Cleveland Cavaliers - Atlanta Hawks 98:127

Hawks-Dreierregen schlägt Cavs

Von Jan Zesewitz
Donnerstag, 18.12.2014 | 02:45 Uhr
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Die Atlanta Hawks (18-7) besiegen beim ersten Start in Dennis Schröders NBA-Karriere die Cleveland Cavaliers (14-10) mit 127:98. 16 Dreier trafen die Hawks dabei insgesamt, zu viel für die Cavs, die damit ihre höchste Saisonniederlage einstecken müssen. Schröder gelingt sein erstes Double-Double: 10 Punkte und 10 Assists.

Premiere für Dennis Schröder! Da Jeff Teague mit einer Oberschenkelverletzung aussetzen musste, kam der Deutsche zum ersten Start seiner Karriere. Dank einem Dreierregen ab dem zweiten Viertel ließen die Hawks den Cavaliers in deren Arena keine Chance. Topscorer der Hawks war Shelvin Mack, der 6 Dreier traf und 24 Punkte machte. Für die Cavaliers war LeBron James mit 21 Punktender beste Werfer.

Nach einer Aufwärmphase von einigen Minuten waren die Cavs in der Offensive kaum zu stoppen, trafen zwischenzeitlich 70 Prozent ihrer Würfe. Doch auch die Hawks waren erfolgreich - insbesondere im zweiten Viertel. Durch 9 Dreier in diesem Abschnitt holten sie sich die Führung zurück und gingen in der schnellen und unterhaltsamen Partie mit 65:60 in die Pause.

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Im dritten Viertel machten die Gäste alles klar. Die Hawks gewannen das Viertel mit 30:15 und nahmen eine 20-Punkte-Führung mit ins Schlussviertel. Das Spiel war damit entschieden, durch die bedeutungslosen Minuten im vierten Viertel wurde die Niederlage für die Cavaliers schließlich sehr deutlich.

64,5 Prozent Wurfquote und insgesamt 16 erfolgreiche Dreier ließ die Cavs-Defense zu - ein neuer Negativrekord der vielkritisierten Verteidigung. Zu Beginn des Spiels konnten James und Co. noch Turnover erzwingen, das Abwehrverhalten in den letzten drei Vierteln war allerdings erschreckend.

Die Reaktionen:

David Blatt (Coach Cavs): "Unser Auftritt war peinlich. Ich entschuldige mich bei allen Fans die in die Halle kamen. Wirklich einfach eine ganz schwache Vorstellung."

LeBron James (Cavs): "Wir haben zu viele offene Würfe zugelassen. Das Team ist sehr gut eingestellt, der Coach ist gut. Es erinnert an Spiele gegen San Antonio. Sie bewegen den Ball gut und bringen einen in unangenehme Situationen.

Shelvin Mack (Hawks): "Bei unserem ersten Aufeinandertreffen haben sie uns auseinandergenommen. Wir wollten zurückkommen und ihnen zeigen, zu was wir in der Lage sind."

Mike Budenholzer (Coach Hawks): "Es war eine großartige Teamleistung. Man schaut sich den Kader an und alle tragen etwas zum Team bei. Das wollen wir hier aufbauen, ein Team."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Cavaliers starten mit ihrer gewohnten Ersten Fünf in die Partie: Kyrie Irving, Shawn Marion, LeBron James, Kevin Love, Anderson Varejao. Bei den Hawks ist Jeff Teague heute nicht dabei, das bedeutet: Dennis-Time! Schröder, Kyle Korver, DeMarre Carroll, Paul Millsap und Al Horford stehen zum Tip-Off auf dem Feld.

6.: Nach einem schwachen Start beider Teams fallen die Würfe langsam, Schröder, Horford und Millsap scoren in der Zone, für die Cavs macht Love den Jumper mit Foul rein. Der Bonusfreiwurf passt auch. 11:11.

9.: Da ist der Cavs-Run. Die Hawks sind vorne zu passiv und schenken den Ball her und Fastbreak-Gelegenheiten liebt LeBron. Irving legt per Korbleger nach, den 11:2-Run stoppt Schröder mit 2 Freiwürfen. Dann sorgt LeBron mit dem Behind-the-Back-Bounce-Pass (!) zu Love für den freien Dreier für ein Raunen in der Menge. 27:17 Cavs.

17: Die Cavs treffen über 60 Prozent ihrer Würfe. Den Dreier verteidigen sie allerdings nicht besonder gut - Mack trifft mit viel Platz. Daraus entwickelt sich ein unterhaltsames Spiel. Auf der anderen Seite legt Irving vier Punkte in Folge nach. 45:36 Cavs.

22.: Was ist los mit Shelvin Mack? Sein 5. Dreier bringt die Hawks in Führung. Schröder schaut von der Bank aus zu, wie sein Backup eine Career-Night von Downtown hat. LeBron geht im nächsten Angriff Backdoor - Dunk. 60:57 Hawks.

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28.: Das Scoring geht weiter. Bei den Hawks punktet Carroll dreimal nach schönen Cuts zum Korb. Bei den Cavs klappt es im Fastbreak immer noch am besten. LeBron erneut mit einfachen punkten. 75:68 Hawks.

