Puh. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Curry aus den Katakomben zurück, schüttelt sich einmal und wird wieder eingewechselt. Was folgt sind ein Steal, zwei erfolgreiche Dreier sowie zwei von zwei Treffer von der Freiwurflinie - und schon steht's unentschieden, 75:75. Dann beweist die Durantula allerdings, dass sie ebenfalls die Kunst des Stepback-Dreiers beherrscht.

38.: Curry bedient erst Barnes und dann Varejao mit einem Zuckerpass, doch beide verlegen komplett freistehend. Schlechter Zeitpunkt für solche Fahrlässigkeiten - denn auf der anderen Seite punktet Kanter zum 86:78.

43.: Den Warriors gelingt es einfach nicht, den Spieß entscheidend umzudrehen. Abgesehen von Curry hat noch niemand einen Dreier versenkt - was natürlich blöd ist, wenn man in den Schlussminuten einem Rückstand hinterher rennt. OKC mit 9 vorne.

48.: Irgendwie war es klar! Der Warriors-Express kommt doch noch ins Rollen. Curry lötet mal wieder zwei wilde Bomben von Downtown rein (Kinder, bitte nicht nachmachen), ehe auch Thompson seinen ersten Dreier aus der Ecke zum 99:100 aus Dubs-Sicht trifft. Doch einmal mehr hat der überragende Durant die Antwort und trifft ebenfalls vom Parkplatz - dem Champ bleiben noch 15 Sekunden, um 4 Punkte aufzuholen.

48.: Und dann wird's verrückt! Thompson trifft den freien Layup. Anschließend überraschen die Warriors, indem sie nicht foulen und stattdessen Durant doppeln - der prompt den Ball wegschmeißt! Golden State bleibt also am Leben und bringt den Spalding zu Iguodala, der mit einem Fake aus der Halbdistanz das Foul gegen Durant zieht - und bei 0,7 Sekunden auf der Uhr beide Freiwürfe versenkt und das Ding in die Verlängerung schickt!

50.: Die Thunder erwischen den besseren Start in die Overtime, doch dann begeht Durant sein sechstes Foul und muss runter. Anschließend ist Curry-Show, er hat inzwischen 11 Dreier auf dem Konto. Doch OKC ist nicht kleinzukriegen und führt dank Ibakas Arbeit am Brett mit 114:110.

53.: OKC bleibt mit drei vorn, da Westbrooks unwiderstehliche Drives für weitere Punkte sorgen. Allerdings gleicht Thompson die Angelegenheit per Dreipunktspiel aus - noch 29 Sekunden. Westbrook setzt den Wurf auf den Ring, sodass der letzte Angriff den Warriors gehört - und wer braucht schon eine Auszeit, wenn er Curry hat? Der MVP schreitet in Ruhe über die Mittellinie und drückt einfach mal ab - drin! Sein zwölfter Dreier des Spiels, NBA-Rekord eingestellt. Für OKC ist es fast schon unfair. Was für eine Maschine!

Oklahoma City Thunder vs. Golden State Warriors: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Sehr witzig. Es gibt keine Worte, die dieser Leistung von Stephen Curry gerecht werden. Der MVP ließ sich von einer zwischenzeitlichen Verletzung nicht stoppen und traf einen unglaublichen Dreier nach dem anderen - inklusive Gamewinner von ganz weit draußen, als gebe es nichts einfacheres. 46 Punkte, All-Time-Dreierrekord eingestellt (12/16 3FG), dazu noch 6 Assists.

Der Flop des Spiels: Dion Waiters. Stand 30 Minuten auf dem Feld, war aber so gut wie nie zu sehen. Defensiv ohnehin kein Faktor, offensiv meist glücklos mit 7 Punkten, 3 von 7 aus dem Feld und dazu kein einziger Rebound.

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Das fiel auf:

  • Normalerweise sind die Warriors dafür bekannt, ihre Gegner mit atemberaubender Geschwindigkeit in Grund und Boden zu Rennen. Zu Beginn dieses Spiels wurden sie allerdings Opfer ihrer eigenen Taktik und kamen überhaupt nicht mit dem hohen Tempo und der Intensität der Thunder zurecht. So sah sich Steve Kerr gezwungen, in einer Auszeit ein gedrosseltes Tempo vorzugeben und den Gegner ins Halbfeld zu zwingen - was zunächst aber auch nicht besonders viel half.
  • Denn OKC verteidigte exzellent und ließ von draußen kaum einen einfachen Wurf zu. Golden State suchte daraufhin vermehrt den Weg zum Korb, wo allerdings Steven Adams keinen Spaß verstand und bei den meistens Abschlüssen seine Finger im Spiel hatte. Auch das Pick-and-Roll gegen Curry verteidigte er anfangs noch stark, das die Thunder meistens switchten.
Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • Auf der anderen Seite hatten die Warriors lange Zeit kein wirkliches Erfolgsrezept gegen die Offensiv-Power von Durant und Westbrook, die immer wieder Mismatches kreierten. RW0 zeigte Curry defensiv dessen Grenzen auf und kam gegen ihn immer wieder zu Punkten aus dem Lowpost, sodass Thompson diesen Job übernehmen musste. An diesem zog der Thunder-Guard aber problemlos vorbei und riss Löcher ins Defensivkonstrukt. Auch gegen Durant versuchte es der Champion abwechselnd mit Green, Barnes, Thompson oder Iguodala - was den MVP aus dem Jahre 2014 allerdings nicht von 21 Punkten in der ersten Halbzeit abhielt.
  • Während der zwischenzeitlichen Behandlungspause von Curry brachte Kerr seinen Ersatz-Center Marreese Speights ins Spiel, um weitere Scoring-Optionen zu generieren. Das brachte in der Defensive allerdings das Problem mit, dass die ohnehin schon eklatanten Rebound-Vorteile von OKC noch mehr ins Gewicht fielen. Kurz vor dem Ende des dritten Viertels stand es in Sachen Abpraller 35:17 für die Gastgeber.
  • In den Schlussminuten der regulären Spielzeit konnten die Warriors den überragenden Durant zwar nicht komplett ausschalten, seine Kreise aber immerhin etwas einschränken. Da er in dieser Phase meist auf dem Flügel isoliert wurde, war es recht einfach, ihn effektiv zu doppeln, da das Positionsspiel der restlichen Thunder-Akteure zu wünschen übrig ließ. So musste KD viele Notpässe spielen, die öfter Chaos verursachten als gute Würfe zu ermöglichen.

Der Spielplan im Überblick

Thorben Rybarczik

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