Samstag, 01.03.2014

NBA-Schlaglichter

Curry zaubert im Garden

Steph Curry und Klay Thompson nehmen die New York Knicks auseinander, die Fans im Madison Square Garden fordern Mike Woodsons Skalp. Derweil verbucht Kyrie Irving sein erstes Triple-Double, Goran Dragic beim Comeback ein Career-High. Die Lakers schießen beim Sieg über Sacramento die Lampen aus, Die Oklahoma City Thunder können mit Russell Westbrook doch noch gewinnen.

Im Madison Square Garden verbuchte Steph Curry sein drittes Triple-Double der Saison
© getty
Im Madison Square Garden verbuchte Steph Curry sein drittes Triple-Double der Saison

Cleveland Cavaliers (24-36) - Utah Jazz (21-37) 99:79 (BOXSCORE)

Mit dem All-Star Game MVP Award hat sich Kyrie Irving für eine über weite Strecken enttäuschende erste Saisonhälfte rehabilitiert. Der Point Guard konnte den Schwung der Siegesserie über das All-Star-Wochenende retten, die Cavs sind aktuell richtig gut drauf.

Jetzt fügte Irving seinem Resümee einen weiteren Meilenstein zu: Beim klaren Sieg über Utah verbuchte der Youngster das erste Triple-Double seiner Karriere (21 Punkte, 10 Rebounds, 12 Assists). "Ich habe versucht, gegen Ende nicht zu viel darüber nachzudenken", so Irving. "Aber meine Mitspieler haben gerufen, Coach Brown hat gerufen und die Fans haben gerufen, dass ich noch einen Rebound brauche."

Nachdem er damit zum ersten Spieler seit LeBron James im März 2010 avancierte, der für die Cavs ein Triple-Double verbuchte, und da das Spiel längst gewonnen war, durfte Irving vorzeitig den Court verlassen und wurde mit Standing Ovations gefeiert.

Wie so viele vor ihm stimmte aber auch Jazz-Forward Richard Jefferson kritische Töne an: "Er ist so talentiert, um seine Zahlen wird er sich wohl nie Sorgen machen müssen. Aber daran wird er mit den Jahren nicht mehr gemessen werden. Jetzt muss er anfangen zu gewinnen. Das erwarten wir alle von ihm."

Die aktuelle Form der Cavaliers mit acht Siegen in den letzten elf Spielen - und das trotz einiger Verletzungsprobleme - ist doch schon mal ein guter Anfang.

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Oklahoma City Thunder (44-15) - Memphis Grizzlies (32-25) 113:107 (BOXSCORE)

Der Bann ist gebrochen, die Thunder können also auch mit Russell Westbrook tatsächlich noch Spiele gewinnen. Naja, als ob das jemals irgendwer bezweifelt hätte. Aber nach drei Niederlagen in Folge seit dem Comeback des All-Star-Spielmachers tut der Erfolg gegen Memphis, immerhin eins der heißesten Teams der Liga, sicher gut.

Mit 21 Punkten und 6 Assists war Westbrook in der Offense ein wichtiger Faktor, hielt aber darüber hinaus auch Mike Conley bei nur 1/10 Field Goals (6 Punkte, 9 Assists). Bei den Grizzlies war neben Conley auch Zach Randolph ziemlich von der Rolle (5/14 Field Goals).

Mike Miller dagegen erreichte sein Season-High von 19 Punkten bereits zum zweiten Mal in den letzten fünf Spielen, aktuell ist der Ex-Miami-Heat-Profi klasse drauf.

Aber klar: Kevin Durant kann über solche Zahlen nur müde lächeln. Der Superstar der Thunder verbuchte satte 37 Zähler, 30 davon in der zweiten Hälfte, als Memphis mächtig ins Rollen kam und 26 von 40 Würfen traf. Doch gegen Durant war kein Kraut gewachsen.

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New York Knicks (21-38) - Golden State Warriors (36-23) 103:126 (BOXSCORE)

Nicht nur Irving, auch Steph Curry verbuchte am Freitagabend ein Triple-Double. Der Madison Square Garden scheint dem Shooter der Warriors einfach zu liegen. Beim letztjährigen Gastspiel verzauberte er die Zuschauer mit 54 Punkten (11/13 Dreier), jetzt gelangen ihm 27 Punkte, 11 Rebounds und 11 Assists.

Zusammen mit Backcourt-Partner Klay Thompson (25) versenkte Curry zehn Dreier (je fünf), nach der Klatsche gegen Chicago gab Golden State die passende Antwort. Aber die Knicks machten es dem Gegner auch viel zu leicht.

Schon vor der Halbzeit war die Partie mehr oder weniger gelaufen, die Knicks-Fans buhten die Mannschaft vom Court und bedachten den Head Coach im weiteren Verlauf mit "Fire Woodson!"-Sprechchören. Tyson Chandler war so genervt vom Spiel und der Situation des Teams, dass er seinen Frust am Gegner ausließ und dafür disqualifiziert wurde.

Während die Warriors zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen gewannen, befinden sich die Knicks in einer fast hoffnungslosen Situation. So schlecht der Osten auch ist: Die Playoffs sind derzeit für New York weit außer Reichweite. Raymond Feltons erster Auftritt, nachdem er kürzlich wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen worden war, ging in der allgemeinen Depression im MSG völlig unter.

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