Dienstag, 06.01.2015

Brooklyn Nets - Dallas Mavericks 88:96 OT

Dirk kassiert Moses und die Nets

Die Dallas Mavericks (26-10) haben bei den Brooklyn Nets (16-18) einen mühsamen 96:88-Sieg eingefahren und sind damit seit sechs Spielen ungeschlagen. Dirk Nowitzki erreicht mit einem Dreier in der Verlängerung den nächsten Meilenstein seiner Karriere.

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Im Spiel zweier Teams, die jeweils am zweiten Tag eines Back-to-Backs waren, wirkte Brooklyn zu Beginn frischer und erwischte den deutlich besseren Start - vor allem dank Brook Lopez, der allein im ersten Viertel 18 Punkte erzielte. Nach dem ersten Viertel führten die Nets mit 14 Punkten, allerdings kämpfte sich Dallas bis zur Halbzeit auf den Schultern von Monta Ellis und Tyson Chandler bis auf 43:49 heran.

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In der zweiten Halbzeit taten sich beide Teams zunächst schwer, bis ein 13:0-Run der Mavericks zu Beginn des vierten Viertels die Partie vermeintlich vorentschied. Doch da Dallas erneut den Faden verlor und Joe Johnson (18 Punkte) auf einmal heiß lief, mussten die Teams doch noch in die Verlängerung.

Dort erspielten sich die Mavs dank Monta Ellis (19 Punkte, 7 Rebounds Punkte) und Tyson Chandler (14 Punkte, 13 Rebounds) eine Führung - und 34,8 Sekunden war es dann endlich so weit: Dirk Nowitzki traf einen Dreier und zog damit an Moses Malone in der All-Time-Scoring-List vorbei. Mit 27.412 Karrierepunkten rangiert der Deutsche jetzt auf Platz 7.

Insgesamt kam Nowitzki auf 15 Punkte, traf allerdings nur 6 seiner 16 Versuche aus dem Feld. Neuzugang Rajon Rondo traf sogar nur einen von 13 Versuchen, lieferte dafür aber 10 Rebounds sowie 14 Assists. Topscorer der Partie war Lopez (22 Punkte, 13 Rebounds), der nach dem ersten Viertel allerdings untertauchte. Bei den Nets kam auch Jarrett Jack (20 Punkte, 10 Assists) auf ein Double-Double.

Die Reaktionen:

Dirk Nowitzki (Mavericks) über seinen Meilenstein: "Moses war ein unglaublicher Spieler. Ich bin stolz darauf, schon die Nummer sieben in dieser elitären Rangliste zu sein. Aber noch glücklicher macht mich der Erfolg der Mannschaft."

Rick Carlisle (Mavericks) über die Defense: "Wir haben mit der Zeit zugelegt. Im ersten Viertel war es wie bei einer Kissenschlacht - wir waren einfach noch nicht anwesend."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Lionel Hollins muss am zweiten Tag eines Back-to-Backs mit Deron Williams und Kevin Garnett zwei wichtige Rotationsspieler ersetzen. Das Lineup hat daher ein Experiment parat: Mit Brook Lopez und Mason Plumlee starten zwei gelernte Center nebeneinander. Zudem beginnen Jarrett Jack, Sergey Karasev und Joe Johnson.

Rick Carlisle kann dagegen aus dem Vollen schöpfen und schickt wie gewohnt Rajon Rondo, Monta Ellis, Chandler Parsons, Dirk Nowitzki und Tyson Chandler ins Rennen.

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5.: Dallas startet ziemlich langsam ins Spiel, aus der Mitteldistanz will einfach nichts fallen. Lopez trifft derweil einen Jumper nach dem anderen. Nach einem Fehlwurf von Dirk hat Chandler genug und stopft den Put-Back durch die Reise. 10:6 für Brooklyn.

