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Spiel 5: Warriors - Grizzlies 98:78

Wie eine gut geölte Maschine

Donnerstag, 14.05.2015 | 07:16 Uhr
Steph Curry war von den Grizzlies nicht zu kontrollieren
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Die Golden State Warriors haben das fünfte Spiel gegen die Memphis Grizzlies gewonnen und gehen damit in der Zweitrundenserie mit 3-2 in Führung. Beim 98:78-Sieg (BOXSCORE) überragte Steph Curry, der Grizzlies-Defense fehlte es an Biss. Die Offense der Warriors lief dagegen wie geschmiert.

Golden State präsentiert sich mit der Dominanz der Regular Season und spielte sich offensiv in einen Rausch. Dabei hatte das gute Ball Movement einen großen Anteil (28 Assists).

Topscorer der Begegnung war Klay Thompson mit 21 Zählern, zudem traf er 3 seiner 4 Dreier. Andrew Bogut glänzte mit 4 Blocks, während Power Forward Draymond Green mit 9 Assists seine Passing Skills unter Beweis stellte.

Zach Randolph kam für die Grizzlies auf ein Double-Double (13 Punkte, 10 Rebounds), gleiches erreichte Marc Gasol (18 Punkte, 12 Rebounds). Zieht man die Garbage Time ab, erzielten die Grizzlies lediglich 12 Bankpunkte.

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Die Reaktionen:

Steve Kerr (Coach Warriors): "Nach den ersten Spielen hatte ich gesagt, unsere Defense wäre gut genug, aber keine Championship-Defense. Ich habe mich geirrt. Genau so müssen wir spielen."

Dave Joerger (Coach Grizzlies): "Alle haben gesagt, dass wir in den letzten Spielen nicht punkten konnten, weil Tony Allen auf dem Parkett stand. Ohne ihn haben wir auch nur 78 Punkte erzielt."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Tony Allen fällt mit einer Oberschenkelverletzung aus und muss passen. Mike Conley, Courtney Lee, Jeff Green, Zach Randolph und Marc Gasol sollen es für Memphis richten. Steve Kerr bringt wie gewohnt Stephen Curry, Klay Thompson, Harrison Barnes, Draymond Green und Andrew Bogut.

4.: Z-Bo ist ultraheiß! Nach sechs Punkten in der Zone wagt der Big Man einen Heat Check und haut auch von Downtown einen rein. Starker Start für Memphis, auch da die Dubs drei Fastbreaks vergeigen. 11:4 Grizzlies.

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12.: Die Arena tobt. Warum? Curry hat das Spiel eigenhändig gedreht. Wie? Natürlich mit drei Dreiern, den letzten davon mit dem Viertel-Buzzer. Der 14:2-Run bringt die Führung. 26:25 Warriors.

15.: Andre Iguodala macht es dem MVP nach und klinkt einen Dreier rein, in der Defense bekommt er das Foul angehängt und ist damit gar nicht einverstanden. Ein paar ungestüme Worte später bilden die Hände des Referees ein T. Iggy ist bedient, aber nun ist erstmal Ruhe. 33:30 Dubs.

20.: Zum zweiten Mal schickt Draymond Green einen Alley-Oop Richtung Bogut auf die Reise - und zum zweiten Mal hämmert der Australier den Spalding durch den Ring. Der sieht ja richtig gesund aus! Anschließend blockt er Jeff Green beim Drive und Thompson bedankt sich aus der Ecke. 46:37 Golden State.

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25.: Thompson beschert den Dubs die zweistellige Führung, dann wuchtet Draymond Green seinen bulligen Körper in aufeinanderfolgenden Possessions zum Ring und schließt per Leger ab. 55:45 Dubs.

30.: Gasol trifft momentan überhaupt nichts und verfehlt bereits den siebten Wurf in Folge, Barnes profitiert von Greens Kickout-Pass und haut den nächsten Dreier rein. 58:47 Warriors.

37.: Memphis hat Schwierigkeiten zu punkten, bei den Warriors läuft die Offense wie geschmiert. Iguodala, Thompson, wieder Iguodala - und die Führung hat die nächste magische Grenze überschritten. 77:57 Golden State.

42.: Iggy mit dem nächsten Dunk in Transition, Thompson trifft seinen Dreier auch trotz des Fouls von Nick Calathes. Der Shooting Guard macht das Vierpunktspiel komplett - langsam wird's bitter für Memphis. 91:68 Warriors.

45.: Die Körpersprache der Grizzlies spricht für sich und nach Gasols nächstem vergebenen Jumphook trottet er hängenden Kopfes zurück in die eigene Hälfte. Currys Schrittfehler ringt dem MVP nur ein müdes Lächeln ab, hier ist längst alles entschieden. 94:74 Golden State.

Warriors vs. Grizzlies: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Steph Curry. Ein paar Zentimeter Platz - mehr braucht Curry nicht, um abzudrücken. Heute tat er das 13 Mal von Downtown, 6 Mal davon tobte die Oracle Arena anschließend. Conley konnte den MVP nur selten an der Entfaltung hindern. Curry erzielte 18 Punkte, holte sich zudem 7 Rebounds, verteilte 5 Assists und schnappte sich 6 Steals. Ebenfalls stark: Draymond Green (9 Assists).

Der Flop des Spiels: Die Defense der Grizzlies. Tony Allen fehlte an allen Ecken und Enden, sowohl mit seiner individuellen Verteidigung an Curry, als auch mit seiner guten Team Defense. Reihenweise war die zweite Hilfe zu spät, offene Würfe von Downtown meist die Folge. Die Warriors bedankten sich artig.

Das fiel auf:

  • Der Beginn des Spiels war ein wahres Flutsch-Festival. Nicht nur, dass reihenweise Spieler auf dem Parkett ausrutschten, auch die Finger der Akteure waren glitschig. 15 Ballverluste produzierten beide Teams gemeinsam in den ersten 12 Minuten. Im weiteren Verlauf der Partie kamen dafür nur noch 18 dazu.
  • Vor allem im dritten Spiel war die Transition D von Memphis überragend und der Schlüssel zum Sieg, heute lief es eher wie in Spiel 4. In puncto Fastbreak-Punkte waren die Warriors schon nach der ersten Hälfte klar überlegen (14:0), am Ende stoppte der Zähler für die Warriors bei 31 - so kann man kein Spiel in den Playoffs gewinnen.
  • Die Bank der Warriors spielte wichtige Minuten und zahlte Steve Kerr das Vertrauen zurück. Sowohl Iguodala (16 Punkte, 7/10 FG) als auch David Lee (6 Punkte, 7 Rebounds) leisteten einen guten Beitrag, Shaun Livingston bekam den Vorzug vor Leandro Barbosa und steuerte 6 Punkte, 3 Rebounds und 3 Assists zum Sieg bei.
  • Der Dreier machte für die Dubs den Unterschied aus. Während Golden State von Downtown heiß lief (14/30 Dreier), waren die Grizzlies in der Kühlkammer gefangen und kamen lediglich auf 27 Prozent Trefferquote (4/15 Dreier).
  • Mit seinem vierten Longball des Spiels knackte Curry die magische Marke von 100 Dreiern in der Postseason - und das in seinem erst 28. Playoff-Spiel. Dreimal raten, wer den Rekord bisher gehalten hatte? Richtig, Ray Allen.

Der Spielplan im Überblick

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