Sonntag, 21.02.2016

Los Angeles Clippers - Golden State Warriors 112:115

Green crasht die Point-Guard-Show

Chris Paul behält im Duell mit Stephen Curry die Oberhand, doch Currys Mitspieler springen ein. So marschieren die Golden State Warriors (49-5) angeführt von Thompson und Green von Beginn an vorne weg und schlagen die Los Angeles Clippers (36-18) am Ende mit 115:112, auch wenn es letztlich noch einmal unnötig eng wurde.

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Der Champion leistet Wiedergutmachung. Die Warriors rehabilitierten sich für ihre gestrige Niederlage gegen die Portland Trail Blazers und feierten einen Start-Ziel-Sieg in Los Angeles. Weil Stephen Curry (23 Punkte, 5/15 FG, 9 Assists) die meiste Zeit effektiv von den Clippers und dem starken Chris Paul (24 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists) aus dem Spiel genommen wurde, sprangen seine Kollegen ein.

Allen voran Draymond Green, der statt des verletzten Andrew Bogut als Center auflief, glänzte wieder mit seiner Vielseitigkeit und war mit seinem elften Triple-Double der Saison (18 Punkte, 11 Rebounds, 10 Assists) hauptverantwortlich für den Warriors-Sieg. Der ebenfalls bärenstarke Klay Thompson war mit 32 Punkten (11/22 FG) Topscorer des Spiels.

Die Clippers waren das gesamte Spiel über im Rückstand. Weil die Reservisten in der Garbagetime aber einen 13:0-Run starteten, wurde es am Ende noch einmal spannend. Zuvor war vor allen Dingen Jamal Crawford (25 Punkte, 7/18 FG) auffällig mit etlichen verrückten Korberfolgen

Während DeAndre Jordan mit 16 Punkten und 21 Rebound auf ein starkes Double-Double kam, enttäuschte Neuzugang Jeff Green (5 Punkte, 2/7 FG, 3 Turnover) bei seinem Clippers-Debüt.

Die Reaktionen:

Klay Thompson (Warriors): "Wir wollten beweisen, dass das letzte Spiel nur ein Ausrutscher war. Ich bin sehr stolz auf die Art und Weise, wie wir geantwortet haben, vor allem weil wir letzte Nacht noch Portlands besten Spieler 50 Punkte haben machen lassen."

Stephen Curry (Warriors): "Wir hatten gestern einen schlechten Abend, aber heute haben wir uns neu fokussiert und sind zurückgekommen gegen ein großartiges Team, das die letzten 20 Spiele wirklich stark gespielt hat."

Chris Paul (Clippers): "Sie erinnern langsam an die Spurs, weil sie sich mittlerweile überhaupt nicht mehr selbst schlagen. Wir hatten heute einige schlechte Phase. Wir wissen, dass wir in diesen Situationen besser sein müssen und das werden wir auch sein."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Warriors müssen auf den verletzten Andrew Bogut verzichten. Für ihn steht Brandon Rush an der Seite von Curry, Thompson, Barnes und Green in der Starting Five. Bei den Clippers setzt Doc Rivers auf seine gewohnte Startformation mit Paul, Redick, Pierce, Mbah a Moute und Jordan.

6.: Point Center Green steht völlig frei an der Dreierlinie, setzt an, spielt dann aber einen feinen Pass in die Mitte, wo Curry ganz schnell über Paul hinweg den Layup verwandelt. Thompson lässt den Eckendreier zum 17:8 für die Warriors folgen. Besserer Start für den Champion.

11.: Green glänzt weiter als Vorbereiter und bedient mit dem nächsten feinen Pass Livingston, der frei unter dem Korb auftaucht. Bereits der fünfte Assist für den Big Man. Thompson lässt wieder einen Dreier zum 30:18 folgen. Bei den Clippers hält momentan nur Chris Paul dagegen.

17.: Die Clippers kommen etwas näher heran. Jamal Crawford setzt zum Dreier an, wird dabei gefoult und trifft trotzdem. Auch der Bonus-Freiwurf sitzt. Und so bringt der NBA-All-Time-Leader in 4-Point-Plays die Clippers auf 42:33 heran.

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
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In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
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Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
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Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
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Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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23.: So langsam verzweifeln die Clippers ein wenig, denn die Warriors haben immer eine Antwort, wenn Los Angeles mal rankommen könnte. Wieder ist es Green, der als Passgeber glänzt. Er findet Iguodala an der Dreierlinie. Der besorgt dort das 63:51 für die Warriors.

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30.: Die Clippers arbeiten sich wieder heran, weil die Warriors einige offene Würfe vergeben. Crawford sorgt für das nächste verrückte Dreipunkte-Spiel. Er zieht das Foul gegen Iguodala und trifft dabei im Fallen beinahe vom Boden. Natürlich sitzt auch der Freiwurf. 74:67 Warriors.

