Samstag, 02.01.2016

Rajon Rondo bei den Kings

Ein Hitzkopf mit Lehrauftrag

Nach dem unglücklichen Ausflug zu den Dallas Mavericks ist Rajon Rondo bei den Sacramento Kings wieder im Aufwind. Dabei kommt dem Spielmacher eine besondere Aufgabe zu. Nicht nur soll der 29-Jährige das Spiel der Kalifornier ankurbeln, der viermalige Allstar wurde von Coach Karl mit einer speziellen Aufgabe betraut.

Rajon Rondo steht seit dieser Saison bei den Sacramento Kings unter Vertrag
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Rajon Rondo steht seit dieser Saison bei den Sacramento Kings unter Vertrag
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Wir schreiben das Jahr 2010. Celtics-Guard Rajon Rondo, bekannt als Hitzkopf, und Kings-Rookie DeMarcus Cousins, ebenfalls mit einem eigenwilligen Temperament bedacht, stehen sich gegenüber, schubsen und fauchen wie verrückt.

Soeben ist Rondos Teamkollege Kevin Garnett im Kampf um den Ball vor die Füße der Kings-Bank gefallen und DeMarcus Cousins hat sich daraufhin provokant über dem Star-Verteidiger aufgebaut. Rondo springt seinem Kameraden sofort zu Seite und zögert keine Sekunde, den 2,11-Meter-Riesen der Kings zurechtzuweisen.

Heute, im Jahr 2016, können beide darüber lachen. "Er hat sich für KG eingesetzt", erklärte Cousins vor wenigen Wochen: "Das nötigt mir absoluten Respekt ab". Respekt, das ist ein wichtiges Element im Verhältnis zwischen Cousins und seinem neuen Spielmacher. Denn beide Spieler sind für ihre schwierigen Charaktere bekannt, fühlen sich oft missverstanden und haben deshalb eine besondere Bindung.

Verständnis für Cousins

So suchten die Kings seit Jahren nach einem geeigneten Typ in ihrem Roster, der Cousins auf den richtigen Pfad führen kann, der ein gesundes Verhältnis zum Star-Center aufbaut und mit seinen Launen umzugehen weiß. Genau diese Rolle erfüllt Rondo. Nach dem unglücklichen Ausflug zu den Mavericks interessierten sich nur noch wenige Teams in der NBA für den Assists-König, dem es neben einem Wurf vor allem an Integrationsvermögen mangeln soll.

Viele Teams übersahen dabei, dass Rondo eine lange Verletzungspause hinter sich hatte als er zu den Mavs kam. Außerdem hatte er einige Probleme mit den häufigen Play-Ansagen von Dallas-Coach Rick Carlisle, die selbst Jason Kidd bei seiner zweiten Ankunft in Texas zur Weißglut gebracht haben sollen.

Zwangsehe auf Zeit

Es war also mehr oder minder eine Zwangsehe, die Rondo und die Kings im Sommer miteinander eingingen. Der Spielmacher wollte zurück zu seiner alten Form und die Kings suchten einen erfahrenen Point Guard, der sich alleine durch seine Erfolge vor Cousins zu behaupten weiß. Schließlich einigte man sich auf einen Ein-Jahres-Vertrag, der dem Guard 9,5 Millionen Dollar beschert.

Seitdem scheinen beide Seiten auf einem guten Weg. Rondo ist wieder Rondo und führt die Liga in Assists an, während Cousins endlich jemanden an seiner Seite weiß, der ihn versteht: "Er wird häufig missverstanden. Deshalb verstehen wir uns so gut. Ich bin ein absoluter Fan seines Spielstils", sprach Rondo, der seinen Spind direkt neben dem Franchise-Player der Kings bekommen hat.

