Freitag, 26.02.2016

Orlando Magic - Golden State Warriors 114:130

Currys Rekordshow zu viel für Magic

Stephen Curry dreht mal wieder durch. Erst schnappt sich der MVP den alleinigen Dreierrekord, dann zerlegt er die stark aufspielenden Orlando Magic (25-31) beinahe im Alleingang, weil seine müden Mitspieler sich zurückhalten. So gewinnen die Golden State Warriors (52-5) ein hart umkämpftes Auswärtsspiel mit 130:114 (BOXSCORE).

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Es mutet mittlerweile wie ein normaler Arbeitstag im Leben von Stephen Curry an. 10 Dreier verwandelt, darunter einen Halfcourt-Shot mit dem Buzzer, somit den alleinigen Rekord durch 128 aufeinanderfolgende Spiele mit mindestens einem erfolgreichen Distanzwurf von Kyle Korver geholt und einen weiteren Gegner mit unfassbaren 51 Punkten (20/27 FG) zermürbt.

Einen Tag nach dem mühevollen Sieg in Miami tat sich der müde wirkende Champion auch im zweiten Spiel in Folge in Florida schwer. Spieler wie Klay Thompson (9 Punkte, 4/10 FG) und Draymond Green (12 Punkte, 8 Assists, 5 Turnover) spielten eher mäßig, Marreese Speights war mit 14 Punkten (6/8 FG) hinter Curry schon bester Scorer.

So mussten sich die Magic also einer One-Man-Show beugen. Zuvor hatte Orlando dem Champion drei Viertel lang alles abverlangt. Aaron Gordon machte mit 19 Punkten (9/14 FG) und 8 Rebounds eines der besten Offensivspieler seiner noch jungen Karriere.

Der Franzose Evan Fournier war mit 20 Punkten (6/12 FG) Topscorer seines Teams, während Nikola Vucevic mit 17 Punkten und 9 Rebounds knapp am Double-Double vorbeischrammte.

Die Reaktionen:

Scott Skiles (Trainer Magic): "Es war Stephens Abend. Er hat uns so oft ausgetrickst. Er läuft, er stoppt ab und relaxt kurz, dann entspannst du auch für einen kurzen Moment in der Defensive und schon ist er weg. Das ist ein Dutzend Mal passiert."

Evan Fournier (Magic): "Seid ihr Medienvertreter wirklich überrascht von der Leistung? Ich nicht. Es ist halt das, was er immer tut."

Stephen Curry (Warriors): "Bei dem Buzzer Beater im dritten Viertel musste ich lachen. Ich hatte schon vorher in dem Viertel so viele Dreier gemacht und dann fiel auch noch der. Es war für mich einfach nur spaßig, weil der Wurf auch noch mit Brett reinging.

Steve Kerr (Trainer Warriors): "Ich weiß gar nicht, ob der Rekord so signifikant ist, weil es für Stephen so einfach ist. Sein Dreier ist wie ein Zwei-Punkte-Wurf. Das geht so weit, dass er auch den Halfcourt-Shot aus dem Rhythmus heraus nimmt und reinmacht."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Coaches haben keine großen Verletzungen zu beklagen, daher stellen sie auch ihre vermeintlich besten Startformationen auf. Bei den Warriors beginnen also wieder Curry, Thompson, Barnes, Green und Bogut, während Scott Skiles bei Orlando auf Payton, Oladipo, Fournier, Gordon und Vucevic setzt.

6.: Beide Teams drücken von Beginn an ordentlich auf die Tube und suchen ihr Heil im Tempo. Die Warriors schon mit vier Ballverlusten, was zu einigen Magic-Fastbreaks führt, die vor allem Gordon und Vucevic für Punkte nutzen. Kerr nimmt beim Stand von 15:12 für Orlando die erste Auszeit.

11.: Curry trifft zwei schnelle Dreier in Folge, sein 128. Spiel in Folge, in dem er mindestens einen Dreier trifft. Das ist nun alleiniger NBA-Rekord. Er lässt einen Jumper aus der Mitteldistanz und einen Layup folgen. Doch die Magic halten gut mit. Payton per Layup und Vucevic von der Freiwurflinie bringen Orlando mit 30:28 in Front.

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
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In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
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Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
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Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
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Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
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Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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18.: Die Warriors leisten sich bereits den zehnten Turnover des Spiels, weil Livingston den Spalding ins Aus schmeißt. Auf der Gegenseite will Vucevic den Ballverlust ausnutzen. Er verlegt zwar aus dem Low Post, doch Gordon ist da, holt sich den Abpraller und gleicht per Putback Layup umgehend zum 41:41 aus.

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24.: Es bleibt ein offener Schlagabtausch. Gordon verwandelt den nächsten Tip-In, doch Curry antwortet mit einem herrlichen Korbleger. Schließlich ist es Green, der mit einem dynamischen Layup den Warriors-Rückstand verkürzt. Orlando führt zur Pause 63:59.

29.: Immer wenn Orlando mal dabei ist sich etwas abzusetzen, schlagen die Warriors zurück. Payton und Vucevic bringen die Magic mit fünf Punkten Vorsprung in Front, doch der starke Curry aus der Mitteldistanz und Barnes per Dreier sorgen für das 73:73.

