Mittwoch, 12.11.2014

NBA-Schlaglichter

Lakers-Pleite und Negativ-Rekord

Die Lakers müssen im siebten Spiel die sechste Niederlage einstecken - im Spiel gegen die Grizzlies stellt Kobe Bryant einen Negativ-Rekord auf. Portland gewinnt nach starkem Comeback gegen die Hornets und Toronto schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Die Bucks schlagen dezimierte Thunder, während die Spurs Golden State die Grenzen aufzeigen.

Kobe Bryant fand gegen die Grizzlies nicht zu seinem Wurf
© getty
Kobe Bryant fand gegen die Grizzlies nicht zu seinem Wurf

Toronto Raptors (7-1) - Orlando Magic (2-6) 104:100 (BOXSCORE)

"Wenn wir als Team erfolgreich sein wollen, können wir so nicht spielen." Toronto-Coach Dwane Casey war trotz des Sieges gegen die Magic aufgebracht: "Orlando hat uns drei Viertel lang kontrolliert."

Die drei guten Viertel reichten den Magic dennoch nicht zum Sieg, weil ihnen im Schlussabschnitt die Nerven versagten. Mit 32:17 gewannen die Raptors das vierte Viertel und sicherten sich den siebten Saisonsieg. Großen Anteil daran hatten Kyle Lowry (19 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists, 3 Steals) und Terrence Ross (17 Punkte, 4/5 Dreier). Zudem steuerten Lou Williams (14) und Patrick Patterson (12) wichtige Punkte von der Bank bei.

Auf Seiten von Orlando überzeugte erneut Nik Vucevic, der sich zusätzlich zu seinen 18 Punkten, 8 Rebounds und 6 Assists aber auch 6 Turnover leistete. Tobias Harris (23 Punkte, 13 Rebounds), Channing Frye (19 Punkte, 6 Rebounds) und Evan Fournier (24 Punkte) lieferten ebenfalls gute Leistungen ab, während die Bank der Magic wie auch Rookie Elfrid Payton nicht ins Spiel fand (14 Punkte insgesamt).

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Memphis Grizzlies (7-1) - Los Angeles Lakers (1-6) 107:102 (BOXSCORE)

Auch in Memphis machte der Bench-Mob den Unterschied aus. Endlich einmal konnte die Grizzlies-Bank Entscheidendes zum Spiel beitragen und dominierte die Lakers-Reservisten (38:14). Besonders Beno Udrih (16 Punkte in 18 Minuten, 8/11 FG) und Kosta Koufos (14 Zähler) konnten sich auszeichnen.

Dank der Hilfe der Rollenspieler konnte Memphis den Vorsprung, den sich die Gastgeber im ersten Viertel erspielt hatten, stets halten. Unter anderem, weil auch die Starter der Grizzlies ordentlich ablieferten: Mike Conley kam auf 23 Punkte, Courtney Lee auf 15 und Tony Allen auf 12 Zähler. Zach Randolph gelang mit 11 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double.

Das Spiel der Lakers war nicht wirklich gut, ging aber dennoch in die Geschichte ein. 13.418 - das ist die Zahl der vergebenen Würfe in der Karriere von Kobe Bryant. Damit verdrängt die Mamba John Havlicek von Platz eins dieser fragwürdigen Rangliste. Kobes Kommentar danach: "Shooting Guard, 19. Jahr in der Liga". Noch Fragen?

Carlos Boozer war noch der beste Laker (20 Punkte, 8/13 FG, 8 Rebounds). Kobe war trotz seiner 28 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists und 4 Steals - wer hätte es bei den vielen Fehlwürfen gedacht - ineffizient (10/26 FG).

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Milwaukee Bucks (4-4) - Oklahoma City Thunder (2-6) 85:77 (BOXSCORE)

Auch das fünfte Auswärtsspiel der Saison endete für OKC mit einer Niederlage. Mit einer Wurfquote von 33,3 Prozent aus dem Feld ist Gewinnen zugegebenermaßen auch schwer. Zu Beginn sah es noch ganz gut aus für die durant- und westbrooklosen Thunder, die nach dem ersten Viertel mit sieben Punkten in Führung lagen. Dann fanden die Bucks besser ins Spiel, übernahmen die Führung und brachten den Erfolg nach Hause.

Aber es gab auch Positives aus dem OKC-Lazarett zu vermelden: Swingman Anthony Morrow stand nach einer Verletzungspause das erste Mal in dieser Saison auf dem Parkett und erzielte 10 Punkte. Hinter Reggie Jackson (29 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) und Serge Ibaka (14 Punkte, 7 Rebounds) war Morrow damit drittbester Scorer bei Oklahoma.

Bei Milwaukee erwischte Shooting Guard O.J. Mayo einen seine guten Tage (19 Punkte, 4 Rebounds) und war zusammen mit Brandon Knight (16 Zähler, 4 Rebounds, 4 Assists) und Giannis Antetokounmpo (16 Punkte, 9 Rebounds) einer von ebenfalls drei Bucks, die zweistellig scorten. Rookie Jabari Parker erlebte einen durchwachsenen Abend und kam auf 6 Punkte, 4 Rebounds und 3 Assists.

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Portland Trail Blazers (5-3) - Charlotte Hornets (3-5) 102:100 (BOXSCORE)

Gary Neal bekam den Ball an der Dreierlinie, zog in die Zone und vollendete direkt am Ring. Ausgleich und Overtime - dachten zumindest alle Zuschauer im Moda Center in Portland und waren mucksmäuschenstill. Die Referees schritten zum Video-Tisch und gaben den Korb nach Prüfung der Wiederholung nicht. Richtige Entscheidung, denn die Fingerspitzen von Neal berührten den Spalding noch, als der Buzzer ertönte.

Mit hängenden Köpfen schlichen die Hornets-Spieler danach in die Kabine - schließlich hatten sie zuvor einen 23-Punkte-Rückstand aus der Hand gegeben. Angeführt von Damian Lillard (29 Punkte, 7 Assists) und LaMarcus Aldridge (25 Punkte, 14 Rebounds, 3 Assists) kamen die Blazers, die ohne den am Knie verletzten Nicolas Batum antreten mussten, zurück und machten das schlechte erste Viertel vergessen.

Auf Seiten der Hornets bemühten sich Kemba Walker (16 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists), Al Jefferson (22 Punkte, 2 Rebounds) und Lance Stephenson (14 Punkte, 14 Rebounds) vergeblich, vom Rest des Teams kam zu wenig. Portland warf 18 Mal häufiger auf den Korb als Charlotte und konnte daher trotz schlechterer Quoten das Parkett als Sieger verlassen.

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Golden State Warriors (5-2) - San Antonio Spurs (4-3) 100:113 (BOXSCORE)

Nach einem Start mit fünf Siegen mussten die Warriors gegen den Champion die zweite Niederlage in Serie einstecken. 29 Punkte von Klay Thomson und 22 von Harrison Barnes reichten nicht, um die Spurs zu bezwingen.

Beide Teams ließen den Ball gut laufen und trafen hochprozentig, ausschlaggebend waren am Ende die 19 Turnover der Warriors, denen nur 8 bei San Antonio gegenüberstanden.

Tony Parker (28 Punkte, 7 Assists) war der beste Mann der Spurs, Tim Duncan (12 Punkte, 13 Rebounds) und Kawhi Leonard (19 Punkte, 6 Rebounds) spielten ebenfalls stark. Von der wie gewohnt guten Spurs-Bank überzeugte Cory Joseph mit 11 Zählern bei 5/7 Versuchen aus dem Feld.

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