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Golden State macht Chicago nass

Donnerstag, 21.01.2016 | 04:35 Uhr
Steph Curry zeigte gegen die Chicago Bulls nicht nur Dreier
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Die Golden State Warriors haben nach dem überzeugenden Sieg gegen die Cleveland Cavaliers auch die Chicago Bulls bezwungen. Beim 125:94-Auswärtserfolg (BOXSCORE) waren einmal mehr das Ball Movement sowie die starke Bank die entscheidenden Vorteile der Dubs.

Es wäre den Warriors auch nicht würdig gewesen. Eine Niederlage gegen die Bulls hätte die dritte Pleite innerhalb von sieben Tagen bedeutet - für ein Team, dass den Liga-Rekord von 72 Siegen jagt, keine gute Woche. Doch auf Steph Curry und Co. war Verlass.

Im United Center war es lange Zeit ziemlich still, denn die Warriors legten eine starkes erstes Viertel hin und gaben damit die Richtung des Spiels vor. Für die Bulls, die zum Ende des Spiels regelrecht auseinanderfielen, war es die höchste Niederlage der Saison.

Satte 49 Punkte steuerte die starke Warriors-Bank zum Sieg bei, jeder eingesetzte Spieler punktete. Bester Scorer war Curry mit 25 Zählern, Klay Thompson erzielte 20 Punkte und Harrison Barnes überzeugte mit mit 19 Punkten.

Für Chiacgo kam Derrick Rose auf 29 Punkte (12/22 FG), während Jimmy Butler 23 Zähler einstreute. Von der Bank konnte Rookie Bobby Portis einige positive Akzente setzen (16 Punkte, 8 Rebounds).

Die Reaktionen:

Derrick Rose (Bulls): "Es ist beschämend. Wir haben aufgehört, miteinander zu reden. Sowohl in der Defense als auch in der Offense. Wir können nur daraus lernen."

Stephen Curry (Warriors): "Gute Teams schlagen schnell wieder zurück und das haben wir nach den zwei Niederlagen zuletzt getan. Es sagt einiges über unsere Widerstandsfähigkeit aus."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Bulls müssen den verletzen Joakim Noah ersetzen - für ihn startet Taj Gibson. An seiner Seite stehen Derrick Rose, Jimmy Butler, Tony Snell und Pau Gasol. Luke Walton schickt Steph Curry, Klay Thompson, Harrison Barnes, Draymond Green und Andrew Bogut aufs Parkett.

7.: Heißer Start von Rose! Der Ex-MVP ist vom Tip-Off an aggressiv und trifft 5 seiner ersten 6 Würfe. Curry ist nach anfänglichen Schwierigkeiten auch im Spiel und stellt mit einem langen Jumper auf 18:14 für die Dubs.

12.: Mit Rose auf der Bank gerät die Offense von Chicago gehörig ins Stocken. Golden State hat hingegen seinen Rhythmus gefunden und hat 10 der letzten 11 Versuche versekt. Die Bulls-Defense sieht derzeit auch nicht wirklich gut aus. 34:18 Warriors.

18.: Nachdem Shaun Livingston Aaron Brooks einige Lehrstunden im Post erteilt hat, übernimmt Portis Verantwortung und trifft den langen Jumper. Immerhin versenkt Brooks im neunten Versuch den ersten Dreier für Chicago. 47:35 Bulls.

23.: D-Rose hat hier einiges zu beweisen. 21 Punkte in 13 Minuten, während der Rest des Teams nicht viel auf die Kette bringt. Andre Iguodala hämmert im Fastbreak einen einhändigen Reverse-Slam durch die Reuse - 63:44 Warriors.

27.: Schrecksekunde für die Warriors! Gibson trifft Green beim Spin Move mit der Hand im Gesicht und der Angreifer bleibt lange liegen. Er verlässt das Parkett und macht sich auf in die Kabine. 65:48 Dubs.

32.: Die Bulls nehmen haufenweise schlechte Würfe und nehmen die Chance nicht wahr, die Golden State ihnen im dritten Viertel bietet. Die Warriors treffen ebenfalls schlechter als vor der Pause - passend dazu hauen Curry und Barnes zwei Dreier rein und strafen mich Lügen. 79:61 Golden State.

36.: Green ist zurück auf der Bank und darf zuschauen, wie Curry einen freien Weg zum Korb findet. Er springt ab - und dunkt die Kirsche durch den Ring! War das die letzte Aktion des Arbeitstages für den Chef? 87:63 Golden State.

43.: Sowohl Green als auch Curry dürfen nochmal ran, obwohl das Spiel bereits entschieden ist. Einen Longball des MVP beantwortet Butler mit einem langen Zweier. Ändern wird das am Resultat nichts mehr. 110:86 Dubs.

Chicago vs. Golden State: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Steph Curry. Es muss doch nicht immer Curry sein, oder? Doch. Denn auch gegen die Bulls war der Spielmacher der beste Mann auf dem Parkett, auch wenn viele Dubs-Spieler ablieferten. In 33 Minuten gelangen Curry 25 Punkte (8/18 FG), 7 Rebounds und 11 Assists. Dazu ein Block und ein Dunk. Noch Fragen?

Der Flop des Spiels: Pau Gasol. Ohne Noah hätten die Bulls eine starke Leistung von Gasol gebraucht, um gegen die Warriors mitzuhalten. Doch beim Spanier lief überhaupt nichts zusammen. Gasol traf nicht einen einzigen seiner acht Würfe aus dem Feld und lamentierte erstaunlich viel. Nach den 31 Punkten und 12 Rebounds gegen Detroit sind der 1 Punkte auf dem Scoreboard eine große Enttäuschung.

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Das fiel auf:

  • Die Bulls warteten mit einigen interessanten Cross-Matchups auf. Gibson verteidigte gegen Thompson, Butler nahm es mit Green auf. Als ersten Spieler von der Bank brachte Fred Hoiberg E'Twaun More, der den Vorzug vor statt Kirk Hinrich und Aaron Brooks bekam. Seine Aufgabe: Curry verteidigen.
  • In den ersten 12 Minuten legten die direkt Warriors 12 Assists auf. Am Ende standen starke 38 Vorlagen im Spielberichtsbogen. Zum Vergleich: Die Bulls kamen insgesamt lediglich auf 14 Assists. Ein Beleg der schlechten Wurfauswahl und der vielen Isolation-Plays.
  • Eine noch größere Enttäuschung war die Bulls-Quote von Downtown. Nach 0 von 7 Dreiern zum Start beendete Chicago das Spiel mit unterirdischen 5 Prozent vom Perimter (1/20 Dreier).
  • Golden States Backcourt der Second Unit ist ebenso wenig fair wie der Starting Backcourt. Leandro Barbosa und Shaun Livingston vereinen eine starke Kombination aus Speed (Barbosa, 33) und Post-Präsenz (Livingston, 30). Zusammen stellen sie jedes Guard-Duo vor eine große Herausforderung. Beeindruckend auch gegen Chicago die Effizienz (13/15 FG).

Der Spielplan im Überblick

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