Mittwoch, 21.01.2015

News und Gerüchte

Ärger in Chicago?

Derrick Rose mahnt die Chicago Bulls zu mehr Zusammenhalt, Coach Tom Thibodeaus Standing leidet angeblich. LaMarcus Aldridge fehlt den Trail Blazers. Steph Curry bezahlt für Turnover.

Tom Thibodeau (l.) und Derrick Rose verloren mit den Bulls 6 ihrer letzten 8 Spiele
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Tom Thibodeau (l.) und Derrick Rose verloren mit den Bulls 6 ihrer letzten 8 Spiele

Ärger bei den Bulls?

In Chicago läuft derzeit nichts, wie es eigentlich sollte. 6 ihrer letzten 8 Spiele haben die Bulls verloren, dazu häufig jene Intensität vermissen lassen, die sie in den vergangenen Jahren auszeichnete. Mehr noch: Der sechsfache Champ spielte meist weniger intensiv als der jeweilige Gegner. Ein Unding. Speziell für Tom Thibodeau.

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Genau das ist laut "Sheridan Hoops" allerdings der Punkt. Angeblich hat der Coach aufgrund seiner schroffen Art und der Angewohnheit, seinen Spielern alles, manchmal sogar noch mehr, abzuverlangen - egal, ob im Training oder Spiel - seinen Locker Room verloren. So hatte Thibodeau nach der Pleite in Cleveland kurzfristig eine Trainingseinheit angesetzt, während seine Spieler nach drei Spielen in vier Nächten bereits von einer willkommenen Zweitagespause gesprochen hatten. Selbige Einheit wurde jedoch wieder abgesagt.

Der Coach selbst sprach von einem Problem, das "über Basketball hinaus" gehe. "Das sind Locker-Room-Probleme", so Thibs. "Wir sind bereit, etwas zu verändern, wenn wir müssen. Wir müssen entscheiden, wann es endgültig genug ist. Wie wir derzeit spielen, ist nicht akzeptabel, deshalb müssen wir es ändern."

"ESPNChicago"-Reporter Nick Friedell bestreitet wiederum, dass Thibodeau das Vertrauen seiner Spieler verloren habe. Und auch Derrick Rose nimmt das gesamte Team in die Pflicht. "Wir müssen alle zusammenhalten", erklärte der MVP von 2011. "So lange wir das nicht tun, wird uns weiterhin der Hintern versohlt werden." Gefragt, wen er mit seinen Aussagen konkret anspreche entgegnete Rose: "Das gesamte Team."

Aldridge fällt aus

Welche Verletzung sich LaMarcus Aldrige gegen die Sacramento Kings genau zugezogen hat, ist noch nicht klar. Sicher ist nur, dass sein linker Daumen den Power Forward mindestens einmal Portlands anstehendes Spiel gegen die Phoenix Suns kosten wird. Nachdem eine Röntgenuntersuchung keinen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben konnte, besuchte Aldridge am Dienstag einen Spezialisten. Endgültigen Aufschluss soll nun eine MRT-Untersuchung am Freitag geben. Ein Plan, wann Aldridge zurückkehren wird, existiert noch nicht.

Curry zahlt für jeden Ballverlust

Hin und wieder neigt Steph Curry zur Leichtsinnigkeit. 3,2 Turnover leistete sich der Playmaker in dieser Saison - und macht seine Mom so regelmäßig etwas reicher. Im Hause Curry besteht nämlich eine Vereinbarung: Schmeißt Steph den Spalding mehr als drei Mal weg, bekommt Sonya 100 Dollar. Immer.

"Ich mag das", sagt Curry. "Ich bin ein Wettkämpfer, deshalb gefallen mir derlei Herausforderungen. Es ist eine Win-Win-Situation. Ich helfe meiner Mom und leiste mir selbst deutlich weniger Ballverluste." Die mündliche Vereinbarung helfe ihm dabei, wachsam zu bleiben. "Denn ich weiß, dass sie mir wieder irgendeinen One-Liner zu all den Dingen, die sie von dem Geld kaufen wird, schickt."

Lange Pause für Hood

Der nächste Shooting Guard wird den Utah Jazz für längere Zeit fehlen. Nachdem Alec Burks aufgrund einer Schulterverletzung bereits für den Rest der Saison ausfällt, wurde bei Rodney Hood nun eine Entzündung im linken Fuß festgestellt. Wie die Jazz bekanntgaben, muss der Zweier deshalb eine Woche lang einen Spezialschuh tragen, wird danach mit der Reha beginnen und mindestens bis zum All-Star Break ausfallen. Danach soll Hood erneut untersucht werden.

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