Tim Ohlbrecht im Interview

"Viele stellen sich Übergang leicht vor"

Montag, 10.02.2014 | 12:51 Uhr
Tim Ohlbrecht (l.) lief in insgesamt drei Spielen für die Houston Rockets auf
© getty
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Nach seinen Engagements bei den Houston Rockets und den Philadelphia 76ers spielt Tim Ohlbrecht inzwischen wieder in der D-League und überzeugt mit starken Leistungen. Im SPOX-Interview spricht er über seine Erfahrungen, den Hype um deutsche Talente, Dennis Schröder und eine mögliche Europarückkehr.

SPOX: Herr Ohlbrecht, es läuft aktuell wirklich gut bei Ihnen. Die Krönung war ihr starkes 29/20-Spiel gegen die Texas Legends. Was sind die Gründe für ihre Leistungsexplosion zuletzt?

Tim Ohlbrecht: Ich bin mittlerweile im Team angekommen und habe meinen Rhythmus im leicht veränderten System gefunden. Das hat am Anfang etwas gedauert, aber 2014 läuft es wirklich viel besser.

SPOX: Dabei hatten Sie anfangs nach ihrer Rückkehr ein paar Probleme. Woran lag das? Hat sich die Spielweise im Vergleich zur Vorsaison so stark geändert?

Ohlbrecht: Die Spielweise hat sich etwas verändert und natürlich mussten wir uns auch erst wieder finden. Jetzt wird auch das Spiel "Inside" etwas mehr gesucht und das hilft mir in der Offensive.

SPOX: Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie zurück zu den Vipers gewechselt sind? Gab es nach Ihrer Entlassung bei den Rockets weiter Kontakt?

Ohlbrecht: Ja, den Kontakt zu den Vipers haben mein Agent und ich die ganze Zeit gehalten. Nachdem ich bei den Sixers raus war, gab es einige Gespräche und Optionen mit Teams, hauptsächlich in Europa, am Ende habe ich mich für die vertraute Situation bei den Vipers entschieden.

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SPOX: Der schnelle und stark auf Dreier ausgelegte Spielstil der Vipers kommt nicht nur Ihnen entgegen, sondern ähnelt auch dem der Houston Rockets. Ist eine Rückkehr zu Ihrem ehemaligen Team für Sie auch eine Option?

Ohlbrecht: Ich konzentriere mich auf die Spiele hier mit den Vipers und versuche, jedes Spiel eine gute Leistung zu liefern. Ob dann etwas mit der NBA klappt, werden wir sehen.

SPOX: Gibt es Kontakt zu anderen Teams?

Ohlbrecht: Mein Agent hält Kontakt mit vielen Teams in den USA und auch in Europa. Ich selbst will mich auf meine Spiele konzentrieren. Der Rest kommt dann!

SPOX: In der Vorsaison schlugen Sie einen 10-Tages-Vertrag bei den Celtics aus, da Sie Signale bekamen, dass in Houston ein langfristiger Vertrag winken würde. Schließen Sie 10-Tages-Verträge generell aus oder wäre das auch eine Möglichkeit?

Ohlbrecht: Ich schließe gar nichts aus. Damals habe ich das ja auch nicht einfach ausgeschlagen, sondern es gab eben sehr deutliche Signale. Das ist in der Außerdarstellung vielleicht alles etwas falsch rübergekommen, denn das Interesse der Celtics hat mich sehr gefreut.

SPOX: Wie wichtig wäre eine Nominierung für das D-League-All-Star-Game für ein mögliches Engagement in der NBA?

Ohlbrecht: Bei mir lief der erste Teil dieser Saison nicht optimal. Es wäre toll, beim All-Star-Game dabei zu sein, aber der Fokus liegt ganz klar auf der Saison und ich denke auch, dass NBA-Teams mehr auf die Saison geben und nicht so sehr auf das All-Star-Game schauen. Letztes Jahr war es eine tolle Veranstaltung und Erfahrung und ich wäre gerne wieder dabei.

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SPOX: Tony DiLeo zeigte gegenüber Spox Verständnis für ihre Entscheidung, sich in der D-League beweisen zu wollen und rechnete ihnen gute Chancen aus, dass es erneut mit einem NBA-Engagement klappt. Fühlen Sie sich durch diesen Zuspruch bestätigt?

Ohlbrecht: Ich habe mich gefreut, als ich das Interview damals gelesen habe.

SPOX: War eine Rückkehr nach Europa eine Option?

Ohlbrecht: Auf jeden Fall war es eine Option und es wird auch im Sommer wieder ganz klar eine sein. Wir werden sehen, wie diese Saison am Ende gelaufen ist und dann gucke ich weiter.

SPOX: Wie schwierig war es für Sie, sich wieder auf die D-League einzulassen, nachdem Sie die Glamourwelt NBA kennengelernt hatten?

Ohlbrecht: Natürlich ist da ein großer Unterschied zwischen NBA und D-League und es war eine tolle Zeit bei den Rockets und Sixers. Mir war aber auch immer klar, dass das schnell beendet sein könnte. Jetzt ist das natürlich auch Motivation, mich wieder für ein NBA-Team zu empfehlen oder für andere internationale Teams.

Seite 2: Ohlbrecht über Schröders Hype, die deutsche Welle und die WM 2014

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