Dienstag, 09.12.2014

Brooklyn Nets - Cleveland Cavaliers 88:110

Royal Flush - Cavs dominieren Nets

Die Royals kommen - und der King dreht auf. Während der zweiten Halbzeit zwischen den Cleveland Cavaliers (12-7) und den Brooklyn Nets (8-11) kommen Prince William und Herzogin Kate Middleton in die Halle und die Cavs starten einen Run, der aus einem ausgeglichenen Spiel einen Blowout macht: 110:88 heißt es am Ende, für die Cavs ist es der siebte Sieg in Folge.

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Die Siegesserie der Cavaliers geht weiter. Ein starkes drittes Viertel genügte den Cavs - LeBron James machte in drei Minuten neun Punkte und initiierte damit den entscheidenden Run zum letztlich klaren Sieg gegen die Brooklyn Nets. Ohne Joe Johnson und Brook Lopez waren die Nets in der zweiten Halbzeit nicht in der Lage, dagegen zu halten.

Vor allem gegen Dion Waiters fanden die ersatzgeschwächten Nets kein Mittel, mit 26 Punkten war er der Topscorer der Partie. Die Big Three hielt sich zurück, James steuerte 18 Punkte und 7 Assists bei. Kevin Love hatte bereits nach einem Viertel 15 Punkte auf dem Konto, am Ende waren es 19 und 14 Rebounds. Das Spiel war bis zur Halbzeit noch ausgeglichen, eine schwache Wurfquote der Cavs sorgte für eine knappe 50:49-Führung zur Pause.

Kyrie Irving fand lange nicht ins Spiel, erzielte seine ersten Punkte erst im dritten Viertel und kam am Ende auf sieben Punkte und fünf Assists. Bei den Nets war Kevin Garnett mit 14 Punkten der Topscorer, sein Team hatte besonders bei den Rebounds keine Antwort auf den Cavs-Frontcourt. Das Duell an den Brettern ging mit 55:33 an Cleveland. Auch der Dreier wollte bei den Nets nicht fallen, nur 4 ihrer 19 Versuche von Downtown fanden ihr Ziel, Cleveland traf 9 von 25 Dreierversuchen.

Die Reaktionen:

LeBron James (Cavaliers): "Sie [das Prinzenpaar] brachten uns Glück. Es war das erste Mal, dass sie ein Basketballspiel gesehen haben. Es war eine große Ehre für mich, dass sie sich dazu entschieden haben, mich für ihre Premiere auszuwählen."

Kevin Garnett (Nets) über die "I can't breathe"-Shirts, die einige Spieler zum Aufwärmen trugen: "Deron Williams brachte die Shirts mit für jeden, der eines tragen wollte und sich für die Sache einsetzen wollte. Jeder, der eines tragen wollte, trug es. Ich denke das ist eine wichtige Sache."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Lionel Hollins schickt vor den Augen der Royal Family Deron Williams, Bojan Bogdanovic, Alan Anderson, Mirza Teletovic und Kevin Garnett aufs Feld. Es fehlen also die Starter Joe Johnson und Brook Lopez. Bei den Cavs starten Kyrie Irving, LeBron James, Shawn Marion, Kevin Love und Anderson Varejao. Keine Überraschungen im Team von David Blatt.

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4.: Beide Teams starten fix, Williams zeigt mit fünf Punkten, dass er das Team führen will, auch Kevin Love soll ins Spiel kommen - vier Punkte für den Cavalier. Nach einem Ballverlust schließt Anderson den ersten kleinen Run der Partie mit einem Korbleger ab. 14:7 Nets.

9.: Da ist einiges an Nervosität im Spiel, vielleicht weil Kate zuschaut? Die Cavs verwerfen zwischenzeitlich zehn Würfe in Folge. Dann sorgt Teletovic für Oh's und Ah's im Barclays Center mit einem schönen Reverse Layup. Love antwortet von Downtown. 20:16 Nets.

16.: Revenge-Game von Sergey Karasev? Zwei Jumper in einer Minute bringen dem Ex-Cav fünf Punkte, auf der anderen Seite sorgen James Jones und Dion Waiters für die erste Cavs-Führung der Partie. 34:33 Cavs.

21.: Kurios. James bekommt einen Fünf-Sekunden-Pfiff, während er den Ball hält. Das sieht man wirklich nicht oft. Die Turnover nehmen zu, aber die Cavs treffen nun deutlich besser, die Nets deutlich schwächer. Garnett bringt die Nets wieder ran. 47:45 Cavs.

24.: LeBron bekommt gegen Anderson nicht viel auf die Reihe, dafür holt sich Williams auf der anderen Seite das technische Foul ab - kein schönes Ende einer vielversprechenden Halbzeit. 50:49 Cavs zur Pause.

28.: Der King hat sich in der Halbzueit einiges vorgenommen. Alle neun Cavs-Punkte in der zweiten Halbzeit kommen von ihm, er punktet aus allen Lagen. Deron Williams kann von der Linie verkürzen. 59:55 Cavs.

33.: Jetzt sind es die Nets, die vorne keinen reinbekommen und hinten schlafen. Waiters und Thompson mit Dunks ohne Gegenwehr zur höchsten Führung des Abends, Waiters macht es mit dem Jumper aus der Mitteldistanz sogar zweistellig. 77:67 Cavs.

36.: Brooklyn fällt auseinander - Fehlwürfe und Ballverluste in der Offense, in der Defense lassen sie gleich zwei Alley-Oops von James auf Thompson zu. 85:67 Cavs.

