Donnerstag, 20.02.2014

NBA: Power Ranking im Februar

Die Heat nehmen Fahrt auf

Meister Miami schickt sich an, die Indiana Pacers einzuholen. Im Power Ranking sind die Heat schon vorbeigezogen. Auf Platz eins thront Durantula, einige Westcontender machen einen Schritt zurück. Nicht jedoch die Rockets und Clippers, die besser denn je spielen. Charlotte macht den größten Sprung nach vorne, Denver fällt tief. Und die Mavericks befinden sich in einem harten Rennen mit den Warriors, Suns und Grizzlies.

Mit einer 42-Punkte-Gala gegen Dallas startete LeBron James beeindruckend in die zweite Saisonhälfte
© getty
Mit einer 42-Punkte-Gala gegen Dallas startete LeBron James beeindruckend in die zweite Saisonhälfte

Größter Aufstieg: Charlotte Bobcats (+8 Plätze)

Größter Abstieg: Denver Nuggets (-9 Plätze)

Von 6 auf 1: Thunder (43-12): Kevin Durant spielt Basketball von einem anderen Stern - und jetzt kommt auch noch Russell Westbrook zurück? Die Oklahoma City Thunder scheinen bereit für eine starke zweite Saisonhälfte zu sein. Macht sich der Finalist von 2012 vielleicht sogar noch stärker. OKC soll ein potenzieller Trade-Partner zur Deadline sein.

Von 5 auf 2: Heat (38-14): So nah dran an Platz eins wie aktuell waren die Miami Heat seit Anfang Januar nicht mehr. Miami ist bereit, nach dem All-Star-Break einen Lauf zu starten. Und mit einem LeBron James in Galaform scheint alles möglich. Gegen die Mavs demonstrierte der Meister im letzten Viertel, dass er den Korb für den Gegner immer noch komplett zunageln kann.

Von 1 auf 3: Pacers (41-13): An welchem Punkt müssen wir uns Sorgen um die Pacers machen? Vor dem Break hieß, es Indy brauche eine Pause. Nach dem Break gibt's eine Klatsche bei den Timberwolves. Immerhin hat Paul George zuletzt seine Form wiedergefunden. Man muss abwarten, wie Andrew Bynum das Team beeinflusst.

Von 9 auf 4: Rockets (37-17): So heiß wie aktuell waren die Rockets seit 2008 nicht mehr. Houston ging mit sieben Siegen in Folge in die All-Star-Pause, die Lakers waren danach ein dankbarer Gegner, um gleich wieder in die Spur zu finden. Das Duo Harden/Howard entwickelt sich prächtig - und ist für den Gegner aktuell kaum zu verteidigen.

Von 2 auf 5: Spurs (40-15): Mit dem Comeback von Ginobili gelangen den Spurs auch Statement-Siege gegen die Clippers und Blazers. Zuletzt hatte man San Antonio aber angemerkt, wie wichtig Leonard ist. Mit dem in naher Zukunft anstehenden Comeback werden die Texaner wohl noch besser werden. Die große Frage: Wie lange können Mills und Jospeh den verletzten Parker ersetzen?

Von 7 auf 6: Clippers (37-19): Most Improved Player? Vielleicht sogar ein MVP-Kandidat? Blake Griffins Verbesserung in diesem Jahr wurde bereits breit behandelt - und verdient dennoch immer wieder erneut eine Würdigung. Dass die Clippers ihren grandiosen Lauf im neuen Jahr ohne Chris Paul hatten, spricht für die Kalifornier. Redicks Verletzung wiederum ist im Hinblick auf die Playoffs bitter.

Von 4 auf 7: Trail Blazers (36-18): Portland war zu Saisonbeginn vielleicht die große Cinderella-Story, doch nach neun Niederlagen in den letzten 14 Spielen scheint die Magie verflogen. Die Verteidigung ist eine Beleidigung für jeden Defense-Liebhaber. Im letzten Jahr kollabierten die Blazers nach der All-Star-Pause; ist ein solcher Zusammenbruch wieder möglich?

Von 3 auf 8: Warriors (32-22): Haben die Warriors mit Steve Blake die Lösung für ihre Probleme gefunden? Golden State wollte mehr Stabilität auf der Eins, hinter Steph Curry war nach Toney Douglas auch Jordan Crawford kein sonderlich positiver Faktor. Blake bringt Erfahrung, Kampfgeist und einen starken Dreier mit aus L.A. Ein Run auf die Playoffs ist mit dieser Mannschaft jetzt absolute Pflicht.

