Mittwoch, 19.11.2014

NBA-Schlaglichter

Davis führt Pelicans zum Sieg

Die Oklahoma City Thunder mussten gegen Utah die neunte Niederlage der Saison einstecken. Alec Burks wandelt dabei auf den Spuren von Oscar Robertson. Sacramento und New Orleans lieferten sich einen heißen Fight, bei dem die Pelicans dank Anthony Davis das bessere Ende für sich hatten. Die Aufholjagd der Knicks gegen Milwaukee wird nicht belohnt.

"The Brow" führte sein Team gegen Cousins und die Kings zum Sieg
© getty
"The Brow" führte sein Team gegen Cousins und die Kings zum Sieg

Milwaukee Bucks (6-5) - New York Knicks (3-9) 117:113 (BOXSCORE)

Die Knicks kommen einfach nicht in die Gänge. Nachdem New York gegen die Nuggets ihre Pleitenserie beenden konnte, ging das Spiel gegen die Bucks schon wieder verloren. Ausschlaggebend war dabei das zweite Viertel, in dem die Knicks 36 Punkte zuließen, aber selbst nur 19 erzielten.

Mit einem starken Comeback in der zweiten Hälfte kämpfte sich das Team von Derek Fisher zwar wieder heran, Milwaukee hielt dem Druck aber Stand - Jerryd Bayless versenkte 5 seiner 6 Freiwürfe in den letzten 26 Sekunden des Spiels.

Topscorer der Begegnung war Carmelo Anthony mit 26 Punkten (10/17 FG). Der Forward holte sich zudem 6 Rebounds und gab 5 Vorlagen. Bester Spieler war aber Iman Shumpert, der 21 Punkte, 8 Rebounds und 8 Assists verzeichnete.

Für die ansonsten schwächelnden Starter sprangen die Reservisten in die Bresche: Amar'e Stoudemire erzielte 14 Punkte, Pablo Prigioni (11) und Tim Hardaway Jr. (28) komplettierten die starke Bank.

Auf Seiten der Bucks war eine ausgeglichene Mannschaftsleistung der Schlüssel zum Erfolg: Gleich sieben Spieler scorten zweistellig. Zaza Pachulia kam auf ein Double-Double (14 Punkte, 13 Rebounds), Brandon Knight gelangen neben seinen 14 Zählern auch 9 Assists. Milwaukee hat damit erstmals seit 607 Tagen wieder eine positive Bilanz vorzuweisen.

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Utah Jazz (5-7) - Oklahoma City Thunder (3-9) 98:81 (BOXSCORE)

14 Rebounds - ein Wert, den man normalerweise von einem Big Man erwarten würde. Shooting Guard Alec Burks ist nur 1,98 Meter groß, aber gegen die Thunder räumte er an den Brettern ordentlich auf. Mit seinen 20 Punkten war er zudem Topscorer der Partie, in der OKC zunächst besser aus der Kabine kam und nach den ersten zwölf Minuten mit neun Zählern führte.

Dann übernahmen die Jazz das Kommando und dank Enes Kanter (16 Punkte, 15 Rebounds), Trey Burke (17 Punkte, 9 Assists) und Burks gingen die weiteren drei Viertel an das Team von Quin Snyder. Ein 13:2-Run am Ende der dritten Abschnitts sorgte für die vorentscheidende 13-Punkte-Führung, die sich Utah nicht mehr nehmen ließ.

Die Thunder machten nach dem wurfschwachen Spiel gegen die Rockets genau da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nur rund ein Drittel der Versuche aus dem Feld fanden den Weg in den Korb und in der Zone wurden Steven Adams, Kendrick Perkins und Co. vom Jazz-Frontcourt dominiert (55:44 Rebounds, 42:36 Points in the Paint).

Jeremy Lamb war mit 19 Punkten, 4 Rebounds und 4 Assists noch der beste, wenn auch ebenfalls ineffiziente Akteur bei den Thunder (5/15 FG).

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Sacramento Kings (6-5) - New Orleans Pelicans (6-4) 100:106 (BOXSCORE)

Die erste Hälfte gehörte den Kings, aber einen wirklich großen Vorsprung konnte sich Sacramento nicht erspielen. Die Pelicans blieben stehts in Schlagdistanz und mit einem starken dritten Viertel erkämpften sie sich die Führung.

Aber Sacramento steckte nicht auf und kam angepeitscht von den frenetischen Zuschauern in der Sleep Train Arena noch einmal zurück. Für den Sieg reichte es aber dennoch nicht, obwohl die Kings engagiert fighteten und das Rebound-Battle deutlich für sich entschieden (52:32).

Das Fehlen von Omer Asik machte sich enorm bemerkbar. Vor allem die Dominanz am offensiven Brett (17:4) war erdrückend - Sacramento konnte diese aber nicht in einen Sieg ummünzen.

Entscheidend in Hälfte zwei waren die Turnover. Nachdem den Kings vor der Pause 16 Assists und 7 Ballverluste produzierten, gaben sie den Spalding in der zweiten Hälfte 8 Mal aus der Hand - bei nur 7 Assists. Die Pelicans passten deutlich besser auf den Ball auf und leisteten sich insgesamt nur 6 Turnover.

Anthony Davis (28 Punkte, 9 Rebounds, 3 Blocks) war erneut der dominante Mann auf dem Court und lieferte sich ein hart umkämpftes Duell mit DeMarcus Cousins (24 Punkte, 17 Rebounds, 2 Blocks). Ryan Anderson leistete mit 22 Zählern und 4 Boards einen wichtige Beitrag von der Pelicans-Bank, vor allem im dritten Viertel traf der Shooter wichtige Dreier.

Tyreke Evans legte 18 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists auf, Eric Gordon markierte 17 Punkte, während Jrue Holiday wenig scorte (9 Zähler), dafür aber 9 Vorlagen gab.

Bei Sacramento kam Darren Collison auf ein Double-Double (15 Punkte, 11 Assists), haderte aber wie Rudy Gay (15 Punkte, 6/17 FG) mit seinem Wurf (3/10 FG). Von den Reservisten machte Omri Casspi den besten Eindruck (13 Punkte, 5 Rebounds) und war auch entscheidend an der Aufholjagd im Schlussviertel beteiligt.

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