Dienstag, 05.01.2016

NBA-Schlaglichter

Warriors zurück im Party-Modus

Stephen Curry scheint keine Probleme mehr mit dem Schienbein zu haben und siegt mit den Warriors deutlich. George Karl überholt dank DeMarcus Cousins Phil Jackson beim Angstgegner, die Spurs marschieren. Boston revanchiert sich bei den Nets und Dwyane Wade schaltet in den 2006er Finals-Modus. Tibor Pleiß sieht gegen Houston erneut Minuten, kann die Pleite aber nicht verhindern.

Angeschlagen? Davon war bei Stephen Curry eher wenig zu sehen
© getty
Angeschlagen? Davon war bei Stephen Curry eher wenig zu sehen
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Philadelphia 76ers (4-33) - Minnesota Timberwolves (12-23) 109:99 (BOXSCORE)

Schade, dass Jerry Colangelo nicht schon die ganze Saison bei den Sixers arbeitet. Dann hätte das Team derzeit so etwas wie eine ausgeglichene Bilanz! Nun gut, das mag übertreiben sein, aber: Seit der Ankunft des neuen Vorsitzenden hat das schlechteste Team der Liga tatsächlich drei seiner sechs Spiele gewonnen und auch gegen die Wolves war dabei wieder ein Spieler ausschlaggebend, den Colangelo und General Manager Sam Hinkie erst am 24. Dezember zurück nach Philly holten: Ish Smith.

Der Point Guard legte gegen Minnesota 21 Punkte und 11 Assists auf und zeigte damit die nächste starke Leistung seit seiner Ankunft. Unter anderem war er im vierten Viertel am vorentscheidenden Run beteiligt, der die Sixers-Führung erstmals auf über 10 Punkte ausbaute. Und das, obwohl Jahlil Okafor (10 Punkte) in dieser Phase auf der Bank saß. Okafor hatte zuvor zumindest im direkten Duell mit Karl-Anthony Towns (8 Punkte) dafür gesorgt, dass der No.1-Pick mit Foul-Trouble ziemlich unauffällig blieb.

Smith bekam vor allem von der diesmal sehr starken Bank Unterstützung, die allein 61 der 109 Sixers-Punkte auflegte, wobei vor allem Richaun Holmes (17) und Carl Landry (16) hervorstachen. Der erst am Mittag verpflichtete Elton Brand war noch nicht mit von der Partie. Bei den Timberwolves war mit Shabazz Muhammad (20) ein Bankspieler Punktbester, Andrew Wiggins kam auf 16 Zähler.

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Brooklyn Nets (10-24) - Boston Celtics (19-15) 94:103 (BOXSCORE)

Spiele zwischen Boston und Brooklyn haben in dieser Saison ja bekanntlich besondere Bedeutung, da die Celtics den Nets-Pick im kommenden Draft besitzen und daher direkt davon profitieren, wenn diese so häufig wie möglich verlieren wie möglich. Nur hatten die Grünen bereits zweimal ihren Job nicht gemacht und selbst gegen Brooklyn verloren - unter anderem am Samstag. Das sollte diesmal verhindert werden, ergo stürmten die Gäste ins Spiel und führten bereits nach einem Viertel mit 37:22.

Ganz so deutlich wurde es dann aber nicht. Im letzten Viertel bäumten sich die Nets dank Thaddeus Young (23 Punkte, 15 Rebounds), Joe Johnson (21 Punkte) und Brook Lopez (19) noch einmal auf und waren zwischenzeitlich sogar noch einmal auf 5 Punkte dran, ein And-1 vom starken Jae Crowder (Career High 25 Punkte) und ein grandioser Reverse-Layup von Marcus Smart besiegelten aber letztendlich den wichtigen Auswärtssieg für die Celtics.

So wirklich souverän war die Leistung am Ende also nicht, das dürfte Coach Brad Stevens nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Brooklyn und die Lakers aber wohl egal sein. Neben Crowder wusste vor allem Isaiah Thomas (19 Punkte, 7 Assists) zu gefallen, Evan Turner (12 Punkte, 11 Rebounds) und Jared Sullinger (12 und 10) kamen auf Double-Doubles.

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Detroit Pistons (19-16) - Orlando Magic (19-16) 115:89 (BOXSCORE)

Ein spannendes Duell zweier junger, aufstrebender Mächte im Osten hätte es werden können - aber in dieser Partie präsentierte sich nur Detroit als eine Art Macht. Zumindest in der Schlussphase. Denn wo Orlando das hohe Tempo der Pistons zuvor noch einigermaßen mitgehen konnte, gingen die Magic Anfang des vierten Viertels vollends unter und ermöglichten Detroit am Ende sogar den höchsten Sieg in deren Saison.

Es sei allerdings dazu gesagt, dass Orlando über weite Strecken ohne echten Point Guard auskommen musste, in Abwesenheit von Elfrid Payton (Knöchel) teilten sich Victor Oladipo (18 Punkte) und Evan Fournier den Ballvortrag - wobei der Franzose mit 0 Punkten einen völlig gebrauchten Abend erwischte. Das direkte Duell mit Kentavious Caldwell-Pope (21 Punkte) ging für Fournier mehr als deutlich verloren.

Bei den Pistons, für die Andre Drummond das übliche Double-Double auflegte (17 Punkte, 12 Rebounds), machte zudem ein Rückkehrer richtig Spaß: Brandon Jennings zeigte sein wohl bestes Spiel nach dem Achillessehnenriss in der Vorsaison und kam auf 17 Punkte und 6 Assists in nur 18:29 Minuten von der Bank. Jennings gilt ja noch als möglicher Trade-Chip - mit derartigen Leistungen wird er seinen Wert mit Sicherheit steigern können.

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