Von 12 auf 9: Suns (32-21): Goran Dragic spielte schon vor der All-Star-Nominierung wie ein Außerirdischer. Mit der Nachricht, dass er nicht in New Orleans dabei sein würde, hat der Slowene noch einen Zahn zugelegt. Wer hätte gedacht, dass die Suns ohne Bledsoe auf Playoff-Kurs bleiben? Wer hätte das vor Saisonbeginn auch mit Bledsoe für möglich gehalten?!

Von 8 auf 10: Raptors (29-25): "Absolut", sagte DeMar DeRozan in den letzten Tagen auf die Frage, ob Toronto in den Playoffs für Furore würde sorgen und sogar einen Stolperstein für Miami oder Indiana darstellen könne. Das neue Selbstvertrauen der Raptors ist erfrischend - und nach den jüngsten Erfolgen berechtigt. Der Sieg in der Atlantic Division ist sehr wahrscheinlich.

Von 10 auf 11: Mavericks (32-23): Der Sieg (inklusive bärenstarker Defense) gegen die Pacers war wohl nur ein Ausrutscher. Gegen starke Teams ist Dallas zu oft überfordert - auch wenn die Offense um Dirk Nowitzki immer Gefahr ausstrahlt. Doch die zweite Saisonhälfte wird tough: Die Mavs spielen jetzt überwiegend gegen kommende Playoff-Teams. Ist Dallas auch eins?

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Von 14 auf 12: Grizzlies (30-23): Gasol und Randolph sind weiter die zentralen Spieler in der Offense der Grizzlies, doch die Franchise springt langsam auch auf den Drive-and-Kick-Zug auf, in dem die meisten Ligateams schon mitfahren. Sprich: Man sucht jetzt nach Dreierschützen, um das Spacing zu verbessern. Lee hat Allen fast entbehrlich gemacht, D-League-Verpflichtung Johnson ist eher ein Hustle Player klassischer Prägung. Und Calathes hat sich als brauchbarer Backup-Poinmt-Guard entpuppt.

Von 15 auf 13: Bulls (28-25): Diese Bulls sind nicht klein zu kriegen! Nach dem Saisonaus von Rose und dem Trade von Deng spielt Chicago aktuell seinen vielleicht besten Basketball, angeführt von einem Joakim Noah in überragender Form. Die Augustin-Verpflichtung war ein Steal, Gibson ist in der Form seines Lebens. Der Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde ist drin.

Von 19 auf 14: Wizards (26-28): Was für ein All-Star-Break für die Wizards! Beal erreichte das Finale im Three-Point Shootout, Wall wurde zum Dunk Champion und machte im All-Star Game eine ausgezeichnete Figur. Gefolgt wurden diese Erfolge freilich von einem Rückschlag gegen Toronto, einen der Konkurrenten im Kampf um Platz drei im Osten. Doch Washington ist fit - und wirkt phasenweise wie ein Topteam.

Von 16 auf 15: Nets (25-27): Von der immer noch mittelprächtigen Bilanz darf man sich nicht blenden lassen: Die Nets sind seit dem Jahreswechsel ein Topteam - und wird als solches recht bald eine ausgeglichene Bilanz und mehr erreichen. Marcus Thornton verleiht Brooklyn mehr Athletik und noch mehr Scoring. Kirilenkos Fitness ist einer der entscheidenden Faktoren für den Rest der Saison.

Plätze 1-15: Von Oklahoma City bis Brooklyn

Plätze 16-30: Von Charlotte bis Milwaukee

Philipp Dornhegge

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Philipp Dornhegge(Verantwortlicher Redakteur NBA.de)

Philipp Dornhegge, Jahrgang 1981, kehrte im Dezember 2012 nach knapp einjährigem Zwischenstopp bei SKY zurück zu SPOX und PERFORM Deutschland, um dort seine aktuelle Aufgabe als verantwortlicher Redakteur für NBA.de anzugehen. Geboren und aufgewachsen im Münsterland, hatte er die Heimat nur für zwei Semester in Vancouver verlassen, bevor er 2008 nach München zog. Studierter Anglist, aktiver Basketballer seit 1992.

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