Samstag, 06.12.2014

NBA-Schlaglichter

Hawks weiter auf der Überholspur

Die Atlanta Hawks holen sich gegen die Nets den fünften Sieg in Folge - und zwar mehr als deutlich. Dennis Schröder kann dabei erneut mit einer guten Leistung überzeugen. Währenddessen liefern sich die Hornets und Knicks einen echten Krimi, San Antonio setzt dem Lauf der Grizzlies ein Ende, die Wizards, Cavaliers, Celtics und Bucks feiern Blowouts und Houston und Sacramento siegen erst in Overtime.

Auch gegen die Nets lieferte Dennis Schröder (r.) eine gute Partie ab
© getty
Auch gegen die Nets lieferte Dennis Schröder (r.) eine gute Partie ab

Charlotte Hornets (5-15) - New York Knicks (4-17) 103:102 (BOXSCORE)

Was für ein Comeback! Obwohl die Knicks Mitte des dritten Viertels bereits mit 20 Punkten hinten lagen und das Spiel schon so gut wie entschieden schien, kämpfte sich New York nochmal zurück. Angeführt von Carmelo Anthony (32 Punkte, 7 Rebounds) entschieden die Knicks das vierte Viertel mit 33:18 für sich.

Und damit noch nicht genug. In der letzten Minute wird Melo weit offen stehen gelassen, bekommt den Ball und - Swish! Damit übernahmen die Knicks die 102:101-Führung, ein Sieg nach einer tollen Aufholjagd war greifbar nahe. Doch dann kam Kemba Walker.

Trotz einer eher enttäuschenden Leistung (11 Punkte, 4/15 FG) bekam der Point Guard 4 Sekunden vor Schluss den Ball, setzte zum Drive an und versenkte den Korbleger mitten ins Herz der Knicks! Die Hornets, bei denen Gerald Henderson auf 22 Punkte kam, konnten damit auf dramatische Art und Weise eine Serie von 10 Niederlagen am Stück beenden.

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Philadelphia 76ers (1-18) - Oklahoma City Thunder (6-13) 91:103 (BOXSCORE)

Obwohl die Thunder nach dem desaströsen Saisonstart noch einiges aufzuholen haben, hatten sie gegen die Sixers mehr Probleme als erwartet - vor allem Kevin Durant. Der letztjährige MVP verwandelte nur 3 seiner 11 Versuche aus dem Feld für 10 Punkte. Wie gut, dass man in OKC zusätzlich noch einen gewissen Russell Westbrook in den eigenen Reihen hat.

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Der Point Guard führte sein Team mit 27 Punkten (8/14 FG), 7 Assists sowie 5 Rebounds zum 6. Saisonsieg. Neben ihm legte auch Jeremy Lamb ein gutes Spiel hin, der 15 Punkte erzielte (6/7 FG) und mit einem Dreier zwei Minuten vor Schluss den Sixers das Genick brach.

Denn die konnten sich kurz zuvor bis auf 7 Punkte heran kämpfen, bevor die Thunder einen 8:0-Lauf starteten und damit den Sieg in trockene Tücher packen konnten. Eine starke Leistung auf Seiten der Gastgeber zeigte dabei Robert Covington, der auf 21 Punkte kam. Desweiteren erzielte Michael Carter-Williams 16 Zähler, verteilte 14 Assists und schnappte sich 7 Rebounds.

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Washington Wizards (13-5) - Denver Nuggets (9-10) 119:89 (BOXSCORE)

Mit einem deutlichen und niemlas gefährdeten Sieg sicherten sich die Wizards den 13 Saisonsieg. Bei nur 5 Niederlagen bedeutet das: Bester Saisonstart seit 40 Jahren! Davon beeindruckt ist vor allem Paul Pierce, der 11 Zähler und 6 Rebounds zum Sieg beisteuerte.

"Man kann eine Menge Ähnlichkeiten zu Teams erkennen, die lange Playoff-Runs hingelegt und es in die Finals geschafft haben", so der Veteran über seine Mannschaft, in der Kris Humphries mit 20 Punkten Top-Scorer war. Auch Rasual Butler und Kevin Saraphin konnten mit jeweils 16 Punkten überzeugen, während sich John Wall in Sachen Scoring ein wenig zurücknahm (9 Punkte, aber 12 Assists und 8 Rebounds).

Weniger zufrieden war dagegen Nuggets-Coach Brian Shaw. In Anbetracht der wahrscheinlich schlechtesten Leistung der Saison nicht verwunderlich. "Sie haben uns an den Brettern dominiert und hatten fast doppelt so viele Assists wie wir. Wir hatten 19 Turnover und haben nur 37 Prozent aus dem Feld getroffen. Sie haben uns heute in allen Belangen geschlagen", resümierte der 48-Jährige.

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Boston Celtics (6-11) - Los Angeles Lakers (5-15) 113:96 (BOXSCORE)

Vom alten Glanz der beiden Traditions-Franchises ist zwar in dieser Saison eher wenig zu sehen, das Aufeinandertreffen der Celtics und Lakers hatte dennoch einiges zu bieten. Zum Beispiel eine klasse Leitung von Tyler Zeller, der mit 24 Punkten einen neuen Karrierebestwert auflegte. Dabei traf er hervorragende 90,9 Prozent aus dem Feld (10/11 FG) und schnappte sich auch noch 14 Rebounds.

Für viele seiner Punkte konnte sich der 24-Jährige allerdings bei Rajon Rondo bedanken, der seine Mitspieler mit insgesamt 16 Assists immer wieder wunderbar einsetzte. "Je mehr ich mit ihm zusammen spiele, desto leichter wird es", erklärte Zeller. "Jeder weiß, dass er ein phänomenaler Passer ist. Er wird immer den offenen Mann finden. Heute war ich das."

Neben seinen zahlreichen Assists hatte der Point Guard der Kelten auch noch 12 Punkte und 8 Rebounds vorzuweisen. Jeff Green kam zudem auf 19, Jared Sullinger auf 17 Zähler, während Avery Bradley 16 Punkte beisteuerte. Auf Seiten der Lakers war Kobe Bryant mit 22 Punkten der Top-Scorer, verhindern konnte er die deutliche Niederlage aber auch nicht.

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