32.: Der 13. Hawks-Dreier des Abends geht auf das Konto von Pero Antic. Der Assist geht an Schröder. Im näcshten Angriff machen sie es dann andersrum. Die Cavs-Defense findet keine MIttel. 88:72 Hawks.

40.: Hier kann man anscheinend bereits den Deckel drauf machen. Nach Freiwürfen von Kent Bazemore führen die Hawks mit 25. James stand im vierten Viertel noch nicht auf dem Feld und es ist unwahrscheinlich, dass wir ihn heute nochmal sehen werden. 106:81 Hawks.

47.: Garbage-Time! Punkte werden inzwischen seltener. Spieler, die man sonst selten hört, tragen sich in die Punkte-Liste ein, wie Mike Muscala und James Jones. Dennis Schröder schafft vor seiner Auswechslung noch das Double-Double: 10 Punkte und 10 Assists. 125:96 Hawks.

Cleveland Cavaliers vs. Atlanta Hawks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Shelvin Mack. Wenn jemand für ein Spiel sein Skillset mit dem von Stephen Curry tauscht, steht er auch zurecht an dieser Stelle. Macks Dreierausbeute vor diesem Spiel: 9 von 44 diese Saison. Gegen die Cavs: 6 von 6. Die 24 Punkte sind ebenfalls ein Karriere-Bestwert. Das alles übrigens in 23 Minuten. Auch Al Horford und Paul Millsap spielten groß auf. Horford war mit 20 Punkten der zweitbeste Scorer, Millsap konnte gegen die wacklige Cavs-Defense machen was er wollte. Gemeinsam trafen beide 17 von 25 aus dem Feld.

Der Flop des Spiels: Kyrie Irving. Laut Boxscore stand der Cavs-PG 33 Minuten auf dem Feld. Von einer Phase Anfanf des zweiten Viertels einmal abgesehen, hat man das allerdings nicht bemerkt. 9 Punkte und 6 Assists standen für Irving am Ende zu Buche. Bei einem derart schnellen, offensivlastigen Spiel erwarten die Cavs von ihrem Aufbauspieler allerdings mehr als nur 9 Wurfversuche. Sein Gegenüber Mack traf 6 Dreier ohne Fehlwurf - nicht alle gegen Irving, dennoch ist es keine Auszeichnung. Allerdings wehrte sich ab dem dritten Viertel niemand mehr ernsthaft gegen die Niederlage. Kevin Love tauchte in der zweiten Hälfte ebenso unter.

Das fiel auf:

  • Die Defensive der Cavaliers wurde bisher nicht als das Steckenpferd des Teams betrachtet. Heute zeigte die Mannschaft von David Blatt, warum. Fehlkommunikation führte zu einfachen Punkten durch simple Cuts zum Korb (vor allem durch DeMarre Carroll), kein Big Man der Cavs konnte Millsap und Horford auch nur ansatzweise am Punkten hindern und auch als Shelvin Mack bereits vier Dreier getroffen hatte, stand er auch beim Fünften völlig frei. Stats erzählen gerade in der Verteidigung nur einen Bruchteil der Geschichte, doch diesmal passen sie ins Bild: 3 Steals (LeBron 2) und 0 Blocks.
  • Natürlich verdient auch die Hawks-Offensive Lob für 127 erzielte Punkte. Ohne Jeff Teague achtete das Team von Mike Budenholzer noch mehr auf das Ball Movement. 36 Assists summierten sich am Ende bei den Hawks, die keinen Extra-Pass scheute und in nahezu jedem Angriff einen freien Wurf bekamen. Auch die Bewegung abseits des Balles funktionierte hervorragend, auch wenn nicht gänzlich auszuschließen ist, dass Mike Scott und Carroll tatsächlich an Slalomstangen vorbeiliefen. Nur acht Punkte kamen aus der Mitteldistanz - beeindruckend.
  • Dennis Schröder hatte an dieser erfolgreichen Offensive beim ersten Start der Karriere seinen Anteil. Zu Beginn des Spiels agierte er noch etwas zu passiv, passte freie Würfe weg und wirkte ein wenig nervös. Im zweiten Viertel sah er auf der Bank zu, wie Shelvin Mack die Cavs-Defense in ihr Unglück stürzte. Nach der Pause übernahm Schröder das Ruder, setzte seine Mitspieler in Szene und kam selbst zu einfachen Punkten. Am Ende steht mit 10 Punkten und 10 Assists das erste Double-Double seiner Karriere.
  • Hat bei den Cavaliers auch etwas geklappt? Ja, der Fastbreak. Wann immer die Hawks sich einen Turnover (selten) oder einen Fehlwurf (selten) leisteten, ging es schnell und erfolgreich nach vorne. Insbesondere James stahl sich der Hawks-Defense ein ums andere Mal davon. Diese Freude währte allerdings nur bis zur Pause. Dann implodierten die Cavs im Ganzen.
  • Die Hawks-Defense war gar nicht besonders gefordert, machten sie doch vorne genug Punkte. Dennoch versuchten sie, die Cavs aus der Zone fernzuhalten und doppelten insbesondere LeBron häufig, wenn dieser sich in den Low-Post begab. Die Schützen der Cavs standen dank den schnellen Beinen von Carroll und Co. selten offen, daher traf Cleveland auch nur 8 von 30 Dreierversuchen.

Der Spielplan im Überblick

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