NBA-Schlaglichter

Schröder überragt in der Crunchtime

Von SPOX
Dienstag, 11.11.2014 | 07:15 Uhr
Mit 14 Punkten stellte Dennis Schröder (2. v.r.) gegen die Knicks eine Bestleistung auf
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
MLB
SaLive
Yankees -
Rangers
MLB
SaLive
Marlins -
Cubs
MLB
SaLive
Indians -
Twins
MLB
So04:10
Dodgers -
Rockies
MLB
So19:10
Indians -
Twins
MLB
So22:05
Giants -
Mets
MLB
So22:10
Dodgers -
Rockies
MLB
So22:10
Mariners -
Astros
MLB
Di01:05
Nationals -
Cubs
MLB
Di01:10
Red Sox -
Twins
MLB
Di04:08
Giants -
Rockies
MLB
Di04:10
Dodgers -
Angels
MLB
Mi01:10
Red Sox -
Twins
MLB
Do01:10
Red Sox -
Twins
MLB
Do18:10
Indians -
Rangers
MLB
Fr02:10
White Sox -
Yankees
MLB
Sa01:10
Reds -
Cubs
MLB
Sa02:10
White Sox -
Rangers
MLB
Sa02:15
Royals -
Twins
MLB
Sa04:07
Angels -
Mariners
MLB
Sa20:10
White Sox -
Rangers
MLB
Sa22:10
Brewers -
Marlins
MLB
So04:07
Angels -
Mariners
MLB
So19:10
Reds -
Cubs
MLB
So20:10
Astros -
Yankees
MLB
So20:10
White Sox -
Rangers
MLB
So20:10
Brewers -
Marlins
MLB
Di00:05
Nationals -
Mets
MLB
Di01:05
Yankees -
Blue Jays
MLB
Di01:15
Cardinals -
Marlins
MLB
Di02:10
Twins -
Angels
MLB
Di19:05
Yankees -
Blue Jays
MLB
Di20:15
Cardinals -
Marlins
MLB
Di20:20
Cubs -
Bay Rays
MLB
Mi19:05
Yankees -
Blue Jays
MLB
Do01:35
Braves -
Astros
MLB
Do02:15
Cardinals -
Marlins
MLB
Do04:10
Mariners -
Royals
MLB
Do19:45
Cardinals -
Marlins
MLB
Fr01:05
Nationals -
Braves
MLB
Fr01:07
Blue Jays -
Astros
MLB
Fr02:10
Twins -
Orioles
MLB
Sa01:07
Blue Jays -
Astros

Dennis Schröder dreht im Madison Square Garden am Ende mächtig auf und führt die Atlanta Hawks fast im Alleingang zum Sieg über die wieder enttäuschenden Knicks. Bei den Chicago Bulls kann Coach Tom Thibodeau seinen Augen kaum trauen, in Los Angeles überragt der Finals MVP beim dramatischen Sieg der Spurs.

Indiana Pacers (2-6) - Utah Jazz (3-5) 97:86 (BOXSCORE)

"Ich spiele für mein Leben. Das mache ich jetzt schon seit einigen Jahren", sagte A.J. Price noch vor dem Spiel. Der Point Guard hält sich in der Abwesenheit von George Hill, Paul George und Co bei den Pacers durch 10-Tages-Verträge über Wasser. Gerade hatte Price einen neuen unterschrieben. Spielt er so wie gegen Utah, könnte ihm aber eine Festanstellung winken. 22 Punkte (8/12 FG) legte der Spielmacher in nur 25 Minuten von der Bank auf. Höchste Effektivität also.

So half Price dabei, die sechs Spiele andauernde Niederlagenserie der Pacers zu durchbrechen. Neben Price brillierte da vor allem Roy Hibbert. Der Center humpelte vor gerade einmal zwei Tagen noch im Spiel gegen die Wizards bereits zu Beginn des zweiten Viertels vom Feld, war gegen die Jazz allerdings wieder einsatzbereit und das anscheinend ohne jede Einschränkung. Mit 29 Punkten (11/21 FG) legte Hibbert einen Saisonbestwert auf.

