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Oladipo und Morrow fallen lange aus

SID
Samstag, 25.10.2014 | 15:25 Uhr
Victor Oladipo (r.) fällt auf unbestimmte Zeit aus
© getty
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Die nächste Verletzungswelle greift um sich - jetzt hat es auch Victor Oladipo und Anthony Morrow erwischt. Beide fallen länger aus. Kobe huldigt Steve Nash und die Sixers ertraden sich Point Guard Marquis Teague. Die Pelicans binden Anthony Davis und Detroit zieht die Option bei Andre Drummond. Dirk Nowitzki wird zum besten Ausländer der Liga gewählt.

Oladipo verpasst die ersten Wochen

Es ist nicht der Sommer von Victor Oladipo. Erst hinderte ihn eine Bandverletzung im Knie daran, in der Preseason auf dem Parkett zu stehen, jetzt muss Orlandos Combo-Guard mit einer Gesichtsfraktur pausieren.

Im Training bekam er den Ellenbogen eines Mitspielers ins Gesicht und wurde am Samstag operiert. Wie lange Oladipo den Magic fehlen wird, ist noch nicht klar. Den Saisonstart wird der Sophomore auf jeden Fall verpassen.

Auch Morrow fällt aus

Das ist bitter für die Thunder. Nach dem Ausfall von Kevin Durant muss OKC nun auch auf Neuzugang Anthony Morrow verzichten. Der Swingman zog sich im Training eine Verletzung am Innenband im linken Knie zu und wird voraussichtlich vier bis sechs Wochen fehlen.

Morrow war der aussichtsreichste Kandidat für einen Job in der Starting Five - nun hat Scott Brooks die Qual der Wahl: Jeremy Lamb, Andre Roberson, Perry Jones und Reggie Jackson streiten sich um die Startplätze auf der Zwei und der Drei. Die Bank wird durch den Ausfall aber definitiv geschwächt.

Nicht mehr zum Team gehören die Forwards Richard Solomon und Talib Zanna sowie Guard Michael Jenkins. Den Sprung in den 15er-Kader geschafft hat damit Lance Thomas. Der Forward ist der einzige Spieler im OKC-Roster mit einem nicht garantierten Vertrag.

Nowitzki bester Ausländer der NBA

In der jährlichen Abstimmung der General Manager hat Dirk Nowitzki einmal mehr den ersten Platz in der Wahl zum besten internationalen Spieler der NBA gewonnen. Damit verdrängt der Deutsche Tony Parker wieder vom ersten Platz, den der Spurs-Star nach seiner Finals-Performance 2013 erobert hatte. Zuvor hatte Nowitzki die Wahl seit 2004 in jedem Jahr gewonnen - dieses Mal bekam er mehr als die Hälfte aller Stimmen.

Die Franchise-Verantwortlichen wählten auch in vielen weiteren Kategorien: MVP der kommenden Saison wird laut der Einschätzung der GM LeBron James, den San Antoio Spurs werden die größten Chancen auf den Titel ausgerechnet.

Kobe: "Nash hat alles versucht"

Nach dem Saison-Aus von Steve Nash hat sich nun der Eckpfeiler des Teams, Kobe Bryant, zu Wort gemeldet. Die Black Mamba macht dem Point Guard keinerlei Vorwürfe: "Er hat alles versucht, um noch einmal zurückzukommen und an seine alten Leistungen anzuknüpfen", so Kobe: "Wenn man es so betrachtet, dann sollte ihm das keine schlaflosen Nächte bereiten. Man muss so etwas einfach akzeptieren, wenn man alles gegeben hat."

Des Weiteren zieht der Superstar keine Verbindung zwischen der Verletzung und Nashs Alter: "Er hatte schon zu seinen besten Zeiten Probleme mit dem Rücken. Daher glaube ich nicht, dass es mit seinem Alter zusammenhängt", sagte Kobe: "Mit der Verletzung musste er sich seine ganze Karriere rumschlagen, nun hat sie ihn eingeholt."

Die Lakers haben sich unterdessen entschieden, eine Disabled Player Option für Nash zu beantragen. Das bestätigte GM Mitch Kupchak. 4,85 Mio. US-Dollar stünden der Franchise damit zur Verfügung, um einen Spieler mit einem Einjahresvertrag auszustatten.

Da sich zudem auch noch der dritte Point Guard, Ronnie Price, beim Spiel gegen Sacramento verletzte, stehen zurzeit mit Jeremy Lin und Rookie Jordan Clarkson derzeit nur zwei Aufbauspieler im Kader. Ob L.A. noch einen Spieler unter Vertrag nehmen wolle, ließ Kupchak offen.

New Orleans zieht Option bei Davis

Das war ein No-Brainer. Die Pelicans ziehen die Team-Option im Vertrag von Anthony Davis und binden den Big Man für die Saison 2015/2016. Das gab die Franchise in einer Pressemitteilung bekannt. In seinen beiden Spielzeiten kam der erste Pick des Draft 2012 bisher auf 131 Spiele, in denen er im Schnitt 17,3 Punkte, 9,1 Rebounds und 2,3 Blocks auflegte.