32.: Der Dunk-Champ der Herzen schlägt zu! Gordon nimmt im Fastbreak ganz viel Tempo auf und schmettert den Spalding mit Ur-Gewalt über Green hinweg durch die Reuse. 80:80. Was ein Ding!

36.: Curry, immer wieder Curry. Mit ablaufender Uhr setzt der MVP zum Buzzer Beater aus dem Halfcourt an. Natürlich geht auch das Ding rein. Wahnsinn! Sein neunter Dreier des Spiels. Schon jetzt steht Curry bei 46 Punkten. 99:91 Warriors.

42.: Curry bleibt zu Beginn des Schlussviertels draußen, doch nun hat Golden State in die Spur gefunden und dominiert das Spiel. Barnes glänzt mit einem wundervollen Reverse Layup und einem butterweichen Mitteldistanzwurf. 115:100 Warriors.

45.: Curry ist zurück und haut gleich den nächsten Stepback Dreier über Oladipo zum 123:110 rein. Damit ist das Spiel entschieden. Orlando lässt langsam die Köpfe hängen.

Orlando Magic vs. Golden State Warriors: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Stephen Curry. Weil sich beinahe alle Warriors unter Wert verkauften, war der Champion mehr denn je auf den MVP angewiesen. Es gab schon viele Spiele, in denen Curry dominant war, aber nur wenige, in denen er seine ansonsten so starken Teamkollegen derart tragen musste. Curry nahm die Aufgabe an, traf irrwitzig gute 20 seiner 27 Wurfversuche, verteilte 8 Assists, griff sich 7 Rebounds und brachte Orlando komplett zum Verzweifeln. In dieser Form ist es ein Genuss dem amtierenden MVP zuzusehen.

Der Flop des Spiels: Eigentlich verdient es von den tapfer kämpfenden Magic kaum ein Spieler als Flop genannt zu werden. Vielleicht lässt sich an dieser Stelle aber am ehesten Victor Oladipo nennen, der in der Offensive etwas zu viel versucht und zu wenig traf (14 Punkte, 5/16 FG) und in der Verteidigung gegen Curry irgendwann hilflos war.

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Das fiel auf:

  • Die Warriors mussten auf ihrem Horror-Roadtrip ausnahmsweise mal nicht weit reisen und durften für das Back-to-Back-Game noch einmal in Florida ran. Das änderte aber nichts daran, dass der Champion müde wirkte. Den Dubs unterliefen schon zu Beginn zahlreiche leichtsinnige Fehler, die sich wie ein roter Faden durch das Spiel zogen (am Ende 20 Turnover). Gerade Kämpferherz Draymond Green schien ausgelaugt, fing sich gegen Ende des Spiels aber wieder etwas.
  • Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
    1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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    1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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    1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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    1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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    1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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    2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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    2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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    2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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    2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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    2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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    2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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    2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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    2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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    2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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    2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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    2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • Orlando dagegen machte Spaß und hielt das Spiel lange offen. Das junge Skiles-Team verlangte dem Champion alles ab und machte seine Sache an beiden Enden des Feldes sehr gut. Die gesamte Starting Five stand schon nach drei Vierteln bei zweistelligen Punktzahlen und so führten die Magic lange Zeit. Bei aller Ausgeglichenheit fehlte aber am Ende ein Go-to-Guy.
  • Daneben machte Orlando auch in der Defensive entscheidende Fehler. Gerade in der zweiten Hälfte gelangen kaum noch defensive Stops. So hatte Golden State am Ende natürlich auch dank des wahnwitzigen Curry eine Wurfquote von 60,2 Prozent aus dem Feld. Wenn der Champ derart hochprozentig trifft, hat der Gegner kaum eine Chance.
  • Wie zu erwarten war, übernahm Oladipo die Deckungsarbeit gegen Curry. Besonders auffällig war dabei, wie geschickt er zu Beginn im Verbund mit dem mobilen Aaron Gordon das Pick and Roll beziehungsweise das Pick and Pop zwischen Curry und Green verteidigte. Das verursachte relativ schnell zwei Ballverluste der Dubs. Dass der MVP bekanntlich auch andere Lösungen im Repertoire hat, zeigte er im Anschluss. Curry probierte es häufiger alleine, fand eine perfekte Mischung zwischen Drives und Versuchen aus der Distanz. Oladipo zeigte sich zwar sehr bemüht in der Defense, blieb aber mit der Zeit häufiger an Screens hängen und konnte Curry nicht immer effektiv folgen. Später war er dann einfach nur das Opfer von dessen Show.
  • Einige weitere Zahlen zur Curry-Show. Er ist der erste Warrior seit Rick Barry 1973/1974, der in drei Saisonspielen mindestens 50 Punkte auflegt. Er ist der erste Spieler der NBA-Geschichte, der 50 Punkte aufgelegt hat und dabei nur einen einzigen Freiwurf getroffen hat. Das vierte Mal in der Karriere hat er zehn Dreier in einem Spiel verwandelt.

Der Spielplan im Überblick

Martin Gödderz

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