Freitag, 14.02.2014

Chicago Bulls - Brooklyn Nets 92:76

Brooklyn verzweifelt an Bulls

Nächstes starkes Spiel für die Chicago Bulls (27-25). Nach dem Erfolg über die Atlanta Hawks gewannen die Bulls nun auch gegen die Brooklyn Nets (24-27). Im heimischen United Center siegte Chicago am Ende mit 92:76.

Jimmy Butler und Joe Johnson gerieten während des Spiels aneinander
© Getty
Jimmy Butler und Joe Johnson gerieten während des Spiels aneinander

Chicago Bulls (27-25) - Brooklyn Nets (24-27) 92:76 (BOXSCORE)

In den ersten zweieinhalb Minuten spielte nur ein Mann: Schaun Livingston. Der Nets-Guard machte fünf Punkte am Stück und verhalf Brooklyn damit scheinbar zu einem guten Start. Scheinbar. Denn direkt im Anschluss wendete sich das Blatt - und am Ende des ersten Viertels lagen die Bulls plötzlich mit 10 Punkten in Führung.

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Und von diesem Vorsprung sollten sie bis zum Ende der Partie zehren. Zwar kamen die Nets dank Paul Pierce (15 Punkte, 3 Rebounds) und Deron Williams (13 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists) zwischenzeitlich näher heran, konnten die Bulls aber am Ende nicht mehr gefährden. Ganz im Gegenteil: Chicago legte im Schlussviertel noch einmal einen Gang zu gewann deutlich.

Boozer zurück in der Starting Five

Bei den Bulls hieß es: Willkommen zurück, Carlos Boozer. Nach Verletzung und den anhaltenden Diskussionen ob ihn die Bulls nicht vorzeitig loswerden wollen, stand der Routinier nun wieder in der Starting Five. Und das, obwohl Coach Tim Thibodeau zuletzt noch betont hatte, dass sein Team mit Taj Gibson im Lineup deutlich ausgeglichener spielt.

Gegen die Nets lieferte Boozer eine gute Leistung ab, war mit 15 Punkten nicht nur zweitbester Scorer seines Teams - sondern durfte sich dank 10 Rebounds auch noch über ein Double-Double freuen. Auch Gibson spielte gut. Der Forward kam von der Bank und traf 7 seiner 14 Versuche aus dem Feld, kam auf 16 Punkte und griff sich zudem 5 Rebounds.

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Joakim Noah kam auf 14 Punkte und 7 Rebounds, Mike Dunleavy steuerte ebenfalls 14 Zähler bei.

Butler und Johnson geraten aneinander

Hektisch wurde es im dritten Viertel als Jimmy Butler und Joe Johnson aneinandergerieten. Erst bekam Butler den Ellenbogen von Johnson ins Gesicht, dann wurden Nettigkeiten ausgetauscht und Johnson stocherte Butler mit dem Finger im Gesicht herum, bevor beide von ihren Teamkollegen getrennt wurden. Resultat: technische Fouls für beide Spieler.

Johnsons Aktion war teilweise ein Resultat der starken Defense der Bulls, die Brooklyn immer wieder zur Verzweiflung brachte. Besonders, da Chicago neben der bekannt guten Defense diesmal auch erstaunlich gut traf. 50 Prozent der Würfe aus dem Feld fanden das Ziel - das hatten die Bulls in dieser Saison zuvor nur selten geschafft.

Joe Johnson bleibt blass

Bei den Nets erzielten Andray Blatche und Andrei Kirilenko jeweils 8 Punkte. Johnson erlebte hingegen nicht nur wegen der Auseinandersetzung mit Butler einen gebrauchten Abend. Der Guard traf lediglich 4 seiner 14 Würfe aus dem Feld und erzielte 11 Punkte. Kevin Garnett kam am Ende auf nur 4 Punkte und 7 Rebounds.

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