Dienstag, 03.02.2015

NBA-Schlaglichter

Mavs verderben Rubio-Comeback

Ricky Rubio kehrt nach 42 Spielen Verletzungspause wieder aufs Feld zurück, muss aber gegen die Dallas Mavericks trotzdem die Niederlage hinnehmen. Bei denen macht Nowitzki auch ohne Rondo ein sehr effektives Spiel. Während die Cavaliers weiter von Sieg zu Sieg marschieren, sorgt Jeff Green für einen hauchdünnen Grizzlies-Sieg und Russell Westbrook liefert die nächste Monster-Leistung in Abwesenheit von Kevin Durant ab.

Dirk Nowitzki (l.) machte gegen die Timberwolves ein effektives Spiel
© getty
Dirk Nowitzki (l.) machte gegen die Timberwolves ein effektives Spiel

Cleveland Cavaliers (30-20) - Philadelphia 76ers (10-39) 97:84 (BOXSCORE)

Durch die Niederlage der Hawks in New Orleans und den eigenen Heimsieg gegen die 76ers sind die Cavaliers nun mit elf Siegen am Stück das heißeste Team der NBA. Läuft bei dir, Cleveland. Dabei war der Sieg gegen die Sixers umkämpfter, als es das Ergebnis vermuten lässt. Nach einer Halbzeitführung mit 12 Punkten Vorsprung ließen die Cavs die Zügel etwas schleifen und gestatteten Philadelphia noch die Aufholjagd.

Anfang des letzten Viertels war Philly dann bis auf zwei Punkte dran am Unentschieden, doch letztendlich setzten sich die Cavs am Ende dank eines starken letzten Viertels von Kyrie Irving (24 Punkte, 9/16 FG, 5 Assists) doch noch ab und siegten so relativ souverän. Neben Irving punkteten noch fünf andere Cavs zweistellig. Matthew Dellavedova (12 Punkte) und Iman Shumpert (11) sorgten für Power von der Bank, Timofey Mozgov (10 Punkte, 8 Rebounds, 5 Blocks) räumte in der Zone auf.

Kevin Love dagegen kam lediglich auf 5 Punkte (1/7 FG), fokussierte sich allerdings auf sein Kerngeschäft und holte 15 Rebounds. LeBron James (18 Punkte, 11 Assists) gab nach dem elften Sieg in Folge den Spielverderber und betonte: "Wir haben noch nichts getan, noch nichts erreicht. Wir haben nicht einmal eine Playoffminute zusammen gespielt. Da zählt es am Ende."

Die Playoffs sind für die Sixers nicht mehr so richtig in Reichweite. Dafür durften aber auch in Cleveland die vielversprechenden Talente wieder zeigen, was sie können. So zum Beispiel Jerami Grant, der 18 Punkte (Karriererekord) und 7 Rebounds auflegte oder Robert Covington, der neben seinen 18 Punkten auch 7 Steals holte.

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Washington Wizards (31-18) - Charlotte Hornets (21-27) 88:92 (BOXSCORE)

Ganz so heiß wie Cleveland sind die Hornets zwar nicht, doch der Auswärtssieg in Washington bedeutete bereits Sieg Nummer 11 in den letzten 14 Spielen für Charlotte. Auch keine schlechte Bilanz. Dabei war das Duell mit den Wizards von Beginn an extrem umkämpft und eng.

Als die Hornets eine Minute vor Schluss bereits mit sechs Punkten Vorsprung in Front waren, schienen sie auf der Siegerstraße zu sein, doch erst verkürzte Paul Pierce (11 Punkte, 4/7 FG) aus der Mitteldistanz, dann machte John Wall (16 Punkte, 10 Assists) nach einem Zusammenstoß mit Al Jefferson die Punkte mit Foul. Washington spielte im Anschluss hervorragende Defense.

Charlotte konnte den Angriff nicht vor der Sirene der Wurfuhr beenden und so hatten die Wizards 22 Sekunden vor Schluss die Chance auf den Ausgleich per Dreier. Wall entschied sich aber für den Layup, setzte diesen daneben und so war das Spiel entschieden. An der Freiwurflinie machten die Hornets alles klar.

Mit Al Jefferson (18 Punkte, 12 Rebounds) und Michael Kidd-Gilchrist (13 Punkte, 13 Rebounds) erzielten gleich zwei Hornets ein Double-Double. Ex BBL-Star Brian Roberts kam genauso wie Jefferson auf 18 Punkte. So waren die beiden gemeinsam mit Washingtons Bradley Beal (19 Punkte, 11 Rebounds) die Top-Scorer des Spiels. Während die Hornets weiter wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs machen, straucheln die Wizards nach der dritten Niederlage in Folge etwas.

