Freitag, 27.03.2015

Schlaglichter

Bucks stellen Pacers kalt

Die Milwaukee Bucks haben sich im Rennen um den sechsten Platz der Eastern Conference ein wenig Ruhe verschafft. Beim Sieg gegen die Indiana Pacers überragte vor allen Dingen Ersan Ilyasova.

Milwaukee Bucks (36-36) - Indiana Pacers (31-41) 111:107 (BOXSCORE)

Zu Saisonbeginn hatte Ersan Ilyasova noch mit einigen Verletzungen zu kämpfen, weshalb er es nie schaffte, sein komplettes Potential aufs Parkett zu bringen. Das ändert sich jetzt, da es auf die Playoffs zu geht. Schon in den letzten Spielen zeigte der Türke einige gute Leistungen, die er nun gegen die Pacers mit einem Karriereabend krönte. Mit seinen 34 Punkten (Career High) bei 12 von 14 aus dem Feld und 5 von 6 von der Dreierlinie sowie 6 Rebounds war Ilyasova der Mann des Abends. "Manchmal hat man eben Tage wie diesen", gab sich der Matchwinner nach dem Spiel betont lässig.

Die Bucks hoffen nun, dass sie ihre Schwächephase durch den zweiten Sieg in Folge hinter sich gelassen haben. Auch Jason Kidd wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte: "Er war on Fire. Er war aggressiv, hat offene Würfe genommen. Aber er ist auch zum Korb gegangen. Jeder Wurf von ihm ging rein." Neben Ilyasova scorte die komplette Starting Five zweistellig.

Bei den Indiana Pacers, die den Großteil des Spiels souverän führten, wurde George Hill zum tragischen Helden. Der Point Guard spielte eine gute Partie (24 Punkte, 6/10 3FG), versemmelte aber einen Dreier in den letzten Sekunden, der das Spiel ausgeglichen hätte. "Der Wurf hat sich gut angefühlt", sagte ein enttäuschter Hill. "Es war wahrscheinlich der beste Wurf des ganzen Tages, nur eben mit dem schlechtesten Ergebnis." Auch die beiden C.J.s' zeigten gute Leistungen. Miles' 26 und Watsons' 23 Punkte reichten am Ende aber nicht.

Mit dem zweiten Sieg in Folge haben die Bucks den Vorsprung auf die Heat wieder ein bisschen vergrößert. Das Polster auf Platz sieben beträgt aktuell 2,5 Spiele. Für Indiana bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im engen Rennen um die Playoffs. Zwar liegen sie nur ein halbes Spiel hinter den achtplatzierten Celtics, mit einem Sieg hätten sie sich allerdings vor Boston schieben können.

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