34.: Crawford ist unglaublich. Er geht ins Dribbling gegen Barbosa und macht dann den Curry. Dreier fast zwei Meter hinter der Linie? Kein Problem! Der Clippers-Guard ist von den Dubs nicht zu stoppen und verkürzt zum 82:77.

40.: Die Warriors zeigen keine Nerven. Johnson spielt tolle Defense gegen Barnes und klaut diesem gleich zweimal fast die Kugel. Doch Barnes bleibt am Ball und nimmt schließlich mit ablaufender Wurfuhr einen ganz schwierigen Jumper aus der Mitteldistanz. Drin! 100:86 Warriors.

43.: Barnes macht das Spiel wohl zu. Die Warriors behalten in Los Angeles die Nerven und lassen in der Offensive nichts anbrennen. Livingston findet Barnes im Fastbreak. Der drückt aus der Distanz ab und verwandelt den Dreier zum 108:92.

48.: Wilde Schlussphase! Rivers hat eigentlich schon aufgegeben und bringt seine Reservisten. Die holen aber plötzlich den großen Rückstand auf und starten einen 13:0-Run. Prigioni trifft zwei Dreier in Folge und so sind die Clippers fünf Sekunden vor dem Ende nur noch drei Punkte zurück. Kerr wechselt wieder seine Starter ein, die Warriors produzieren den Turnover beim Einwurf. Wilcox holt den Steal, probiert es mit dem schwierigen Dreier und wirft den Airball. Die Dubs siegen mit 115:112.

Los Angeles Clippers vs. Golden State Warriors: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Draymond Green. Das Schweizer Taschenmesser der Warriors war wieder einmal überall auf dem Feld zu sehen. Green lief in der Abwesenheit von Bogut als Center auf, glänzte dabei als Spielgestalter und bereitete DeAndre Jordan unlösbare Probleme. Er zwang den Clippers-Center immer wieder aus der Mitte heraus, punktete aber auch mehrere Male problemlos unter dem Korb über Jordan. Am Ende stand das elfte Triple-Double der Saison. Kein anderer NBA-Spieler hat in dieser Spielzeit mehr geholt. Auch stark: Klay Thompson.

Der Flop des Spiels: Jeff Green. Das Debüt des Clippers-Neuzugangs ging schief. Green war noch nicht so richtig ins Spiel der Clippers eingebunden, erhielt nur wenige Bälle und leistete sich relativ schnell zwei unnötige Fouls. Bei seinem ersten Wurfversuch ließ er sich den Spalding gleich von Iguodala klauen, insgesamt leistete er sich 3 Turnover, spielte schwache Defense und war so überhaupt keine Verstärkung.

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Das fiel auf:

  • Dass der Champion sehr vielseitig ist und über enorm viel Qualität im Kader verfügt, ist hinlänglich bekannt. Bestes Beispiel: Curry hatte zu Beginn mit Foulproblemen zu kämpfem. Nach seinem zweiten Foul musste der Spielmacher schon nach sieben Minuten auf der Bank Platz nehmen. Die Warriors ließen sich den Verlust aber nicht anmerken. Green machte den Spielmacher und Golden State leistete sich in den ersten zwölf Minuten nicht einen Turnover.
  • Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
    1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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    1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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    2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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    2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • Die Clippers schränkten die Kreise von Curry in der Offensive effektiv ein, der amtierende MVP nahm für seine Verhältnisse sehr wenige Versuche aus der Distanz, weil Los Angeles wenig zuließ. Natürlich öffnete die enge Deckung von Curry Räume, welche vor allem Klay Thompson zu nutzen wusste. Auch hier zeigte sich die Qualität der Warriors, die mit tollen Teamplay auffielen und den Ball perfekt laufen ließen (32 Assists).
  • Der Schlüssel zum Erfolg für die Warriors war aber die Tatsache, dass sie im Vergleich zum gestrigen Duell gegen die Trail Blazers in der Defensive einen Gang höher schalteten. Der Champ war fast immer eng am Mann, ließ fast keinen offenen Dreier zu und forcierte 14 Clippers-Turnover.
  • Dass die Warriors am Ende ebenfalls bei 14 Ballverlusten standen, lag vor allen Dingen an der katastrophalen Schlussphase, als die Reservisten in der Garbagetime das komplett sichere Spiel plötzlich noch aus der Hand gaben. Dass die Dubs am Ende dermaßen den Fokus verloren, wird in der Kabine aber sicher noch ein Thema sein.
  • Eine zweifelhafte Leistung lieferten die Referees ab. Etliche offensichtliche Fouls wurden nicht gepfiffen und jedes Mal, wenn sich ein Spieler auch nur leicht darüber beschwerte, wurde dieser sofort mit einem technischen Foul bedacht. Auf diese Weise erhielten Green, Paul und Redick schon in der ersten Hälfte Technicals.

Der Spielplan im Überblick

Martin Gödderz

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