Die Reboundarbeit ließ er einfach Lavoy Allen (12 Punkte, 15 Rebounds) verrichten und konzentrierte sich auf die Offensive. Schön war es zwar wieder nicht, was die Pacers in der Offensive zeigten, aber sie spielten sicher und leisteten sich gerade einmal 7 Turnover. Fast genauso viele Ballverluste verursachte bei den Jazz gerade einmal ein Spieler: Enes Kanter gab den Ball fünfmal aus der Hand, war in der Offensive aber ansonsten sehr effizient (18 Punkte, 7/8 FG).

Er stand auf Seiten Utahs aber klar im Schatten von Gordon Hayward, der weiterhin alles daran setzt, zu beweisen, dass er seinen Maximalvertrag auch wert ist. 30 Punkte (11/15 FG), 8 Rebounds und 5 Assists hatte der Small Forward am Ende gesammelt. Zum Sieg reichte es trotzdem nicht, weil bei den Pacers eben ein Spieler um sein Leben spielte.

Alle Spiele live! Hol Dir jetzt den LEAGUE PASS

New York Knicks (2-6) - Atlanta Hawks (3-3) 85:91 (BOXSCORE)

Es geht weiter steil aufwärts für Dennis Schröder! Gegen die New York Knicks vertraute Hawks-Coach Mike Budenholzer dem Deutschen in der Crunchtime und er wurde nicht enttäuscht. Fast das komplette letzte Viertel stand Schröder auf dem Feld, am Ende waren es 28 Einsatzminuten für den Point Guard, der dabei sogar länger auf dem Feld stand als der enttäuschende Jeff Teague (3 Punkte, 0/4 FG, 6 Assists, 3 Turnover). Und Schröder wurde der Garant für den Erfolg.

Als der Spielmacher fünf Minuten vor dem Ende für Thabo Sefolosha ins Spiel kam, führten die Hawks knapp mit 73:71. Bereits kurz nach seiner Einwechslung baute der Deutsche die Führung mit einem starken Layup weiter aus. Bei den nächsten Hawks-Punkten durch Kyle Korver gab Schröder den Assist, ehe er direkt danach den Jumper aus der Mitteldistanz verwandelte und einen weiteren Korbleger folgen ließ. So brachte er die Hawks eine Minute vor dem Ende mit 81:74 in Front. Die Entscheidung.

Im Anschluss tüteten die Hawks den Sieg von der Freiwurflinie ein. Auch hier behielt Schröder die Nerven und verwandelte alle vier Freiwürfe in der Schlussphase. Am Ende stand er bei 14 Punkten (Karriererekord), 4 Rebounds, 4 Assists und 4 Ballverlusten. Ein derart großen Einfluss auf den Ausgang eines Spiels hatte der Deutsche aber noch nie. Deswegen gab es auch großes Lob vom Trainer.

"Dennis hat meines Erachtens den ganzen Abend schon gut gespielt. Er hat uns in der ersten Hälfte bereits einen guten Schub gegeben. In der zweiten Halbzeit hat er uns einen noch größeren Schub gegeben. Defensiv war er präsent am Ball, offensiv ist er in die Zone gezogen und hat Probleme verursacht, ob er nun selbst getroffen hat oder offene Würfe kreiert hat. Deswegen hast du eine Bank", so Mike Budenholzer.

Ansonsten bekamen die Zuschauer im Madison Square Garden über weite Strecken des Spiels Basketball-Magerkost geboten. Beide Teams kämpften mit ihrem Wurf. Selbst Kyle Korver (17 Punkte, 4/13 FG) wirkte unsicher. Die Hawks trafen lediglich 38 Prozent ihrer Feldwürfe, die Knicks 43 Prozent. Gerade bei New York, das nun fünf Spiele in Folge verloren hat, lief wieder wenig zusammen. Carmelo Anthony war einmal mehr Top-Scorer seines Teams und kam auf 25 Punkte (11/25 FG), 9 Rebounds und 7 Assists.

Folge NBA.de bei Twitter und bekomme alle News - auch Dirk Nowitzki ist dabei!