42.: Die Messe ist gelesen, bei den Nets geht gar nichts, Rückkehrer Dellavedova trifft einen Runner, Waiters slammt ansehnlich im Fastbreak und muss den nächsten Kasten zahlen. 100:74 Cavs.

47.: Garbage Time. Da lernt man auch mal neue Namen kennen. Joe Harris mit dem Dreier für Cleveland. Die Nets mal wieder seit drei Minuten ohne Punkt. 108:84 Cavs.

Brooklyn Nets - Cleveland Cavaliers: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Dion Waiters. Viel gescholten vor der Saison, da er sich wohl für mindestens ebenbürtig zu den Big Three hält. Heute zeigte er, warum er so wertvoll für die Cavaliers sein kann: Als Anführer der Bank und als Scorer, der keine Warmlaufzeit benötigt. In der ersten Halbzeit sorgte er für die erste Cavs-Führung, obwohl weder James, noch Irving oder Love auf dem Feld standen. In der zweiten Halbzeit profitierte er dann von James' Pässen und zeigte seine Qualitäten aus der Distanz und Midrange. 26 Punkte bei 11 von 21 Versuchen aus dem Feld sprechen eine deutliche Sprache.

Der Flop des Spiels: Deron Williams. Mit Joe Johnson fehlte ein Spieler, der an der Seite von Williams Wurfchancen für sich und andere kreieren kann. Williams war von der ersten Minute an versucht, das Fehlen von Johnson im Alleingang zu kompensieren, scheiterte damit aber grandios. Zwar steuerte er 11 Assists bei, traf aber nur 3 von 14 aus dem Feld und leistete sich 3 Ballverluste, wobei der Boxscore dabei noch ein Auge zudrückt.

Das fiel auf:

Die Royals erobern Brooklyn
Königlicher Besuch in Brooklyn! Prinz William samt Gattin Kate gaben sich die Ehre. Natürlich wurden sie da von NBA Commissioner Adam Silver persönlich in Empfang genommen
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Auch LeBron James ließ es sich nicht nehmen, dem hohen Besuch persönlich "Hallo" zu sagen
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Bei der Gelegenheit wurden dann gleich mal ein paar Geschenke ausgetauscht
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Geht doch! Die Gäste aus Großbritannien sahen ein launiges Spiel. Die Cavs setzten sich locker mit 110:88 gegen die Nets durch
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  • Die Bank war in diesem Spiel das große Prunkstück der Cavs. Im Saisonverlauf viel gescholten, waren es vor allem Dion Waiters und Tristan Thompson, der ein starkes Double-Double auflegte (14 Punte, 12 Rebounds), die die beste Cavs-Bank der Saison anführten. Mit 59 Bankpunkten lag man deutlich über dem Saisonschnitt von gut 21 Punkten.
  • In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen - obwohl die Cavs nur schwach aus dem Feld warfen. Der Grund dafür: Offensivrebounds. Das ganze Spiel über konnten die Nets nicht die Bretter kontrollieren, 20 Offensivrebounds standen am Ende für die Cavs zu Buche, alleine Thompson und Varejao holten sich zusammen 15. Das war für Brooklyn letztlich nicht zu kompensieren, auch weil David Blatt im dritten Viertel beinahe komplett auf dieses Big-Men-Duo setzte.
  • Paradoxerweise hatten die Nets ihrerseits klare Vorteile in der Zone der Cavaliers. Das Zusammenspiel zwischen KG, Jerome Jordan, Mirza Teletovic und Mason Plumlee funktionierte zumindest knapp drei Viertel lang hervorragend. Trotz der erdrückenden Rebound-Überlegenheit der Gäste konnte Brooklyn mehr Punkte in der Zone verzeichnen (46:42). Ab Mitte des dritten Viertels verteidigte Cleveland die Big Men deutlich besser. Insbesondere Thompson verdient ein Lob für seine Defensive gegen Teletovic. So konnten die Nets aus ihrer anfänglichen Überlegenheit in der Zone keinen Profit schlagen.
  • Alan Anderson nahm seine Aufgabe als primärer Verteidiger von LeBron sehr ernst. Der Net hielt körperlich dagegen, behielt vorbildliche Verteidigerposition und agierte das ganze Spiel über sehr wachsam. Das Ergebnis? Der King konnte dem Spiel nicht seinen gewohnten Stempel aufdrücken und erzielte nur 18 Punkte bei 47 Prozent Wurfquote. Hollins passte die Ruhezeiten von Anderson an die von James an, was sein Vertrauen in die Qualitäten seines Flügelspielers zeigt. Im dritten Viertel ließ James seine Klasse dann kurz aufblitzen und erzielte 9 Punkte in den ersten drei Minuten, dennoch machte Anderson in der Defensive einen guten Job. Dadurch war er allerdings in der Offensive nicht spritzig genug, um den Ausfall von Johnson zu kompensieren.

  • Immer, wenn die Cavs den Ball laufen lassen, gewinnen sie auch. Heute verzeichneten sie 25 Assists, eine starke Zahl im Angesicht der vielen zweiten Chancen durch Offensivrebounds. Auch die Nets kamen auf 25 Assists, allerdings konnte nur Williams und das Zusammenspiel der Big Men Wurfchancen kreieren, was in der ersten Halbzeit gut, in der zweiten Hälfte allerdings überhaupt nicht gelang.

Der Spielplan im Überblick

Jan Zesewitz

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