Der große Bruder

Wie ein großer Bruder steht Rondo Cousins mit Rat und Tat zur Seite: "DeMarcus will den maximalen Erfolg, er will mit seinem Team Erfolg, er will in die Playoffs, er will das Negative der Vergangenheit hinter sich lassen." Die Championship-Erfahrung des Point Guards lässt Boogie zu Rondo aufblicken. Und ginge es nach Cousins, dann wird der Spielmacher nicht nur diese Saison im lilafarbenen Jersey auflaufen. "Er ist mein Mann, wir sprechen viel. Wir haben keine Geheimnisse voreinander und es kommt mir vor, als würden wir uns ewig kennen. "

Das schlägt sich auch in den Stats nieder. Cousins und Rondo sind offensiv eines der besten Duos der Liga. Stehen sie auf dem Feld, erzielen die Kings 62 Punkte im Schnitt. Damit bewegt man sich in Sphären von John Wall und Bradley Beal bei den Wizards oder Detroits Reggie Jackson und Andre Drummond.

"Ich liebe diesen Kerl"

Allerdings führt das risikoreiche Spiel von Rondo zu unangenehmen Ballverlusten. Bis jetzt bewegt er sich auf einem Karrierehoch von fast vier Turnovern pro Partie. Immerhin sitzt der Distanzwurf immer besser (35,3 Prozent). Auch wenn es noch einige Baustellen gibt, Coach George Karl findet nur positive Worte für seinen Floor General: "Ich liebe diesen Kerl, wir sind ständig am Diskutieren und auch wenn wir mal aneinandergeraten, weiß er, dass er uns Motor ist!"

In Dallas war das anders. Dort führte der Disput mit Carlisle zu Vertrauensverlust und der Degradierung Rondos. In Sacramento lässt ihn Karl dennoch an der langen Leine - vermutlich eine direkte Folge der Posse bei den Mavs.

Rondo genießt die Freiheiten, die er auf dem Feld bekommt. "Das Schöne bei uns ist, dass niemand über alles bestimmt. Weder der Coach noch ein Spieler. Coach Karl ist sehr offen und verlangt eine gewisse Selbstständigkeit."

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Nichtsdestotrotz suchen die Kings noch nach dem richtigen Schlüssel. Das zeigte nicht zuletzt die ernüchternde Niederlage gegen Liga-Prügelknabe Philadelphia, bei der das Heimteam vom eigenen Publikum gnadenlos ausgebuht wurde. Zudem kann Rondo auch nicht verhindern, dass Boogie Cousins nach wie vor seine emotionalen Ausbrüche hat und im schlimmsten Fall in die Kabine geschickt wird - so geschehen gegen die Warriors.

Unschöner Vorfall

Auch der Spielmacher fiel diese Saison schon negativ auf und lieferte sich ein unschönes Wortgefecht mit Referee Bill Kennedy, dem er eine diskriminierende Bemerkung an den Kopf warf. Es folgte heftiger Gegenwind, eine saftige Strafe und eine kleinlaute Entschuldigung von Rondo.

Darüber hinaus ranken sich immer wieder Gerüchte um einen Trade von Kollege Cousins, während Rondo durch seine Spiele - oft an der Grenze zum Triple-Double - für die kommende Saison vermehrt in den Fokus anderer Teams rücken wird. Vier Mal erzielte er diese Saison bereits zweistellige Werte in drei Kategorien, gleichbedeutend mit Rang zwei hinter Draymond Green.

"Unterstützen, ein guter Mensch zu sein"

Für diese Saison hat Rondo deshalb ein ganz klares Ziel: "Ich will dem Team einfach helfen, ich will Cousins dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, ihn antreiben und ihn dabei unterstützen, eine guter Mensch zu sein."

Der Vertantwortung für das gesamte Team ist sich Rondo bewusst: "Es fängt bei Cousins und mir an. Er akzeptiert den Druck, genauso wie ich. Ich bin der Quarterback in vorderster Front, er ist der Quarterback unter dem Korb!"

Alles über Rajon Rondo

Oliver Mehring

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