10.: Wow, ist Lopez gut drauf! Mit einem Jump-Hook macht der Center hier bereits seine Punkte 13 und 14. Die Nets führen mit 24:15 - und Carlisle muss schon zum zweiten Mal eine Auszeit nehmen.

12.: Eins der schlechtesten Mavs-Viertel seit langem endet passend - mit einem Turnover von Nowitzki. Die Nets führen nach zwölf Minuten mit 14 Punkten!

17.: Jetzt ist auch "Iso-Joe" im Spiel. Johnson postet erst den gefühlt 100 Kilo leichteren Ellis auf, im nächsten Angriff ist dann Parsons dran - und bekommt einen Jumper ins Gesicht. Die Nets führen mit 41:31, Carlisle nimmt wieder eine Auszeit.

26.: Klasse Play von Rondo, der einen Block von Nowitzki nutzt und dann Chandler für den krachenden Alley-Oop findet. 49:45 für Brooklyn.

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30.: Endlich mal einfache Punkte für die Mavs! Villanueva blockt Jack und leitet direkt den Fastbreak ein. Parsons spielt Harris an, der nur noch den Layup versenken muss. Tie Game, 53:53!

36.: Na also! Zum Abschluss des dritten Viertels versenkt Dirk einen Jumper mit Foul, der Freiwurf sitzt auch. 65:65 - und mit dem versenkten Bonus-Punkt zieht Nowitzki mit Moses Malone gleich!

39.: Die Mavs setzen sich so langsam aber sicher ab - Rondo bedient Smith für einen Dunk, der einen 6:0-Run komplettiert. 71:65 für Dallas.

44.: Ganz wichtige Aktion für Dallas! Nachdem Jefferson von Plumlee böse abgeräumt wird, starten die Nets den Break und könnten auf 5 verkürzen. Parsons aber nimmt das Offensivfoul an. 80:73 für die Mavs.

46.: Wahnsinn! Die Mavs verlieren schon wieder komplett den Faden, Rondo verfehlt zwei Freiwürfe. Dann sind die Nets an der Reihe - und Johnson versenkt den zweiten Dreier hintereinander zum Ausgleich! 80:80, Auszeit Carlisle.

48.: Unglaublich! Parsons wird von Johnson geblockt, Jack bringt die Nets mit einem Jumper in Front. Dann zieht Ellis zwei Freiwürfe und trifft beide. Johnson hat noch eine Chance, trifft aber nur den Ring. Overtime!

53.: Was für ein Finish! Ellis und Chandler bringen Dallas in Führung und 34,8 Sekunden vor Schluss ist es dann auch endlich Zeit für den Meilenstein: Nowitzki trifft seinen historischen Dreier und überholt Moses Malone! 96:88, das war es dann aber wohl auch wirklich.

Brooklyn Nets vs. Dallas Mavericks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Bei einigen Spielern der Mavs ließ sich die Energie kritisieren, mit der sie zu Werke gingen. Bei Tyson Chandler war das nicht der Fall. Der Center gab defensiv wie gewohnt den Ton an und setzte auch offensiv die nötigen Zeichen; da fast alle anderen Mavs-Starter Probleme mit dem Wurf hatten, nahm er auch selbst mehr Abschlüsse als gewohnt (6/11 FG). Seine Dunks kamen mehrfach wie Weckrufe daher, seine starke Arbeit am offensiven Brett (8 Offensiv-Rebounds!) war bei der miesen Wurfquote des Teams (39,4 Prozent) Gold wert. Nach dem ersten Viertel bekam er auch Lopez besser in den Griff.

All-Time Scorer: Fürchtet euch, ihr Big Men!
PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 21: Patrick Ewing (1985-2002) - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 10: LeBron James (2003-heute) - 26.970 Punkte in 993 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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Der Flop des Spiels: Eigentlich könnte man hier die Bank der Nets nennen - aber es ist kaum ihre Schuld, dass die Rotation von Hollins momentan dermaßen geschrumpft ist. Also blicken wir mal auf zwei Starter der Mavs: Chandler Parsons und Rajon Rondo. Beide trafen absolut nichts aus dem Feld (Parsons: 2/11 FG, Rondo: 1/13), Rondo allerdings konnte als Ballverteiler und Rebounder überzeugen (14 Assists, 10 Rebounds). Von Parsons dagegen muss viel mehr kommen - dann muss man gegen ein so dezimiertes Nets-Team auch nicht dermaßen zittern.

