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Kaderanalyse Los Angeles Clippers

Grenzenlose Möglichkeiten

Dienstag, 13.10.2015 | 15:47 Uhr
Blake Griffin setzt mit den Los Angeles Clippers zum ganz großen Wurf an
© getty
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Nach dem historischen Einbruch in den letztjährigen Playoffs haben die Los Angeles Clippers ihre größte Schwachstelle mehr als beseitigt. Auf dem Papier steht Coach Doc Rivers der beste Clippers-Kader aller Zeiten zur Verfügung. Es bleiben dennoch Fragezeichen.

Point Guards

Es ist die wohl wichtigste Saison in der nunmehr elf Jahre andauernden Karriere von Chris Paul. Nie zuvor hatte er einen so starken Supporting Cast um sich herum, nie zuvor war der Druck größer, endlich liefern zu müssen.

Bei aller herausragenden Qualität, die der Point Guard unbestritten besitzt, erreichte Paul noch nie die Conference Finals der Playoffs. Es ist ein Makel, der an ihm haftet und sicher auch belastet. Der Kollaps nach 3:1-Führung gegen die Rockets ist allgegenwärtig. Ist er wirklich der Superstar, für den ihn alle halten? Kann er wirklich in einem entscheidenden Spiel glänzen? Die Zweifler werden lauter. Es wird Zeit für ihn, diese wieder verstummen zu lassen.

Paul bestritt im Vorjahr erstmals alle 82 Regular-Season-Spiele. Das ist sicher eine tolle Leistung, aber auch dem geschuldet, dass die Clippers einfach sehr dünn auf der Eins besetzt waren. "Wenn ich gesund bin, weiß Doc, dass ich jedes Spiel spielen will", erklärte der Spielmacher unlängst.

Rivers hat es zur Kenntnis genommen, ob er sich daran halten wird, steht auf einem anderen Blatt. "Das sollte nicht sein Ziel sein. Sein Ziel sollte es sein, so viele Spiele in den Playoffs zu gewinnen, um den Titel zu holen", erklärte er. Der am Wochenende erlittene Fingerbruch wird Paul nach Teamangaben nicht lange behindern. Der Saisonstart ist keinesfalls in Gefahr und damit auch nicht sein Wunsch.

CP3 bleibt der ultimative Fixpunkt im Team, aber mit der Verpflichtung von Pablo Prigioni besitzen die Clippers endlich einen Backup, der phasenweise die Offensive anleiten kann, ohne dass diese völlig kollabiert. Der argentinische Veteran ist zwar defensiv eine Belastung, aber offensiv mit allen Wassern gewaschen.

Und im Gegensatz zu Trainersohn Austin ist Prigioni eher daran interessiert, seine Mitspieler glänzen zu lassen, anstatt selbst zu glänzen. Zudem ist er auch als Dreierschütze hilfreich, wenn Blake Griffin als Spielmacher aus dem Post heraus agiert. Der 38-Jährige trifft zuverlässig (39,8 Prozent in seiner Karriere) die offenen Dreier, die ihm genehmigt werden.

Die dritte Option ist der schon angesprochene Rivers, der es unter der Obhut seines Vaters geschafft hat, seiner schon fast gescheiterten NBA-Karriere noch einmal frischen Wind einzuhauchen. Austin ist dabei eher ein Combo Guard, der in erster Linie seinen eigenen Abschluss sucht.

In der neuen Konstellation könnten seine Minuten wieder zurückgehen, zumal er ebenfalls nicht der beste Verteidiger ist und auch die Zwei in diesem Jahr tiefer besetzt ist.

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Seite 5: Center & Fazit

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