Mittwoch, 19.03.2014

NBA-Schlaglichter

Hawks holen nächsten wichtigen Sieg

In Atlanta, Portland und Sacramento wurden den Fans gleich drei Overtime-Krimis geboten. Die Hawks behielten am Ende die Oberhand im Duell mit den Raptors und feierten den fünften Sieg in Folge. Die Blazers entgingen knapp einer Blamage, während Washington gegen die Kings enttäuschte. Die Warriors hatten dagegen keine Probleme mit den Magic.

Jeff Teague (r.) und die Atlanta Hawks feierten gegen Toronto bereits den 5. Sieg in Folge
© getty
Jeff Teague (r.) und die Atlanta Hawks feierten gegen Toronto bereits den 5. Sieg in Folge

Atlanta Hawks (31-35) - Toronto Raptors (37-29) 118:113 in OT (BOXSCORE)

Nachdem Paul Millsap schon gegen die Bobcats eine hervorragende Leistung zeigte, legte er gegen die Raptors noch mal eine Schippe drauf. Mit 19 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists führte der Big Man die Atlanta Hawks zu einem weiteren, immens wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoffs - dem bereits 5. in Folge.

"Wir wollten unbedingt gewinnen, denn wir haben in letzter Zeit ziemlich gut gespielt", sagte Jeff Teague, der mit 34 Punkten, 5 Assists und 4 Steals ebenfalls eine fabelhafte Performance ablieferte. Gleiches gilt für Kyle Korver, der 16 Punkte erzielte. Dennis Schröder kam in 13 Mnuten auf 5 Punkte und 3 Assists und leistete sich keinen Turnover.

Die Partie war nahezu über die komplette Spielzeit unglaublich ausgeglichen. Ab Mitte des zweiten Viertels bis zum Ende des Spiels konnte sich kein Team einen Vorsprung von mehr als 5 Punkten erspielen. Nur das erste Viertel endete ein bisschen deutlicher - dank Jonas Valanciunas.

Der Litauer kam allein in den ersten 12 Minuten auf 11 Punkte und 4 Rebounds, verpasste dann aber aufgrund von Foul-Problemen und einer Verletzung einen Großteil der restlichen Partie. Ohne ihren Big Man konnten die Raptors trotz guter Leistungen von DeMar DeRozan (29 Punkte und 10 Rebounds) und Kyle Lowry (20 Punkte, 9 Assists und 7 Rebounds) nicht mehr an das starke erste Viertel anknüpfen.

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Portland Trail Blazers (44-24) - Milwaukee Bucks (13-55) 120:115 in OT (BOXSCORE)

Die Blazers haben unglaubliche Probleme, wenn der Wurf nicht fallen will. Dieses Spiel war der beste Beweis dafür. Besonders von Downtown waren Damian Lillard (1/11 3FG) und Dorell Wright (0/7 3FG) unglaublich kalt.

Dass es dennoch mit dem Sieg geklappt hat, war unter anderem Nicolas Batum zu verdanken, der nur knapp an einem Triple-Double vorbeischrammte (21 Punkte, 9 Rebounds und 9 Assists). Aber auch Robin Lopez (15 Punkte und 14 Rebounds), Mo Williams (23 Punkte) und Wesley Matthews (26 Punkte, 5/7 3FG) zeigten gute Leistungen.

Auf Seiten von Milwaukee machten Brandon Knight mit 24 Punkten und 8 Rebounds und Ramon Sessions mit 23 Punkten, 5 Rebounds und 5 Assists die Beinahe-Überraschung möglich und trugen ihren Teil zu dieser insgesamt beeindruckenden Partie der Bucks bei.

Denn auch nachdem die Blazers die ersten 4 Punkte in der Overtime erzielten und sich so ein wenig Luft zum Atmen verschafften, ließen die Bucks zu keinem Zeitpunkt locker und blieben bis zum Ende in Schlagdistanz - wenn auch ohne Erfolg.

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Sacramento Kings (24-44) - Washington Wizards (35-32) 117:111 in OT (BOXSCORE)

Der dritte Overtime-Krimi des Abends fand in Sacramento statt - und zum dritten Mal mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Herausragend war dabei Isaiah Thomas, der ein Triple-Double auflegte (24 Punkte, 11 Rebounds und 10 Assists) und sich über die Unterstützung von DeMarcus Cousins (24 Punkte und 14 Rebounds) und Rudy Gay (24 Punkte) freuen durfte.

Besonders Gay hatte im vierten Viertel seinen großen Auftritt, als er mit 10 seiner 24 Punkte im Schlussabschnitt und einem Floater 5,6 Sekunden vor Schluss sein Team in die Overtime rettete.

Bei den Wizards lieferte Drew Gooden seine nächste starke Leistung ab und konnte neben seinen 18 Punkten und 6 Rebounds auch mit guten Wurfquoten (7/10 FG) überzeugen. Gleiches gilt für Marcin Gortat, der 19 Punkte erzielte und sich 14 Rebounds holte.

Ansonsten blieb das Team aber recht blass. Vor allem von John Wall hätte man mehr erwarten dürfen. Der Point Guard der Wizards kam nur auf 14 Punkte und 8 Assists und leistete sich 5 Turnover.

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Golden State Warriors (43-26) - Orlando Magic (19-49) 103:89 (BOXSCORE)

Im Gegensatz zu den anderen Partien konnte sich in Oakland der Favorit erwartungsgemäß durchsetzen. Angeführt von den Splash Brothers Stephen Curry (23 Punkte und 5 Assists) und Klay Thompson (20 Punkte) konnten sich die Warriors zu Beginn der zweiten Hälfte mit einem 18:4-Lauf von Orlando absetzen.

Davon konnte sich das Team um Nikola Vucevic (15 Punkte und 5 Rebounds) nicht mehr erholen. Kein Akteur der Magic konnte wirklich Aufsehen erregen, zumindest nicht im positiven Sinne. Jameer Nelson und Arron Afflalo trafen zusammen nur 4 von 14 Würfen aus dem Feld und erzielten nur 8 Punkte. Gerechterweise durfte keiner von beiden im vierten Viertel auflaufen.

Denn das reichte bei Weitem nicht, um die gut aufgelegten Warriors zu ärgern. Curry und Thompson stellten mal wieder ihre Treffsicherheit von Downtown unter Beweis (Curry: 3/6, Thompson: 4/5) und wurden zum ersten Spieler-Paar, das in einer Saison zusammen mindestens 400 Dreier getroffen hat.

Nicht vergessen darf man dabei allerdings David Lee. Der 30-Jährige erzielte 20 Punkte und schnappte sich 10 Rebounds und konnte damit den Ausfall von Andrew Bogut und Andre Iguodala vergessen machen. Iggy wird den Warriors wegen einer Tendinits im rechten Knie noch mindestens zwei weitere Spiele fehlen.

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