Mittwoch, 13.01.2016

NBA-Schlaglichter

Thunder entgehen dem Deja-Vu

Die Oklahoma City Thunder dominierten Minnesota - und mussten am Ende doch zittern. Kevin Durant verhinderte schließlich das Deja-Vu. Der Greek Freak meldete sich zurück, Kristaps Porzingis führte die Knicks nach einem Traumstart zum Sieg. Die Pacers, Rockets und Lakers siegten ebenfalls. Und: Ein Altmeister drehte auf.

Kevin Durant (r.) verhindert mit seiner Leistung ein Comeback der Timberwolves
© getty
Kevin Durant (r.) verhindert mit seiner Leistung ein Comeback der Timberwolves
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Indiana Pacers (22-16) - Phoenix Suns (13-27) 116:97 (BOXSCORE)

Die Saison der Suns war bisher nicht unbedingt von Erfolg gekrönt - eher das genaue Gegenteil. Schwierig wird es natürlich auch, wenn einem die Basketball-Götter immer wieder Striche durch die Rechnung machen. So geschehen Mitte des zweiten Viertels, als Phoenix gerade dabei war, mit Hilfe eines 23:9-Laufes die Kontrolle der Partie an sich zu reißen.

Doch urplötzlich war das Licht im Bankers Life Fieldhouse weg. Der Grund: Ein Stromausfall in Indianapolis. Das Spiel musste unterbrochen werden und konnte erst nach 22 Minuten Wartezeit fortgesetzt werden - da war das Momentum der Suns wieder weg. Indiana hatte sich wieder gefangen und drehte dann im Schlussabschnitt auf.

Angeführt von Paul George, der 9 seiner 21 Punkte im vierten Viertel erzielte, entschieden die Pacers den letzten Abschnitt mit 36:21 für sich und sicherten sich den Sieg. Neben George zeigte auch George Hill eine gute Leistung (20 Punkte, 5 Assists), während auf Seiten der Gäste Devin Booker und Mirza Teletovic mit jeweills 19 Zählern beste Werfer waren.

Detroit Pistons (21-17) - San Antonio Spurs (34-6) 99:109 (BOXSCORE)

33 Jahre alt und noch kein bisschen Rost zu sehen - zumindest nicht an diesem Abend. Tony Parker zauberte gegen Detroit mal wieder eine fabelhafte Performance auf's Parkett und ließ die Gegner verzweifeln. In seiner unnachahmlichen Art verwandelte der Franzose 13 seiner 19 Feldwurfversuche und erzielte so seinen Saisonbestwert von 31 Punkten.

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LaMarcus Aldridge steuerte 22 Zähler sowie 13 Rebounds bei und Manu Ginobili kam auf 15 Punkte und 5 Rebounds. "Parker und Ginobili haben uns richtig wehgetan", musste auch Pistons-Head-Coach Stan van Gundy zugeben, der anfügte: "Wie viele Jahre sage ich das jetzt schon?"

Aber immerhin konnte Detroit die Partie über lange Zeit eng gestalten und verkürzte einen zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand noch bis auf 6 Zähler im Schlussabschnitt. Großen Anteil daran hatte Kentavious Caldwell-Pope, der 25 Punkte erzielte. Andre Drummond legte 17 Zähler sowie 10 Rebounds auf und Aron Baynes kam auf 15 Punkte und 9 Rebounds. Gegen die alten Herren aus San Antonio war aber dennoch kein Kraut gewachsen.

New York Knicks (19-19) - Boston Celtics (20-20) 120:114 (BOXSCORE)

Schon vor der Partie gehörte die Bühne Kristaps Porzingis. Der 20-Jährige nahm die Trophäe als Rookie des Monats Dezember entgegen, was dem Knickerbocker offenbar einen weiteren Motivationsschub gab. Denn kaum ging das Spiel los, schon wollte Porzingis zeigen, was er drauf hat - und wie!

Allein in den ersten 12 Minuten erzielte der Lette 16 Zähler und setzte damit schon mal eine Duftmarke. Insgesamt kam Porzingis auf 26 Punkte sowie 6 Rebounds in gerade einmal 27 Minuten Einsatzzeit. Das ist gar nicht mal schlecht. Hätte er allerdings nicht mit Foulproblemen zu kämpfen gehabt, hätte seine Ausbeute auch noch üppiger ausfallen können.

Auch Carmelo Anthony stand nur 18 Minuten auf dem Parkett, da er mit Knöchelproblemen vorzeitig in die Kabine musste. Wie gut, dass Arron Afflalo in der zweiten Hälfte in die Bresche sprang und noch 24 Punkte beisteuerte. Auf der anderen Seite konnte auch Isaiah Thomas mit seinen 34 Punkten nicht die vierte Pleite der Kelten in Folge verhindern. Zwar machte es Boston im Schlussabschnitt nochmal spannend, doch New York präsentierte sich sicher von der Freiwurflinie und brachte die Partie nach Hause.

Memphis Grizzlies (21-19) - Houston Rockets (20-19) 91:107 (BOXSCORE)

Die Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache: Houston dominierte die Bretter (42:31), schnappte sich dabei 18 Offensiv-Rebounds, erzwang 17 gegnerische Ballverlusten und hämmerte den Grizzlies 18 Dreier um die Ohren (Memphis nur 7). Das müsste doch eine klare Angelegenheit gewesen sein, oder?

So ganz stimmt das aber nicht. Denn Memphis wehrte sich mit allen Mitteln und konnte sich trotz der Unterlegenheit im vierten Viertel zum Ausgleich kämpfen. Die meiste Arbeit blieb dabei an Marc Gasol hängen, der auf 20 Punkte und 5 Rebounds kam, Tony Allen steuerte 17 Zähler bei. Das reichte aber bei Weitem nicht, um die Rockets zu schlagen.

Die starteten im Schlussabschnitt einen 16:2-Lauf, von dem sich Memphis nicht mehr erholen konnte. James Harden führte Houston mit 25 Punkten, 5 Assists und 5 Rebounds an, The Beard leistete sich allerdings auch 6 Ballverluste. Unterstützung bekam er aber auch noch, vor allem in Person von Terrence Jones (20 Punkte) und Dwight Howard (17 Punkte, 14 Rebounds). So gelang den Texanern der vierte Sieg in Serie.

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