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Smart explodiert endlich

Von SPOX
Freitag, 11.07.2014 | 08:32 Uhr
Marcus Smart (r.) und Elfrid Payton duellierten sich im Spiel der Celtics gegen Orlando
© getty
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Marcus Smart führt die Boston Celtics dank einer überragenden zweiten Halbzeit zum Sieg gegen die Magic. Orlandos Elfrid Payton verpasst nur knapp ein Triple Double. Für die Houston Rockets gibt es trotz erneuter Niederlage einen Lichtblick. Die Indiana Pacers haben mit einem Sieg über die Miami Heat einen großen Schritt in Richtung Finale gemacht. Kevin Jones legte ein starkes Double-Double hin. Danilo Barthel kam für die Heat nicht zum Einsatz.

Miami Heat (1-3) - Indiana Pacers (3-1) 74:84

Topscorer: James Ennis (17) - James Nunnally (19)

Rebounds: Justin Hamilton (6) - Kevin Jones (15)

Assists: Shabazz Napier (5) - Dee Bost (7)

Das nennt man wohl eine monstermäßige Performance. Kevin Jones dominierte die Bretter nach Belieben gegen die Heat. Der Forward legte erneut ein Double-Double (16 Punkte, 15 Rebounds) hin. Die Rebound-Überlegenheit (44:26) war eklatant. Und auch sonst waren die Pacers klar überlegen.

James Nunnally war mit 19 Punkten bester Werfer bei Indiana. Die dabei auch vom starken Spielmacher Dee Bost (7 Assists) profitierten. Die NBA-erprobten Solomon Hill und Donald Sloan bekamen dieses Mal eine Pause verordnet.

Danilo Barthel ist zwar nicht NBA-erprobt, pausieren musste er aber trotzdem. Der Power Porward sah dieses Mal keine Minuten. Das muss aber kein schlechtes Zeichen sein, schließlich steht der Frankfurter auch noch im Summer-League-Kader für Las Vegas. James Ennis war bester Werfer auf Seiten der Heat. Der Forward erzielte 17 Punkte.

Shabazz Napier erlebte dagegen den nächsten gebrauchten Abend. Der Point Guard ist noch nicht in der NBA angekommen und traf nur 2 seiner 13 Würfe. Immerhin verteilte er 5 Assists. Die Heat spielen damit am Freitag um Platz 7.

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Die weiteren Spiele:

Orlando Magic (2-2) - Boston Celtics (3-1) 67:76

Topscorer: Seth Curry (15) - Marcus Smart (19)

Rebounds: Aaron Gordon (8) - Chris Johnson (6)

Assists: Elfrid Payton (10) - Marcus Smart (5)

Zwei Top-Ten-Picks. Zwei Point Guards. Ein intensives Duell. Erneut fehlte nicht viel, und Elfrid Payton hätte ein Triple-Double aufgelegt. Einen Rebound und zwei mickrige Pünktchen hatte Orlandos Playmaker am Ende zu wenig aufs Scoreboard gebracht. Entscheidend war schlussendlich allerdings ohnehin Marcus Smart. Bostons Nummer-6-Pick startete zwar mit beinahe gewohnter Wurfschwäche ins Spiel, vergab 6 seiner ersten 7 Würfe, führte die Celtics jedoch, als er gefordert war.

15 Punkte erzielte Smart allein in der zweiten Hälfte, traf in der entscheidenden Phase des Spiels zwei wichtige Dreier, die die Führung der Celtics von 2 auf 8 Punkte nach oben schraubten, und sorgte so für Bostons dritten Sieg beim Turnier in Orlando. "Mir wurde immer gesagt, wenn du ein guter Shooter sein willst - und ich habe einen guten Wurf - kannst du dir keine Gedanken über das letzte Play machen", erklärte Smart. "So macht das Ray Allen, der in meinen Augen beste Shooter. Deshalb ist er so gut. Er kann vier in Folge verfehlen, aber du weißt, dass der fünfte Wurf für ihn gemacht ist. Du musst einfach weiter werfen."

Bis zur Sicherheit eines Ray Allen fehlt Smart allerdings noch ein Stück. In vier Spielen in Orlando traf der Point Guard lediglich 28 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und 19,2 Prozent von jenseits der Dreierlinie. Rookie-Kollege Aaron Gordon kam in 31 Minuten gegen Boston auf 7 Punkte, 8 Rebounds und einen Block. Während die Magic ihr zweites Spiel in Folge verloren, gelang den Celtics der nächste Erfolg. Und das, obwohl Kelly Olynyk diesmal eine Pause erhielt.

Houston Rockets (0-4) - Memphis Grizzlies (3-1) 74:88

Topscorer: Nick Johnson (22) - Jordan Adams (19)

Rebounds: Nick Johnson (6) - Jarnell Stokes, Deon Thompson (7)

Assists: Nick Johnson (6) - Scottie Wilbekin (8)

Es bleibt dabei: Für die Rockets ist in Orlando nichts zu holen. Gar nichts. Auch das vierte Spiel verlor Houston, kann sich allerdings damit trösten, in Nick Johnson eventuell einen Zweitrunden-Steal gefunden zu haben. Der Nummer-42-Pick legte erneut eine starke Performance aufs Parkett, war mit 22 Zählern Topscorer der Partie und sammelte mehr Assists und Rebounds (je 6) als jeder andere Rocket.

Auf der anderen Seite sorgte ein Sophomore-Rookie-Duo abermals für freudige Gesichter. Jamaal Franklin - Second-Round Pick von 2013 - kam auf 17 Punkte, Jordan Adams - Nummer-22-Pick von 2014 - legte sogar zwei Zähler mehr auf und war damit Topscorer der Grizzlies, die am Freitag gegen die Sixers den Champion der Tage von Orlando ausspielen.

"Es hat Spaß gemacht", erklärte Adams. "Ich versuche einfach, hier rauszukommen und in Erfahrung zu bringen, wie die NBA so ist und mich an das Tempo zu gewöhnen." Bislang durchaus erfolgreich.

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PositionTeamSpieleBilanzPunkte
1Memphis Grizzlies43-123
2Philadelphia 76ers43-122
3Indiana Pacers43-121
3Boston Celtics43-121
5Detroit Pistons43-119
6Orlando Magic42-216
7Miami Heat41-313,5
8OKC Thunder42-212
9Brooklyn Nets41-38
10

Houston Rockets

40-44,5

Anmerkung: Für jeden Sieg gibt es 4 Punkte, für jedes gewonnene Viertel 1 Punkt. Endet ein Viertel unentschieden, werden die Punkte geteilt.

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