Das fiel auf:

  • Das Twin-Tower-Lineup der Nets mit Mason Plumlee und Brook Lopez bereitete den Mavs früh Kopfschmerzen. Da Tyson Chandler nicht die eigene Zone frei machen wollte, sank er bei Lopez ab und gewährte ihm den Mitteldistanzwurf - den dieser allerdings fast perfekt traf. Dirk Nowitzki hat derweil eklatante Athletik- und Schnelligkeitsdefizite gegen Plumlee, die dieser anfänglich ebenfalls ausnutzen konnte. So erwischten beide Nets-Big-Men einen guten Start und machten zusammen die ersten 14 Punkte für ihr Team, bis Rick Carlisle per Auszeit reagierte.
  • Das schwache erste Viertel der Mavs hing - abgesehen vom überragenden Lopez, der 18 Punkte machte und den gesamten Durchgang durchspielte - auch mit der fahrigen Offense zusammen. Dallas wirkte zu Beginn lustlos, vielleicht auch müde - in jedem Fall wurde nicht wie gewohnt nach guten Würfen gesucht, sondern relativ unmotiviert von draußen draufgehalten. Beispielhaft: Kurz vor dem Ende des Viertels dribbelte Devin Harris stehend die Uhr herunter, um vier Sekunden vor der Sirene zu Rajon Rondo zu passen - der den Ball kurz festhielt, um dann einen Dreier am Mann zu nehmen. Das ist natürlich nicht ihr Spiel.
  • Im zweiten Viertel wollte Nowitzki merklich etwas dagegen tun und versuchte durch Post-Ups und Cuts Punkte zu erzwingen - seine Würfe wollten aber einfach nicht fallen. Das ganze Spiel über wurde es nicht besser, zumal die Refs der Defense gegen Dirk eine sehr physische Linie gewährten. So musste man sich bis kurz vor dem Ende der Overtime gedulden, um den nächsten Meilenstein des Würzburgers zu sehen.
  • Die Tiefe der Mavs erwies sich einmal mehr als Vorteil - gerade gegen ein Team, das so verletzungsgeplagt ist wie die Nets. Während Dallas' Bank auf 41 Punkte kam, produzierte ihr Gegenpart nur 11. Ein entscheidender Unterschied, vor allem im späteren Verlauf des Spiels, als die Beine der Nets-Starter immer müder wurden. Neben Richard Jefferson (10 Punkte) erwiesen sich dabei vor allem Devin Harris (9 Punkte), JJ Barea (9) und überraschenderweise Charlie Villanueva (8) als nützlich.
  • Die Mavs traten nicht wie ein Spitzenteam auf, als es darum ging, den Sieg nach Hause zu bringen. Mit schlechten Entscheidungen und zu lässigen Pässen verschenkte man mehrere Chancen, sich abzusetzen, und holte die Nets noch einmal ran. Am Ende durften sie sich einmal mehr bei Monta Ellis und Chandler dafür bedanken, dass sie den Sieg in der Overtime retteten.

Der Spielplan im Überblick

Ole Frerks

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Ole Frerks(Redaktion)

Ole Frerks, Jahrgang 1990, ist seit 2013 bei SPOX.com. Nach dem Abitur im Jahre 2008 studierte er in Hamburg und sammelte verschiedene Arbeitserfahrungen in den Bereichen Journalismus und Online-Marketing. Bei SPOX.com Bestandteil der NBA-Redaktion, außerdem zuständig für Basketball, Tennis und Fußball.

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