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LIVE-STREAM: L.A. Clippers - Miami Heat, 21.30 Uhr

Superstars, bitte übernehmen Sie!

Sonntag, 11.01.2015 | 13:45 Uhr
Superstars stehen beim Duell der Clippers und Miami zuhauf auf dem Feld
© getty
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Die Schwächephase der Los Angeles Clippers ist vorbei. Im Spiel gegen die Miami Heat (ab 21.30 Uhr im LIVE-STREAM FOR FREE) gilt es für Blake Griffin und Chris Paul, die starke Partie gegen die Dallas Mavericks (Hier geht's zur Analyse) zu bestätigen. Die Heat kämpfen dagegen darum, die Negativspirale zu durchbrechen.

Ausgangslage:

Es sieht so aus, als hätten die L.A. Clippers (25-12) die Kurve bekommen. Nach zuletzt durchwachsenden Leistungen, wackliger Defense und einem schwächelnden Blake Griffin läuft es wieder für das Team von Doc Rivers. Die Partie gegen die Miami Heat ist das neunte Heimspiel in Serie, sechs wurden gewonnen.

Blake Griffins Midrange Jumper: Eine Liebe ohne Zukunft

Am Vorabend gab es einen überzeugenden Sieg gegen die Dallas Mavericks. Davor wurde der Stadtrivale in seine Einzelteile zerlegt. "Ich glaube, heute waren wir das Team, das jeder dachte, dass wir es wären", verklausulierte Matt Barnes den vermeintlichen Turnaround und fügte an: "Es hat ein wenig Zeit gebraucht, ins Rollen zu kommen. Es waren nur zwei Spiele, aber ich glaube, wir haben eine Menge gelernt. Wir wissen jetzt, was funktioniert."

Es wird auch höchste Zeit. Die Bilanz gegen die Topteams ist auch nach dem Erfolg über die Mavs nicht gut. Nur acht von 18 Partien gegen Mannschaften mit einer positiven Bilanz konnten gewonnen werden. Das ist sicher nicht die Bilanz eines Contenders.

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Contender sind die Miami Heat (15-21) in dieser Saison nicht mehr. Die Post-LeBron-Ära fing eigentlich recht vielversprechend an, doch dann erhielt das Verletzungspech Einzug in South Beach. Immer mal wieder fielen Leistungsträger aus - zu häufig für das fragile Gebilde der Heat. Josh McRoberts wird das Parkett in dieser Saison nicht mehr betreten.

Fünf der letzten sechs Spiele gingen verloren. Dabei startet Miami meistens gut in die Partien, aber im Schlussabschnitt fällt der Ex-Champ ebenso regelmäßig auseinander. Addiert man die letzten vier vierten Vierteln, ergibt sich folgendes gruseliges Ergebnis: 61:121.

"Wir müssen einfach 48 Minuten gut spielen, das haben wir zuletzt nicht gemacht. Wir haben schon gezeigt, dass wir es drauf haben, aber wir konnten das nicht konservieren", hat auch Luol Deng das Problem erkannt. Aktuell liegen die Heat noch auf Platz 8 im Osten. Von hinten drücken aber die Pacers, Hornets und Pistons.

Die Stars der Teams:

Stephen Curry hat ihm in dieser Saison ein wenig den Rang abgelaufen. Geht es um den besten Point Guard der Liga, wird nicht mehr automatisch sein Name als erstes genannt. Doch Chris Paul ist weiterhin einer der Superstars der Liga.

Allerdings spürt auch CP3 die aufkommende Kritik. Von ihm wird nun verlangt, dass er die Clippers weiterbringt, sie trägt. Der nächste Schritt ist überfällig, die Finals werden erwartet. Bislang enttäuschte Los Angeles regelmäßig in den Playoffs. Nur mit einem Titel macht er sich unsterblich.

Hinter der Meisterschaft hat Chris Bosh längst zwei Haken gemacht. Nach dem Abgang von LeBron ist der Big Man von der dritten Option zum Franchise Player aufgestiegen. Das spiegelt sich auch deutlich in den Statistiken wider.

Bosh erzielt im Schnitt fünf Punkte mehr als im Vorjahr. Kein Wunder, schließlich nimmt er auch so viele Würfe wie noch nie in Miami (16,1). Dwyane Wade gibt weiterhin den Sidekick, hat aber auch punktemäßig wieder zugelegt (von 19 auf durchschnittlich 23 Punkte pro Spiel).

