Dienstag, 04.02.2014

NBA-Schlaglichter

Der Tag der Buzzer-Beater!

Die Nuggets und Bucks überbieten sich beim Showdown, die Wizards brechen endlich einen Fluch und Tony Parker gegen New Orleans wird zum Monster. Außerdem: Ärger bei den Chicago Bulls und Highlights bei den Heat.

Die Denver Nuggets besiegten die Los Angeles Clippers dank eines Buzzer-Beaters
© getty
Die Denver Nuggets besiegten die Los Angeles Clippers dank eines Buzzer-Beaters

Indiana Pacers (37-10) - Orlando Magic (13-37) 98:79 (BOXSCORE)

Der Sieg war für die Pacers eine reine Formsache, nicht ein einziges Mal gerieten sie gegen die chancenlosen Magic in Rückstand. Kein Wunder also, dass Coach Frank Vogel seine Reservisten zum Einsatz brachte.

Während von der Starting Five lediglich Lance Stephenson (15 Punkte, 12 Rebounds) mehr als 30 Minuten spielte, kamen gleich acht Ersatzspieler zum Einsatz. Besonders Danny Granger (16 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists in 25 Minuten) und C.J. Watson (12 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists in 26 Minuten) trugen zum Pacers-Erfolg bei.

Paul George kam auf 15 Zähler, George Hill erlebte mit nur 2 Punkten (1/8 aus dem Feld) einen miesen Abend.

Bei den Magic war einmal mehr Arron Afflalo der beste Werfer - er kam auf 20 Punkte. Center Nikola Vucevic konnte sich mit 16 Punkten und 13 Rebounds über ein Double-Double freuen, für Victor Oladipo (2/11) lief es nicht rund.

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Washington Wizards (24-23) - Portland Trail Blazers (34-14) 100:90 (BOXSCORE)

Es ist vollbracht! Nach 355 Spielen haben die Wizzards endlich die magische .500er-Marke geknackt - zum ersten Mal seit 2009. Dass der Sieg gegen die starken Trail Blazers dann auch noch so deutlich ausfiel, machte die Sache umso besser.

"Es ist nur ein Spiel - aber es ist eine enorme Erleichterung, dass wir es endlich geschafft haben", sagte John Wall, der mit 22 Punkten, 5 Rebounds, 5 Assists und 3 Steals eine starke Partie machte. Ebenfalls stark für die Wizards: Trevor Ariza (20 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) und Kevin Seraphin (19 Punkte, 5 Rebounds).

Wichtige Punkte erzielte auch Nene (13 Punkte, 7 Rebounds). Als Portland in der letzten Minute noch einmal anzurennen begann, versenkte er einen Jumper und zwang die Trail Blazers damit, wilde Dreier zu nehmen. Die gingen daneben und Washington konnte sich am Ende über den Sieg freuen.

Bei den Trail Blazers war Damian Lillard mit 25 Punkten (plus 6 Rebounds, 8 Assists) der beste Scorer. LaMarcus Aldridge kam auf ein Double-Double (20 Punkte, 10 Rebounds), Nicolas Batum steuerte 18 Zähler bei.

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Brooklyn Nets (21-25) - Philadelphia 76ers (15-34) 108:102 (BOXSCORE)

Die Pleiten-Serie der Nets hat ein Ende. Nach drei Niederlagen in Folge gab es gegen die 76ers endlich wieder einen Sieg. Und der ging zum Großteil auf das Konto von Paul Pierce (25 Punkte, 3 Rebounds, 2 Assists) und Deron Williams (21 Punkte, 6 Assists). Ohne Joe Johnson, Andrei Kirilenko und Andray Blatche übernahm das Duo die meiste Verantwortung.

Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Mirza Teletovic, der viel Zeit für Kevin Garnett (6 Punkte, 7 Rebounds) übernahm und mit seinen gefährlichen Dreiern (5/9 von Downtown) entscheidende Punkte beisteuerte. Ebenfalls stark: Shaun Livingston. Der Nets-Guard griff sich gleich 7 Steals und kam zudem auf 13 Punkte, 6 Rebounds und 8 Assists.

Für die 76ers, die es durch ein starkes Schlussviertel noch einmal spannend machten, war Rookie Michael Carter-Williams mit 21 Punkten der beste Spieler. Von der Bank steuerte Tony Wroten 18 Zähler bei, Thaddeus Young kam auf 17 Punkte.

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Miami Heat (34-13) - Detroit Pistons (19-28) 102:96 (BOXSCORE)

Die Detroit Pistons hielten eigentlich ganz gut mit. Eigentlich. Denn spätestens als LeBron James (24 Punkte, 8 Rebounds, 11 Assists) spät im zweiten Viertel einen monströsen Alley-Oop versenkte, wussten alle Beteiligten, dass der Abend gelaufen war.

Dabei war es nicht einmal James, der für die Heat das beste Spiel machte. Es war Dwyane Wade. Mit 30 Punkten und 10 Rebounds machte der Guard nicht nur statistisch gesehen eine hervorragende Partie, sondern sah dabei auch ungemein frisch aus. Auch Chris Bosh (17 Punkte, 7 Rebounds) machte eine gute Partie.

Die Pistons hatten mit der Niederlage deutlich zu kämpfen, ließen sich zu vier technischen Fouls hinreißen. Bester Spieler für Detroit war Brandon Jennings mit 26 Punkten und 7 Assists; Rodney Stuckey kam von der Bank und erzielte 20 Punkte.

Große Stärke der Pistons bleibt weiterhin die Arbeit unter den Körben (51/44 Rebounds), Greg Monroe (17 Punkte, 11 Rebounds) und Andre Drummond (12 Punkte, 12 Rebounds) kamen erneut jeweils auf ein Double-Double.

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