Montag, 18.01.2016

LIVESTREAM-Tripleheader am Montag

Dennis, King James und der MVP

Immer am dritten Montag im Januar ist Martin Luther King Day in den USA. An diesem Ehrentag geht es in der NBA schon zur Mittagszeit richtig rund und SPOX wartet mit einem Triple-Header auf. Den Auftakt machen die Pelicans, die bei den Grizzlies zu Gast sind (20.30 Uhr im LIVESTREAM FOR FREE), ehe im Anschluss Dennis Schröder und seine Hawks die Orlando Magic begrüßen (23 Uhr). Zum Abschluss gibt es das Duell der Superstars: LeBron James gegen Stephen Curry bzw. Cavs gegen Warriors (2 Uhr).

Erstmals seit den Finals treten die Warriors wieder bei den Cavaliers an
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Erstmals seit den Finals treten die Warriors wieder bei den Cavaliers an
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Gasol will die Pelicans rupfen

Ein vorerst letztes Mal dürfen die Grizzlies in ihrem Wohnzimmer, dem FedExForum, auflaufen ehe es nach sechs Heimspielen in Serie wieder auf Reisen geht. Insgesamt hat Memphis in heimischer Arena einen unheimlichen Lauf; in acht der neuen letzten Heimspiele gingen die Mannen aus Tennessee als Sieger vom Parkett.

Vor allem Center Marc Gasol leistete einen großen Beitrag. Der Spanier schenkte am Samstag den Knicks schlanke 37 Punkte ein und bewies einmal mehr, dass er der Turm in der Schlacht der Grizz ist. "Marc ist einer der besten Center der Liga. So wie es bei ihm läuft, so läuft es auch bei uns als Team. Natürlich wünschen wir uns, dass Marc in jedem Spiel so eine Leistung wie am Samstag raushaut", sagt Teamkollege Matt Barnes.

Obwohl hinter dem Einsatz von Mike Conley immer noch ein dickes Fragezeichen steht, sind die Grizzlies gegen Anthony Davis und Co. der klare Favorit. Nicht zuletzt weil Gasol in Spielen gegen die Pels fast traditionsgemäß gut performt. Beim letzten Aufeinanderteffen Anfang Dezember gelang Gasol sein Career-High von 38 Punkten und ein Season-High von 13 Rebounds.

Norris Cole hat allerdings überhaupt keine Lust, dass sein Team wieder von Gasol gerupft wird. "Gasol spielt auf unfassbar hohem Niveau. Es wird eine große Herausforderung für uns, aber sie haben uns in unserer Halle geschlagen. Diesen Sieg wollen wir uns jetzt zurückholen", sagt der Guard zu ESPN.

Raus aus dem Tal

'Struggles in January' beschreibt die Situation der Hawks und der Magic wohl relativ treffend. Nach erfolgreichen Wochen im Dezember duellierten sich beide Teams um die Spitze in der Southeast Division, doch seither hat Orlando mächtig an Boden verloren. Mit Ausnahme eines Ausärtssieges in Brooklyn setzte es für das Team von Scott Skiles im Januar eine Pleite nach der anderen; zuletzt bei den Global Games in London.

"Das ist nicht zu akzeptieren. Wir müssen endlich Lösungen finden", sagt ein frustrierter Evan Fournier. Die Verletzung von "Alle-meine Entchen-Sänger" Victor Oladipo macht das Unterfangen in der Philips Arena nicht unbedingt leichter. Der Shooting Guard hatte gegen die Raptors einen Schlag aufs Knie bekommen. Dafür wird zumindest Elfrid Payton in der Startformation zurückerwartet.

Ganz so schlecht wie für die Magic lief der Januar für die Hawks bisher nicht, aber mit einer Bilanz von 3:4 wird in Georgia niemand zufrieden sein. Zumindest dürfte der 114:86-Blowout gegen die Nets den Hawks Selbstvertrauen gegeben haben. Dennis Schröder legte mit 15 Punkten und 10 Assists ein starkes Double-Double aufs Parkett und wird alles daran setzen, sein Team aus dem Mini-Tal im Januar herauszuführen.

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The taste of the trophy

An ihren letzten Auftritt in Cleveland werden die Warriors mit einem Schmunzeln im Gesicht zurückdenken. Mit der Larry O'Brien - Trophy im Gepäck traten Steph Curry und Co. vor wenigen Monaten den Heimweg aus der Quicken Loans Arena an. Um die Trophäe geht es zwar noch nicht, dennoch will in diesem Prestige-Duell natürlich niemand den Kürzeren ziehen. Zumal die Warriors das erste Rematch an Weihnachten schon für sich entschieden.

Kyrie Irving bringt es auf den Punkt. "Es treffen die beiden besten Teams der Liga aufeinander. Wir sind die Nummer 1 in unserer Conference, sie sind die Nummer 1 in ihrer Conference." Es ist also angerichtet für ein Duell der Spitzenklasse, wobei die aktuelle Form die Favoritenrolle eventuell minimal in Richtung King James und Co. verschiebt.

Die Cavs kehren mit dem Selbstvertrauen eines 5:1-Roadtrips nach Cleveland zurück, während die Warriors die letzten beiden Auswärtsspiele verloren haben. "Wenn du in dieser Liga nicht bereit bist zu fighten, dann bekommst du richtig auf die Mütze", macht Warriors-Interimscoach Luke Walton die Lage für sein Team klar.

Neben dem Duell Cavs gegen Warriors steht natürlich der Clash zwischen LeBron James und Curry im Mittelpunkt. Der King ist in herausragender Form, was 25,3 Punkte, 8,8 Rebounds und 6,7 Assists in den letzten sechs Spielen unterstreichen. Außerdem sind die Warriors das einzige Team der NBA, gegen das James im Schnitt mehr als 30 Punkte pro Partie erzielt. Curry und Co. sind also gefordert, um nicht in ihre erste "Krise" der Saison zu schliddern.

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