Dienstag, 20.01.2015

NBA-Schlaglichter

45 Punkte! Harden in MVP-Form

James Harden dreht gegen die Pacers mächtig auf und beeindruckt den gegnerischen Trainer. Die Warriors feiern ihren höchsten Sieg der Saison, New York kann doch noch gewinnen und die Clippers siegen in Boston. Al Jefferson gibt sein Comeback, bei den Blazers verletzt sich ein All-Star.

James Harden wurde für seine Gala gegen die Pacers von den Kollegen bejubelt
© getty
James Harden wurde für seine Gala gegen die Pacers von den Kollegen bejubelt

Charlotte Hornets (17-25) - Minnesota Timberwolves (7-33) 105:80 (BOXSCORE)

Comeback nach Maß für Al Jefferson! Neun Spiele hatte Big Al mit einer Leistenverletzung aussetzen müssen, nun konnte er endlich wieder mitwirken - und durfte gleich einen deutlichen Sieg bejubeln. Zwar kam er erstmals seit 2006 von der Bank und legte unauffällige 8 Punkte und 5 Rebounds auf, allerdings brauchte Charlotte in dieser Partie auch nicht wirklich mehr von ihm.

Denn auch wenn Point Guard Kemba Walker abermals aussetzen musste, funktionierte die Hornets-Offensive gegen die jungen T-Wolves ziemlich gut. Fünf Spieler punkteten in Double Figures, wobei Gerald Henderson mit 17 Punkten in nur 21 Minuten Topscorer war. Schon nach der ersten Halbzeit war die Partie faktisch entschieden, auch weil die Bank der Hornets insgesamt starke 52 Punkte machte.

Dass bei den Wolves wenig zusammen lief, hatte auch mit der Leistung von Andrew Wiggins zu tun. Im letzten Spiel hatte er mit 31 Punkten noch ein Career High aufgelegt, die Hornets hatten ihn aber gut im Griff - der Nummer-1-Pick kam nur auf 12 Punkte bei 3 von 14 aus dem Feld. Topscorer der Wolves war noch Thaddeus Young mit 18 Zählern, allerdings traf Minnesota insgesamt gerade mal 36,3 Prozent seiner Würfe - und leistete sich dazu auch noch 16 Turnover.

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Washington Wizards (29-13) - Philadelphia 76ers (8-33) 111:76 (BOXSCORE)

27:14 im ersten Viertel. 28:18 im Zweiten. Washington machte von Anfang an Ernst - und ließ die zuletzt stabilisierten Sixers mal wieder wie eine D-League-Truppe aussehen. "Es war eines dieser Spiele, bei denen man irgendwann gedacht hat: 'Wir haben wirklich ein sehr junges Team'", versuchte sich Sixers-Coach Brett Brown an einer Erklärung.

Natürlich sind beide Teams in völlig verschiedenen Entwicklungsstadien. Die Wizards legten los wie die Feuerwehr und ließen die gesamte Partie über keine Zweifel am Ausgang aufkommen. Marcin Gortat war mit 20 Punkten bei 9 von 11 aus dem Feld Topscorer, sechs weitere Wizards punkteten zweistellig. John Wall machte 11 Punkte und war mit 10 Assists bester Vorbereiter einer Offense, die insgesamt starke 55,6 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent vom Perimeter traf.

Nerlens Noel (11 Punkte) und Henry Sims (13) leisteten bei den Sixers noch die meiste Gegenwehr. Vor allem unter dem Korb war Philly aber komplett chancenlos (53:30 Rebounds). Gortat fasste die Partie zusammen: "Gegen so ein Team zu spielen ist gefährlich, weil sie absolut nichts zu verlieren haben. Man könnte sie unterschätzen, aber wir haben das sehr gut gemacht." Einen kleinen Seitenhieb konnte sich der Polish Hammer nicht verkneifen: "Ohne arrogant zu sein, aber das waren einfach kleine Jungs, ohne viel Erfahrung."

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Los Angeles Clippers (28-14) - Boston Celtics (13-26) 102:93 (BOXSCORE)

Am Ende stand für die Clippers ein Sieg auf der Habenseite, um genau zu sein der achte in den letzten elf Spielen. Trotzdem herrschte nicht gerade die pure Freude vor - dafür hatten sie einfach nicht souverän genug gespielt. Obwohl die Clippers bereits mit 23 Punkten vorne lagen, ließen sie die Celtics zurück ins Spiel kommen. Weniger als vier Minuten vor Schluss waren es nach einem Dreier von Marcus Thornton (15 Punkte) nur noch 3 Punkte, bevor L.A. dann doch alles klar machen konnte.

"Es ist ärgerlich, dass wir es ihnen ermöglicht haben, zurück ins Spiel zu kommen", sagte Chris Paul, "aber das Gute ist, dass wir trotzdem noch gewonnen haben." Vor allem der Frontcourt erwies sich dabei als essenziell: Blake Griffin kam auf 22 Punkte, 9 Rebounds und 6 Assists, DeAndre Jordan legte 19 Punkte, 12 Rebounds und 6 Blocks auf. Die Bank enttäuschte hingegen bis auf Jamal Crawford (16 Zähler), sodass Doc Rivers im letzten Viertel nicht in der Lage war, seine Starter zu schonen.

Bei den Celtics lief es genau anders herum. Während von den Startern nur Jared Sullinger und Evan Turner zweistellig punkteten, zeichneten die Bankspieler für starke 59 Punkte verantwortlich. Dabei zeigte vor allem Rookie Marcus Smart mit 14 Punkten und 7 Assists eine sehr gute Leistung.

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