Mittwoch, 15.04.2015

Schlaglichter

Ein Drama in sechs Akten

In einem unfassbar spannenden Overtime-Krimi holen sich die Pacers den Sieg gegen die Wizards und wahren damit ihre Chance auf die Playoffs. Die Clippers schlagen Phoenix und holen sich Rang zwei der Western Conference von den Spurs zurück.

Die Pacers taten sich offensiv schwer, machten das aber mit Einsatz weider wett
© getty
Die Pacers taten sich offensiv schwer, machten das aber mit Einsatz weider wett

Indiana Pacers (38-43) - Washington Wizards (46-35) 99:95 2OT (BOXSCORE)

Besser hätte selbst William Shakespeare ein Drama nicht inszenieren können. Und der Thriller in Indiana es hatte nicht nur fünf, sondern sogar sechs Akte. Beide Teams präsentierten sich zu Beginn auf Augenhöhe, im zweiten Viertel konnte sich Washington leicht absetzen, nur um Indy im viertel Viertel das Comeback zu ermöglichen.

Doch damit nicht genug. Die Pacers übernahmen die Führung und sahen ihrerseits wie der sichere Sieger aus, doch John Wall (16 Punkte, 7/23 FG, 11 Assists) erzwang die Verlängerung. Dort war beiden Teams die Erschöpfung anzumerken. Paul George (10 Punkte) konterte Walls Layup mit einem Jumper und führte Overtime Nummer zwei herbei, in der dann George Hill (24 Punkte, 10 Assists, 9 Rebounds) übernahm. Mit sieben Zählern, darunter dem entscheidenden Dreier, brachte Hill den Pacers den Sieg und hielt so den Playoff-Traum in Indianapolis am Leben.

C.J. Miles trug mit 25 Punkten ebenfalls einen Großteil zum Erfolg bei, David West kam auf 15 Punkte und 8 Rebounds. Auf Seiten der Wizards waren Bradley Beal (19 Punkte, 7/24 FG) und Marcin Gortat (19 Punkte, 10 Rebounds) die Topscorer.

Die Pacers, die jetzt sechs Spiele in Serie gewonnen haben, halten ihr Schicksal nun selbst in der Hand. Ein Sieg in Memphis - leichter gesagt als getan - und Indy zieht zum fünften Mal in Folge in die Postseason ein. Washington ist der fünfte Platz nicht mehr zu nehmen.

So sehen die Playoff-Paarungen aktuell aus!

Phoenix Suns (39-43) - Los Angeles Clippers (56-26) 101:112 (BOXSCORE)

Für die Suns hatte das Spiel kaum noch Bedeutung, für die Clippers hingegen schon. Daher überrascht weder das Ergebnis noch die unterschiedliche Intensität, mit dem die Teams in die Begegnung gingen. Dank eines starken zweiten Viertels erspielte sich L.A. eine komfortable Führung, die nach der Pause sogar bis auf 30 Punkte anwuchs.

Chris Paul und die anderen Starter wurden von Doc Rivers früh geschont, im Schlussviertel beorderte der Coach seine Stars dann aber doch noch einmal in die Partie. Es war aber nicht mehr als eine Vorsichtsmaßnahme, um den Sieg trotz der geschmolzenen Führung nach Hause zu bringen.

Mit dem Sieg holen sich die Clippers Rang zwei der Western Conference von den Spurs, die sich den No. 2 Seed aber mit einem Erfolg gegen New Orleans zurückerobern können. Der dritte Platz ist den Clips hingegen bereits sicher.

Gegen Phoenix hatte Paul reichlich Zielwasser getrunken und traf 6 Dreier (Career High), insgesamt kam er auf 22 Punkte. DeAndre Jordan, der mit 322 Spielen in Serie der Dauerbrenner der Liga ist, holte sich mit 13 Punkten und 14 Rebounds sein nächstes Double-Double und stellte mit 1212 Rebound in einer Saison einen neuen Franchise-Rekord auf. Archie Goodwin war mit 18 Punkten Topscorer der Suns, Markieff Morris kam auf 14 Zähler, 9 Rebounds und 5 Assists.

Die Tabelle im Überblick

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