Dienstag, 13.01.2015

NBA-Schlaglichter

Heiß, heißer, Pistons!

Der Wahnsinn in Detroit geht weiter - auch die Raptors müssen dran glauben. Nikola Vucevic und Victor Oladipo versenken die Bulls und Boston siegt gegen New Orleans trotz einer überragenden Leistung von Anthony Davis.

Brandon Jennings zerlegte die Raptors mit 34 Punkten
© getty
Brandon Jennings zerlegte die Raptors mit 34 Punkten

Toronto Raptors (25-11) - Detroit Pistons (13-24) 111:114 (BOXSCORE)

Diese Erfolgsstory ist wirklich kaum zu glauben. Gegen die Raptors holten sich die Pistons Sieg Nummer 9 in den letzten 10 Spielen. Und das alles, nachdem das Team Josh Smith entlassen hat. Wahnsinn! Gegen Toronto war Brandon Jennings der entscheidende Mann auf dem Parkett.

34 Punkte und 10 Assists steuerte er zum Sieg bei, während Andre Drummond (10 Punkte, 14 Rebounds) und Greg Monroe (22 Punkte, 10 Rebounds) ebenfalls Double-Doubles auflegten.

Toronto erwischte den besseren Start und führte in Hälfte eins dank Amir Johnson, Jonas Valanciunas und Terrence Ross, die die ersten 30 Punkte für das Team von Dwane Casey erzielten, bereits mit 14 Zählern. Dann kam das dritte Viertel.

Jennings und die Pistons profitierten von einigen Raptors-Ballverlusten und Mitte des Abschnitts hatten die Pistons das Spiel ausgeglichen.

Im vierten Viertel spielten neben Jennings auch die Rollenspieler stark. Jonas Jerebko, Kentavious Caldwell-Pope und Jodie Meeks machten wichtige Plays, um kurz vor dem Ende noch einen 4-Punkte-Rückstand zu drehen und den Pistons den Sieg zu bringen.

Für die Raptors machte Jonas Valanciunas ein Riesenspiel und kam auf 31 Punkte sowie 12 Rebounds. Toronto verliert durch die Pleite weiter Boden auf den Spitzenreiter der Eastern Conference, die Atlanta Hawks.

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Boston Celtics (12-23) - New Orleans Pelicans (18-18) 108:100 (BOXSCORE)

Anthony Davis tat, was er konnte. Tyreke Evans tat, was er konnte. Und Eric Gordon tat, was er konnte. Aber es war nicht genug. Trotz starker Leistung der drei Pelicans-Akteure gingen die Celtics als Sieger vom Court.

Boston passte im Gegensatz zu den Gästen gut auf den Spalding auf (7:18 Turnover) und erarbeitete sich so insgesamt 13 Würfe mehr als New Orleans. Da beide Teams ungefähr gleiche Quoten aus dem Feld auflegten, war das der Knackpunkt in einem engen und umkämpften Spiel.

Sowohl nach dem ersten als auch nach dem zweiten Viertel war der Spielstand ausgeglichen. In den dritten 12 Minuten konnte sich New Orleans dank eines 10:0-Laufs etwas absetzen, Mitte des Schlussabschnitts übernahm Boston die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr. Die C's erzielten in Person von Marcus Smart und Jared Sullinger die letzten 7 Punkte des Spiels.

Sullinger war es auch, der sein Team mit 27 Punkten und 10 Rebounds anführte, Neuzugang Jae Crowder kam auf 22 Punkte und knackte sein bisheriges Career-High damit deutlich. The Brow erzielte 34 Punkte, 9 Rebounds sowie 3 Blocks und traf 14 von 15 Freiwürfen.

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Chicago Bulls (26-12) - Orlando Magic (13-27) 114:121 (BOXSCORE)

33+33=66. Nikola Vucevic und Victor Oladipo legten beide richtig starke Performances hin, für die Chicago keine Antwort hatte. 59 Prozent traf Orlando aus dem Feld und knackte so erstmals in dieser Saison die 120-Punkte-Marke.

Dass die Bulls bei diesem Auftritt überhaupt mithalten konnten lag an der starken Arbeit am offensiven Brett, die ihnen letztendlich einen Rebound-Vorteil von 43:34 verschaffte. In der Zone hatte Chicago Orlando aber überhaupt nichts entgegenzusetzen (40:58 Points in the Paint).

Bis zum Ende des dritten Viertels hatten sich die Magic eine komfortable 15-Punkte-Führung erspielt, die aber im Schlussabschnitt erheblich wackelte. Da Orlando in den nächsten dreieinhalb Minuten nur einen einzigen Punkt erzielte, kamen die Bulls angeführt von den Reservisten Taj Gibson und Nikola Mirotic noch einmal bis auf 3 Zähler ran.

Aber Joakim Noah zeigte Schwächen von der Freiwurflinie und in der Endphase waren es dann wieder Vucevic und Oladipo, die Chicago den Todesstoß versetzten.

Vucevic holte sich mit 11 Boards zudem sein 23. Double-Double der Saison (Liga-Bestwert) und sein Privat-Duell mit Pau Gasol (28 Punkte, 14 Rebounds) war jeden Cent des Eintrittsgeldes wert.

Jimmy Butler kam auf 17 Punkte, Derrick Rose auf 18 Zähler und 7 Assists. Die Magic beenden mit dem Erfolg ihre Durststrecke von sechs Spielen ohne Sieg, Chicago ist auf Rang 4 im Osten abgerutscht.

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