Das Schlüsselduell:

Im ersten Duell fehlte Dwyane Wade aufgrund einer muskulären Verletzung. Und wenn der Shooting Guard fehlt, bedeutet das für die Heat zumeist nichts Gutes. Acht Mal musste Wade in dieser Saison aussetzen, vier Mal ging Miami als Verlierer vom Platz. Die vier Siege gab es ausnahmslos gegen Teams mit einer schlechteren Bilanz.

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Ein fitter Flash ist natürlich keine Sieggarantie, aber Wade ist trotz seiner maladen Knie immer mal wieder für eine Vintage-Performance zu haben. Das bekamen zuletzt die Nets zu spüren. 25 Punkte, 7 Assists und 6 Rebounds legte er auf. Es liegt also an J.J. Redick, die Kreise Wades einzudämmen. Denn so viel ist klar, die Heat haben eigentlich nur eine Chance, wenn neben Bosh auch Wade eine starke Leistung zeigt.

Geschichte:

Wir schreiben den 16. Januar 2004. Für Miami lief es nicht so wirklich. Vier Mal in Serie ging das Team von Coach Stan van Gundy als Verlierer vom Feld und ausgerechnet nun kam der Angstgegner aus Los Angeles.

Den letzten Sieg gegen die Clippers gab es am 13. Februar 2001. Auf Seiten der Kalifornier war Lamar Odom damals Topscorer. Doch der wechselte vor der Saison 2003/04 als Restricted Free Agent nach Miami. Die Clippers matchten die Offerte aus Florida nicht, nachdem die Heat zuvor bereits L.A. veranlassten, bei Elton Brand mitzugehen.

Jetzt traf der Forward also erstmals auf das Team, das ihn 1999 draftete. Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wurde triumphal. Die Fans buhten Odom bei jedem Ballkontakt aus, der legte aber mit elf Punkten und 15 Rebounds ein starkes Double-Double auf und sorgte in den letzten Sekunden mit einer Defensivaktion dafür, dass sich Miami den Sieg sichern konnte.

Rookies:

Die Rookies bei den Clippers sind schnell abgefrühstückt. Mit C.J. Wilcox befindet sich lediglich einer im Kader und der spielt in der Rotation keine Rolle. Aktuell holt sich der Shooting Guard in der D-League bei den Fort Wayne Mad Ants Spielpraxis.

Da ist die Rolle der Heat-Rookies bereits eine andere. Shabazz Napier gehört eigentlich zur festen Point-Guard-Rotation, auch wenn der amtierende NCAA-Champ zuletzt ebenfalls einen Abstecher in die D-League machen musste. Im ersten Spiel nach der Rückkehr reichte es nur zu fünf Garbage-Minuten.

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Swing Man James Ennis kommt ebenfalls regelmäßig zum Einsatz. Der Zweitrundenpick aus dem Jahr 2013 absolvierte die Vorsaison bei den Perth Wildcats in Australien. Diese Erfahrung hilft ihm jetzt. Er gibt häufig den Backup für Dwyane Wade.

Stimmen:

Doc Rivers (Coach Clippers) über die hohen Siege: "Ich weiß nicht, ob das etwas bedeutet, aber mir gefällt das. Wir haben offensiv nie zurückgeschaltet. Es ist wichtig, dass wir diese Spiele gewinnen. Aber abgesehen davon weiß ich nicht, ob die Höhe irgendwie wichtig ist."

Chris Paul (Clippers): "Wir spielen viel instinktiver, kommen ins Laufen und schnappen uns die Rebounds. Selbst wenn das andere Team punktet, halten wir das Tempo hoch. Wir haben bewiesen, dass wir das können."

Erik Spoelstra (Coach Heat) über die Einbrüche im Schlussviertel: "Das ist einfach nicht genug. Wir brauchen in diesen Momenten einen Durchbruch. Wir müssen einfach einen Weg finden. Am Donnerstag haben wir in den Minuten, als sie den Run hatten, einfach nicht hart genug gespielt.

Prognose:

Die Clippers befinden sich im Aufwind, spielen im heimischen Staples Center und zeigten sich gegen schwächere Teams in dieser Saison äußerst konzentriert (17-2-Bilanz). Blake Griffin scheint seine Form wiedergefunden zu haben. Das haben die Spiele gegen die Lakers und Mavericks bewiesen.

Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison im November war eine klare Sache für L.A., gerade Griffin und Paul waren damals in überragender Form. Viel anders wird es auch dieses Mal nicht aussehen. Die Clippers haben einfach mehr Qualität im Kader. Der Abwärtstrend für die Heat wird daher weitergehen. Auch das zweite Spiel des Westküstentrips geht verloren. Die Clippers machen es mit 15.

Die Partie in der Statistik

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