Bei Austin Rivers entschieden sich die Pelicans, die Team-Option nicht wahrzunehmen. Das berichtet Jimmy Smith vom "New Orleans Times-Picayune". Damit wird der Sohn von Doc Rivers nach der Saison wohl zum Free Agent. Die Gründe sollen finanzieller Natur sein: Laut Smith' Quelle wollen sich die Pelicans die Flexibilität für den kommenden Sommer so hoch wie möglich halten.

Außerdem gab die Franchise bekannt, dass Kevin Jones und D.J. Stevens gewaived wurden und nicht länger Teil des Teams sind. Damit hat New Orleans die geforderte Kadergröße von 15 Spielern erreicht.

J.R. Smith hat Probleme mit der Triangle Offense

Gegenüber "ESPN" gab der Shooting Guard zu, ernsthafte Schwierigkeiten beim Verinnerlichen des neuen Offensiv-Systems zu haben, das Coach Derek Fisher in New York spielen lässt: "Ich werde nicht lügen, es ist ein Krampf. Für so einen Spielertyp wie mich ist echt hart."

Smith sagte weiter: "Den Erfolg des Teams über mein eigenes Scoring zu stellen, habe ich bisher niemals getan. Ich war immer ein Scorer, aber jetzt kann ich das Spiel mehr auf mich zukommen lassen. Das ist das ultimative Ziel."

Präsident Phil Jackson hofft auf Fortschritte des 29-Jährigen: "Auf der Zwei sind wir am tiefsten besetzt und J.R ist mit Abstand der beste Athlet im Team. Aber er muss lernen, zwischen einem guten und einem schlechten Wurf zu unterscheiden."

Nets traden Marquis Teague zu den Sixers

Wie Brooklyn in einer Pressemitteilung bestätigte, verlässt der Point Guard das Team und macht sich zusammen mit einem Zweitrundenpick für den Draft 2019 auf nach Philadelphia. Im Gegenzug erhalten die Nets Casper Ware, der vergangene Saison in neun Spielen auf dem Parkett stand und dabei 5,3 Punkte und 1,1 Assists in knapp 13 Minuten erzielte.

Philly hat mit Teague nun eine Alternative zu Tony Wroten auf der Eins - Michael Carter-Williams muss wegen einer Schulterverletzung noch länger pausieren.

Pistons binden Drummond und Caldwell-Pope

Wie die Franchise in einer Presseerklärung mitteilte, hat Detroit die Optionen für Center Andre Drummond und Swingman Kentavious Caldwell-Pope gezogen. Die Verträge beider Spieler verlängern sich demnach für die Saison 2015/2016. Nächsten Sommer steht die Entscheidung bei KCP erneut an - dann geht es um die Spielzeit 2016/2017. Andre Drummond könnte im Sommer 2016 zum Restricted Free Agent werden.

Rockets verpflichten Earl Clark

Die Cavaliers wollten ihn nicht mehr haben, in Houston findet Earl Clark jetzt vermutlich ein neues Zuhause. Wie Rockets-GM Deryl Morey bekanntgab, haben die Texaner den Forward von der Waiver-Liste verpflichtet. Josh Powell muss Houston dagegen verlassen. Der Veteran schaffte es nicht ins Team und muss nun seinerseits auf der Waiver-Liste auf Angebote anderer Franchises hoffen.

Mehrere Medien berichten, dass sich die Rockets mit Kenyon Martin getroffen haben. Ob es sich bei den Gesprächen um ein Engagement als Spieler oder eine Stelle im Coaching Staff handelt, wurde nicht bekannt. Der 36-Jährige Ex-Allstar spielte letzte Saison für die Knicks und legte in knapp 20 Minuten 4,3 Punkte und 4,2 Rebounds auf.

Celtics holen Jared Eddie

Es gab viele Interessenten für Jared Eddie, aber die Boston Celtics gaben das höchste Angebot ab und sicherten sich damit die Dienste des Forwards. Zuvor war Eddie von den Atlanta Hawks entlassen worden. Der Absolvent der Virginia Tech University wurde im Draft 2014 nicht gezogen und spielte in der Summer League für die Washington Wizards. In der Preseason kam Eddie in 39 Minuten Spielzeit auf 8 Punkte und 2 Rebounds.

Finale Roster-Cuts

Die Golden State Warriors haben ihren Kader verkleinert und sowohl Aaron Craft und Jason Kapono als auch Sean Kilpatrick, James Michael McAdoo sowie Michael Watt entlassen. Bei den Hornets traf es Justin Cobbs, Dallas Lauderdale und Brian Qvale. Charlotte steht damit wie die Warriors bei 15 Spielern. Die Knicks strichen Orlando Sanchez und Didier Mbenga aus dem Kader.

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