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Brooklyn Nets (19-28) - Los Angeles Clippers (33-16) 102:100 (BOXSCORE)

Die Nets können im heimischen Barclays Center also doch noch gewinnen. Zweifel daran waren zuletzt aufgekommen, nachdem Brooklyn in der Heimat sieben Spiele am Stück verloren hatte. Doch in einem packenden Krimi gegen die Clippers war es dann soweit: Jarrett Jack (6 Punkte, 7 Rebounds, 7 Assists) verwertete eine Sekunde vor Schluss den entscheidenden Jumper und sorgte so für den langersehnten Heimsieg der Nets.

Dabei gab auch Deron Williams mal wieder ein Comeback nach einmonatiger Verletzungspause. Der Point Guard war gleich gut aufgelegt und erzielte von der Bank kommend 15 Punkte (5/8 FG). Sowieso war die Bankleistung beider Teams eines der entscheidenden Faktoren im Spiel. Während bei Brooklyn neben Williams auch Brook Lopez (24 Punkte, 7 Rebounds) und Bojan Bogdanovic (11 Punkte, 3/7 Dreier) glänzten, bestand die Clippers-Bank wie so oft lediglich aus Jamal Crawford (18 Punkte, 7/22 FG).

So half es am Ende auch wenig, dass Chris Paul (20 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists) in gewohnt starker Weise das Spiel lenkte und DeAndre Jordan mit 22 Punkten und 20 Rebounds abgesehen von den Freiwürfen (2/12) eine Monster-Leistung zeigte. Vielleicht fehlte den Startern so auch am Ende die Puste, denn eigentlich waren die Clippers knapp zwei Minuten vor Schluss noch mit neun Punkten Vorsprung vorne.

Dann schlug die Stunde von Alan Anderson (9 Punkte, 2/6 Dreier), der ein entscheidendes Four-Point-Play aus der Ecke beisteuerte und so gemeinsam mit Crunch-Time-Star Joe Johnson (22 Punkte, 6 Assists) für den Sieg sorgte. Zum Schluss seien noch einmal die traumhaften Freiwurfstatistiken beider Teams genannt. Los Angeles traf 8 seiner 25 Versuche (32 Prozent), Brooklyn 8 von 18 (44,4 Prozent).

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Toronto Raptors (33-16) - Milwaukee Bucks (26-22) 75:82 (BOXSCORE)

Khris Middleton gehört nicht zu den strahlenden Superstars der Liga, doch der Shooting Guard ist weiterhin einer der besten Spieler des neuen Jahres. Anscheinend hat sich Middleton große Vorsätze gesetzt, denn seit Januar glänzt er. Bester Beweis? Seine 25 Punkte (10/17 FG), 9 Rebounds und 3 Steals, mit denen er die Bucks zum Sieg in Kanada führte.

Dabei hatte Middleton noch mehr Last auf seinen Schultern zu tragen, weil Brandon Knight sich vor dem Spiel verletzt abmeldete und Backup O.J. Mayo nach einem Double-Technical im zweiten Viertel des Feldes verwiesen wurde. Der sagte danach: "Natürlich will man auf dem Feld stehen, um den Jungs zu helfen. Das war einfach eine dumme Entscheidung von mir. Ich habe gebetet, dass wir trotzdem gewinnen."

Mayos Gebete wurden erhört. Die acht übrigen Spieler, die Jason Kidd noch zur Verfügung hatte, tüteten den Sieg letztendlich ein, obwohl Milwaukee im letzten Viertel gerade einmal noch 9 Punkte erzielte. Dafür spielten sie aber bis zum Schluss intensive Defense und brachten Toronto so zur Verzweiflung.

Die Raptors trafen so schlecht wie selten aus dem Feld. Gerade einmal 32,1 Prozent der Wurfversuche und 25,9 Prozent der Dreier fanden bei den Kanadiern ihr Ziel. DeMar DeRozan war mit 16 Punkten (5/16 FG) noch Top-Scorer, Jonas Valanciunas holte mit 12 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double. Head Coach Dwayne Casey brachte es danach auf den Punkt: "Das war eine Enttäuschung. Aus irgendeinem Grund hatten wir keinerlei Energie."

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