Chicago Bulls (6-2) - Detroit Pistons (2-5) 102:91 (BOXSCORE)

Bulls-Coach Tom Thibodeau konnte seinen Augen kaum trauen. Auf dem Court im United Center stand tatsächlich zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit seine vermeintlich beste Startformation bestehend aus Rose, Butler, Dunleavy, Gasol und Noah. Ein vollkommen ungewohntes Gefühl. Und die Bestbesetzung deutete gleich an, wozu sie in der Lage sein kann.

Am entzücktesten waren die Zuschauer dabei von Rückkehrer Derrick Rose. Der Point Guard avancierte mit 24 Punkten zum Top-Scorer, verteilte zudem 7 Assists und zeigte sich als Anführer des Teams. Pau Gasol profitierte davon und holte sich mit 17 Punkten und 15 Rebounds ein starkes Double-Double, ebenso wie Joakim Noah (13 Punkte, 14 Rebounds, 6 Assists).

Bei den Pistons fiel vor allen Dingen Andre Drummond auf. Das allerdings eher weniger auf Grund seiner Leistung. Der Center erwischte einen gebrauchten Abend (2 Punkte, 0/5 FG, 12 Rebounds) und musste mit sechs Fouls früher vom Feld. Doch Aufsehen erregte der Name auf seinem Jersey. So startete der Big Man mit einem Trikot, auf dem sein Name falsch geschrieben war. "Drummund" war nur hinten zu lesen. Ein Fehler, der sofort bei der ersten Auswechslung korrigiert wurde. Drummond erhielt auf der Bank ein neues Jersey mit dem richtigen Namen.

Ansonsten war der Abend für die Pistons eher weniger lustig. Kentavious Caldwell-Pope steckt weiter in der Wurfkrise (9 Punkte, 3/9 FG), Josh Smith holte sich zwar ein Double-Double (19 Punkte, 11 Rebounds), traf aber wieder nur 8 seiner 19 Feldwürfe und so musste das Team von Stan van Gundy die nächste ernüchternde Niederlage einstecken.

Los Angeles Clippers (4-3) - San Antonio Spurs (3-3) 85:89 (BOXSCORE)

Was für eine dramatische Schlussphase im Staples Center! Fast das gesamte Spiel über hatten die Clippers den Champion unter Kontrolle. Die Spurs schossen fürchterlich aus dem Feld und vergaben reihenweise offene Dreier. Gerade einmal 2 der 19 Distanzwürfe hatte San Antonio am Ende versenkt. Aber: Die Spurs gingen sehr pflegsam mit dem Ball um, leisteten sich nur acht Turnover und kämpften sich zurück.

100 Sekunden vor dem Ende war es soweit: Nach einem Fastbreak über Parker und Ginobili sorgte Kawhi Leonard per Korbleger für die erste Spurs-Führung des gesamten Abends. Sowieso war dieser Kawhi Leonard der absolute Erfolgsgarant für den Meister. Der amtierende Finals MVP stellte mit 26 Punkten seinen Karriererekord ein, zudem holte er sich 10 Rebounds und spielte erneut unfassbare Defense.

Leonards Verteidigung war so gut, dass er auf Chris Paul (12 Punkte, 10 Rebounds, 9 Assists) angesetzt wurde. 50 Sekunden vor Schluss holte sich Leonard mit seinen Krakenarmen und den riesigen Händen einen irren Steal. Per Hechtsprung klaute er dem vielleicht besten Ballhandler der Liga den Ball. Es roch nach Entscheidung. Dann aber vergaben sowohl Ginobili wie auch Parker all ihre Freiwürfe, so dass Paul noch einmal die Chance auf den Ausgleich hatte. Doch er setzte den Layup am Korb vorbei.

So stehen die Clippers erneut mit einer enorm bitteren Niederlage da, während die Spurs mittlerweile eine ausgeglichene Bilanz vorweisen können. Da half auch das Double-Double von Blake Griffin (23 Punkte, 10 Rebounds, 6 Assists) nichts. Jamal Crawford, der von Beginn an randurfte, spielte äußerst schwach und kam nur auf 10 Punkte (3/13 FG, 1/7 Dreier).

Alle Spieler von A bis Z

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung