Mittwoch, 12.02.2014

Pistons-Interims-Coach John Loyer

Zwischen Zuckerbrot und Arschtritt

Nach nur 50 Spielen feuerten die Detroit Pistons ihren Trainer. Für viele Fans und Experten eine Überraschung, schließlich ging es sportlich gerade bergauf. In der Kabine brodelte es allerdings gewaltig. SPOX war beim ersten Spiel von John Loyer als Head Coach in Detroit dabei und blickt auf die Hintergründe zum Trainerwechsel.

John Loyer bestritt gegen die San Antonio Spurs sein erstes Spiel als Head Coach der Pistons
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John Loyer bestritt gegen die San Antonio Spurs sein erstes Spiel als Head Coach der Pistons

Gut sieben Minuten waren im Palace of Auburn Hills beim Duell mit den San Antonio Spurs gespielt, da versagte John Loyers Stimme. "Move, Josh!", war gerade noch zu hören, dann wurde es plötzlich still.

Und wäre es im Palace mit 13.628 Zuschauern nicht generell eher ruhig gewesen, so hätte man den neuen Trainer der Detroit Pistons vermutlich bis zum Ende des Spiels gar nicht mehr hören können.

"Das ist der Preis, den ich zahlen muss", krächzte Loyer nach dem Spiel bei der Pressekonferenz ins Mikrofon. Der 49-Jährige hörte sich nach seinem ersten Spiel als Chef so an, als hätte er gerade eine Tournee als Frontmann einer Metal-Band hinter sich. Und er genoss es.

Hyperaktiv an der Seitenlinie

Denn genau diese Leidenschaft ist es, die man von ihm erwartet. Loyer hatte sich in wenigen Minuten mehr verausgabt als sein Vorgänger in 50 Spielen. Während der am vergangenen Sonntag entlassene Maurice Cheeks eher unbeteiligt wirkte und seinen Platz auf der Bank oft nur verließ, um sich auf einem der vielen verwaisten Stühle in der ersten Reihe des Palace niederzulassen, war Loyer fast schon hyperaktiv.

Immer wieder trieb er seine Spieler bei Angriffen im Laufschritt in die Hälfte der Spurs, nur um sie dann wild dirigierend auf ihre Positionen in der Defensive zurück zu kommandieren. Immer wieder holte er sich Spieler an die Seitenline, gab ihnen einzeln Anweisungen.

Ob dieses wilde Gestikulieren, dieser volle Körpereinsatz sein persönlicher Stil sei, wurde Loyer nach dem Spiel gefragt. "Stil?", gab er zu bedenken, "einen Stil habe ich nicht." Zuletzt hätte er schließlich vor gut 14 Jahren bei einem kleinen Community College irgendwo zwischen Indianapolis und St. Louis als Head Coach an der Seitenlinie gestanden. Da wäre das mit einem eigenen Stil doch eher unwahrscheinlich.

Loyer: "Das wird schon"

Wenn man Loyer allerdings beobachtet, oder gar seine Spieler fragt, dann ergibt sich ein ganz anders Bild. Dann hat Loyer seinen Stil längst gefunden - und er bewegt sich dabei immer irgendwo zwischen Zuckerbrot und Arschtritt.

Da gibt es den John Loyer, der vor dem Spiel in aller Ruhe durch die Kabine geht, eigenhändig mit rotem Marker die letzten Änderungen in der Aufstellung der Spurs an die Tafel schreibt, und der mit jedem seiner Spieler noch einmal die letzten Informationen für das anstehende Spiel durchgeht.

Das ist der John Loyer, der selbst einem sichtlich geknickten Jonas Jerebko nach einem weiteren enttäuschenden Einsatz die Hand auf die Schulter legt und ihm gut zuredet: "Das wird schon". Fürsorge, die es unter Cheeks nicht gab.

John Loyer als Trainer

Daten & Fakten
2011-13: Detroit Pistons, Assistant Coach

2009-11: New Jersey Nets, Assistant Coach

2005-09: Philadelphia 76ers, Assistant Coach

2003-05: Portland Trail Blazers, Assistant Coach

2001-03: Portland Trail Blazers, Advance Scout

2000-01: Portland Trail Blazers, Video Coordinator

1999-2000: Wabash Valley College, Head Coach

1989-99: University of Cincinnati, Assistant Coach

1987-89: University of Akron, Graduate Assistant

Da staunt selbst Popovich

Dann gibt es da aber auch den anderen John Loyer. Den, der nach wenigen Minuten seine Stimme verliert, weil er ohne Unterbrechung an der Seitenlinie auf und ab rennt und Kommandos brüllt. Den John Loyer, gegen den selbst der oftmals erstaunt herüberschauende Spurs-Coach Gregg Popovich aussieht wie ein braver Schuljunge. Der John Loyer, der selbst zwei Sekunden vor dem Ende und mit 11 Punkten Vorsprung die Hände über dem hochroten Kopf zusammen schlägt, weil Andre Drummond ein unnötiges Foul begeht.

Doch es ist genau diese Mischung, die bei den Spielern gut ankommt. "Er ist ganz anders als Coach Cheeks", sagt Brandon Jennings zu SPOX. "Maurice war leise, nachdenklich - John lässt uns gleich wissen, wenn ihm etwas nicht gefällt. Egal ob beim Training oder im Spiel. Manchmal brauchen wir das wohl. "

"Eine reine Business-Entscheidung"

Es ist offensichtlich, dass im Palace of Auburn Hills ein frischer Wind weht. Und das, obwohl Spieler und Verantwortliche sehr darauf bedacht sind, kein schlechtes Wort über den entlassenen Maurice Cheeks zu verlieren.

Die Coaches der 30 NBA-Teams
Luke Walton (L.A. Lakers, ab Juli 2016)
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Luke Walton (L.A. Lakers, ab Juli 2016)
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Mike D'Antoni (Houston Rockets, ab Juli 2016)
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Mike D'Antoni (Houston Rockets, ab Juli 2016)
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Dave Joerger (Sacramento Kings, ab Juli 2016)
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Dave Joerger (Sacramento Kings, ab Juli 2016)
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Brett Brown (Philadelphia 76ers, seit August 2013)
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Brett Brown (Philadelphia 76ers, seit August 2013)
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Jeff Hornacek, New York Knicks (ab Juli 2016)
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Jeff Hornacek, New York Knicks (ab Juli 2016)
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Brad Stevens (Boston Celtics, seit Juli 2013)
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Brad Stevens (Boston Celtics, seit Juli 2013)
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David Fizdale (Memphis Grizzlies, ab Juli 2016)
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David Fizdale (Memphis Grizzlies, ab Juli 2016)
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Kenny Atkinson (Brooklyn Nets, seit April 2016)
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Kenny Atkinson (Brooklyn Nets, seit April 2016)
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Dwane Casey (Toronto Raptors, seit 2011)
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Dwane Casey (Toronto Raptors, seit 2011)
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Alvin Gentry (New Orleans Pelicans, seit der Saison 2015/2016)
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Alvin Gentry (New Orleans Pelicans, seit der Saison 2015/2016)
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Frank Vogel, Orlando Magic (seit Mai 2016)
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Frank Vogel, Orlando Magic (seit Mai 2016)
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Jason Kidd (Milwaukee Bucks, seit Juli 2014)
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Jason Kidd (Milwaukee Bucks, seit Juli 2014)
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Fred Hoiberg (Chicago Bulls, seit Juni 2015)
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Fred Hoiberg (Chicago Bulls, seit Juni 2015)
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Tyronn Lue (Cleveland Cavaliers, seit Januar 2016)
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Tyronn Lue (Cleveland Cavaliers, seit Januar 2016)
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Nate McMillan, Indiana Pacers (seit Mai 2016)
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Nate McMillan, Indiana Pacers (seit Mai 2016)
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Stan van Gundy (Detroit Pistons, seit Mai 2014)
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Stan van Gundy (Detroit Pistons, seit Mai 2014)
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Steve Clifford (Charlotte Hornets, seit Mai 2013)
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Steve Clifford (Charlotte Hornets, seit Mai 2013)
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Mike Budenholzer (r., Atlanta Hawks, seit Mai 2013)
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Mike Budenholzer (r., Atlanta Hawks, seit Mai 2013)
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Erik Spoelstra (Miami Heat, seit 2008)
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Erik Spoelstra (Miami Heat, seit 2008)
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Scott Brooks (Washington Wizards, seit 2016)
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Scott Brooks (Washington Wizards, seit 2016)
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Rick Carlisle (Dallas Mavericks, seit 2008)
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Rick Carlisle (Dallas Mavericks, seit 2008)
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Gregg Popovich (San Antonio Spurs, seit 1996)
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Gregg Popovich (San Antonio Spurs, seit 1996)
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Quin Snyder (Utah Jazz, seit 6. Juni 2014)
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Quin Snyder (Utah Jazz, seit 6. Juni 2014)
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Mike Malone, Denver Nuggets (seit Juni 2015)
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Mike Malone, Denver Nuggets (seit Juni 2015)
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Billy Donovan (Oklahoma City Thunder, seit 1. Mai 2015)
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Billy Donovan (Oklahoma City Thunder, seit 1. Mai 2015)
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Tom Thibodeau (Minnesota Timberwolves, seit 20. April 2016)
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Tom Thibodeau (Minnesota Timberwolves, seit 20. April 2016)
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Terry Stotts (Portland Trail Blazers, seit 2012)
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Terry Stotts (Portland Trail Blazers, seit 2012)
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Doc Rivers (L.A. Clippers, seit Juni 2013)
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Doc Rivers (L.A. Clippers, seit Juni 2013)
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Earl Watson (Phoenix Suns, seit 1. Februar 2016)
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Earl Watson (Phoenix Suns, seit 1. Februar 2016)
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Steve Kerr (Golden State Warriors, seit Mai 2014)
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Steve Kerr (Golden State Warriors, seit Mai 2014)
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Maurice sei ein guter Mensch und ein hervorragender Coach, versichert Loyer: "Ich war ehrlich gesagt enttäuscht, als mich das Team über die Entscheidung informierte." Und auch Point Guard Jennings meint: "Die Entlassung hat nichts mit seinen Fähigkeiten als Trainer zu tun. Das ist eine reine Business-Entscheidung."

Eine Business-Entscheidung, die für viele Fans und Experten allerdings zu einem überraschenden Zeitpunkt kam. Fünf der letzten sieben Spiele haben die Pistons gewonnen - vier davon unter Cheeks. Es schien gerade so, als könne das Team nach einem enttäuschenden Start endlich dem ohne Zweifel vorhandenen Talent des Kaders gerecht werden. Als hätten die Pistons eine ehrliche Chance auf die Playoffs.

Knackpunkt der Geschichte ist aber, dass Cheeks offenbar schon nichts mehr damit zu tun hatte.

Billups übernimmt Verantwortung

Bereits seit Ende Januar soll vieles an ihm vorbei gelaufen sein. Er hätte den Kontakt zu den Spielern längst verloren, sei mit seiner ruhigen Kumpel-Art besonders bei den schwierigeren Charakteren im Pistons-Kader gescheitert, heißt es.

Unter vorgehaltener Hand wird berichtet, dass Chauncey Billups seit langer Zeit bereits besser darin gewesen wäre, seinen Teamkollegen die Spielzüge zu vermitteln. Zusammen mit Loyer und Assistant Coach Rasheed Wallace habe er das Team übernommen.

Und dem Routinier wird unter Loyer auch offiziell eine größere Rolle zukommen. Mit anhaltenden Knie-Problemen (bisher nur vier Spiele in dieser Saison) ist eine Rückkehr auf den Platz für Billups vorerst nicht abzusehen, ein zeitnaher Übergang in die Coaching-Abteilung scheint vorstellbar.

Auf der Bank sitzt Billups ohnehin bereits direkt neben den Trainern und ist nicht nur optisch das Bindeglied zwischen Spielern und Coaching Staff. "Chauncey ist ein ganz wichtiges Element für die Kommunikation", bestätigt Kyle Singler.

Probleme mit Smith & Drummmond

Immer wieder war Cheeks zudem mit Josh Smith, Drummond und Will Bynum aneinander geraten - und hatte am Ende zu drastischen Mitteln greifen müssen, um sich zu behaupten. So verbannte er Drummund bei der Niederlage gegen die Mavericks Ende Januar wenige Sekunden nach Beginn des dritten Viertels etwa auf die Bank, weil er beim Pick'n'Roll gepatzt hatte. Drummond stürmte nach dem Spiel aus der Halle, verweigerte jegliche Interviews und war sichtlich angegriffen.

Während Cheeks' Entscheidung als disziplinarische Maßnahme vielleicht noch zu verstehen ist, war sie gegenüber einem Franchise-Player wie Drummond mehr als nur ungeschickt.

Die Pistons rangieren am unteren Ende der Zuschauer-Statistik, spielen regelmäßig vor halb-leeren Rängen. Drummond ist mit seinen spektakulären Slams noch eines der wenigen Zugpferde, um Geld in die Kassen zu spülen. Und genau das ist es, was für Besitzer Tom Gores am Ende des Tages zählt: Basketball-Affinität hin oder her, für den Geschäftsmann zählt am Ende das Geld. Und dafür braucht es einen gutgelaunten Franchise-Player.

Die Draft Class von 2013
NBA Draft 2013, 1. Pick: Die Cleveland Cavaliers wählen Anthony Bennett (F, UNLV)
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NBA Draft 2013, 1. Pick: Die Cleveland Cavaliers wählen Anthony Bennett (F, UNLV)
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2. Pick: Die Orlando Magic wählen Victor Oladipo (SG, Indiana)
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3. Pick: Die Washington Wizards wählen Otto Porter (SF, Georgetown)
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4. Pick: Die Charlotte Bobcats wählen Cody Zeller (PF/C, Indiana)
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5. Pick: Die Phoenix Suns wählen Alex Len (Maryland)
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6. Pick: Die New Orleans Pelicans wählen Nerlens Noel (C, Kentucky) und schicken ihn wenig später nach Philadelphia
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7. Pick: Die Sacramento Kings wählen Ben McLemore (SG, Kansas)
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8. Pick: Die Detroit Pistons wählen Kentavious Caldwell-Pope (SG/SF, Georgia)
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8. Pick: Die Detroit Pistons wählen Kentavious Caldwell-Pope (SG/SF, Georgia)
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9. Pick: Die Minnesota Timberwolves wählen Trey Burke (PG, Michigan) und schicken ihn dann zu den Utah Jazz
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10. Pick: Die Portland Trail Blazers wählen C.J. McCollum (PG, Lehigh)
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11. Pick: Nach Holidays Abschied wählen die Philadelphia 76ers einen neuen Point Guard, und zwar Michael Carter-Willams
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12. Pick: Die Oklahoma City Thunder holen mit Steven Adams einen echten Center-Haudegen
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13. Pick: Die Mavericks ziehen für die Boston Celtics Kelly Olynyk (PF, Gonzaga)
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14. Pick: Die Minnesota Timberwolves bekommen über die Utah Jazz Shabazz Muhammad (SG/SF, UCLA)
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15. Pick: Giannis Antetokounmpo, jüngster Spieler im Draft, darf sich nun ein Buck nennen
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16. Pick: Lucas Nogueira (C, Brasilien) war der Hingucker des Abends. Über die Boston Celtics ging es für den Brasilianer zu den Atlanta Hawks
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17. Pick: Die Atlanta Hawks wählen Dennis Schröder (PG, Deutschland)
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18. Pick: Shane Larkin (G, Miami) wurde von den Atlanta Hawks gedraftet, dann aber an die Dallas Mavericks abgegeben
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19. Pick: Sergey Karasev (F, Russland) wurde von den Cleveland Cavaliers ausgewählt
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20. Pick: Die Chicago Bulls sicherten die Dienste von Tony Snell (F, New Mexico)
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21. Pick: Gezogen wurde Gorgui Dieng (C, Louisville) von den Utah Jazz, spielen wird er aber für die Minnesota Timberwolves
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22. Pick: Mason Plumlee (C, Duke) konnte sich gleich schon einmal an die Stimmung gewöhnen. Er wurde vor heimischer Kulisse den Brooklyn Nets gezogen
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23. Pick: Solomon Hill (F, Arizona) wurde etwas überraschend von den Indiana Pacers gezogen
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24. Pick: Tim Hardaway Jr. (SG, Michigan) spielt künftig für die New York Knicks
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25. Pick: L.A. Clippers sicherte sich die Dienste von Reggie Bullock (SF, North Carolina)
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26. Pick: Forward Andre Roberson (Colorado) marschierte als Timberwolve auf die Bühne, aber er wird für die Oklahoma City Thunder spielen
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27. Pick: An 27. Stelle wählten die Denver Nuggets Rudy Gobert (C, Frankreich) aus, aber später wurde der Franzose zu den Utah Jazz getradet
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28. Pick: Er könnte sich noch als Steal erweisen. Livio Jean-Charles (F, French Guiana) setzt die Tradition der Franzosen bei den San Antonio Spurs fort
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28. Pick: Er könnte sich noch als Steal erweisen. Livio Jean-Charles (F, French Guiana) setzt die Tradition der Franzosen bei den San Antonio Spurs fort
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29. Pick: Archie Goodwin (G, Kentucky) war der vorletzte Pick in der ersten Runde. Die Oklahoma City Thunder wählten ihn für die Phoenix Suns aus
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29. Pick: Archie Goodwin (G, Kentucky) war der vorletzte Pick in der ersten Runde. Die Oklahoma City Thunder wählten ihn für die Phoenix Suns aus
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30. Pick: Nemanja Nedovic (G, Serbien). Gezogen wurde er von den Phoenix Suns, aber spielen wird er für die Golden State Warriors
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30. Pick: Nemanja Nedovic (G, Serbien). Gezogen wurde er von den Phoenix Suns, aber spielen wird er für die Golden State Warriors
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Elias Harris (Bild), Daniel Theis und Bogdan Radosavljevic werden zwar gehandelt, am Ende aber doch nicht gedraftet.
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Elias Harris (Bild), Daniel Theis und Bogdan Radosavljevic werden zwar gehandelt, am Ende aber doch nicht gedraftet.
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Auch Drummond selbst sagt: "Es ist gut, wenn das Spielen wieder Spaß macht."

Wallace als zweiter starker Mann

Dass es Drummond wieder Spaß macht, das liegt vor allem an Rasheed Wallace. Der war zwar bereits seit Beginn seiner Coaching-Tätigkeit bei den Pistons für den Center zuständig, wurde aber zuletzt immer wichtiger. In den letzten Wochen hatte sich Wallace offenbar immer deutlicher zwischen Drummund und Ex-Coach Cheeks gestellt, um den 20-Jährigen abzuschotten.

Auch offiziell ist "Sheed" jetzt der zweite Mann hinter Loyer, nachdem zusammen mit Cheeks auch dessen engster Vertrauter und ebenfalls aus Oklahoma City gekommene Maz Trakh gehen musste.

Singler: "Wir spielen befreit"

Doch kann man den Aufschwung wirklich dem internen Übergang zu Loyer, Billups und Wallace zuschreiben? Nur bedingt. Natürlich bringt eine Trainerentlassung immer eine neue Dynamik in den Locker Room. Die Spieler, die mit dem alten Trainer Probleme hatten, kommen plötzlich wieder mit guter Laune zur Arbeit. Die, die zuvor wenig Spielzeit bekamen, hoffen plötzlich auf einen besseren Platz in der Rotation und hängen sich dementsprechend wieder mehr rein.

Fakt ist auch, dass Cheeks immer wieder mit seiner kumpeligen und manchmal passiv-aggressiven Art aneckte. Und das nicht nur bei Smith und Drummond. Einer der größten Reibungspunkte war die Rolle von Jennings. Cheeks war ein Pass-First-Point-Guard der alten Schule, Jennings hat eine klare Shoot-First-Mentalität. Hier standen die Zeichen von Anfang an auf Konflikt. Und obwohl beide Seiten weiter den gegenseitigen Respekt betonen (Jennings: "Cheeks ist wie eine Vaterfigur für mich"), schien eine Trennung der einzige Weg zu sein, die vertrackte Situation aufzulösen.

Die Slam-Dunk-Champions im Überblick
1984 in Denver: Larry Nance (Phoenix Suns)
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1984 in Denver: Larry Nance (Phoenix Suns)
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1985 in Indianapolis: Dominique Wilkins (Atlanta Hawks)
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1985 in Indianapolis: Dominique Wilkins (Atlanta Hawks)
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1986 in Dallas: Spud Webb (Atlanta Hawks)
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1986 in Dallas: Spud Webb (Atlanta Hawks)
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1987 in Seattle, 1988 in Chicago: Michael Jordan (Chicago Bulls)
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1987 in Seattle, 1988 in Chicago: Michael Jordan (Chicago Bulls)
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1989 in Houston: Kenny Walker (New York Knicks)
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1989 in Houston: Kenny Walker (New York Knicks)
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1990 in Miami: Dominique Wilkins (Atlanta Hawks)
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1990 in Miami: Dominique Wilkins (Atlanta Hawks)
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1991 in Charlotte: Dee Brown (Boston Celtics)
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1991 in Charlotte: Dee Brown (Boston Celtics)
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1992 in Orlando: Cedric Ceballos (Phoenix Suns)
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1992 in Orlando: Cedric Ceballos (Phoenix Suns)
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1993 in Salt Lake City, 1995 in Phoenix: Harold Miner (Miami Heat)
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1993 in Salt Lake City, 1995 in Phoenix: Harold Miner (Miami Heat)
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1994 in Minneapolis: Isaiah Rider (Minnesota Timberwolves)
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1994 in Minneapolis: Isaiah Rider (Minnesota Timberwolves)
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1996 in San Antonio: Brent Barry (L.A. Clippers)
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1996 in San Antonio: Brent Barry (L.A. Clippers)
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1997 in Cleveland: Kobe Bryant (L.A. Lakers)
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1997 in Cleveland: Kobe Bryant (L.A. Lakers)
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1998 ließ die NBA den Contest wegen mangelnden Spielerinteresses ausfallen, 1999 fiel das ganze All-Star Weekend wegen des Lockouts aus
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1998 ließ die NBA den Contest wegen mangelnden Spielerinteresses ausfallen, 1999 fiel das ganze All-Star Weekend wegen des Lockouts aus
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2000 in Oakland: Vince Carter (Toronto Raptors)
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2000 in Oakland: Vince Carter (Toronto Raptors)
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2001 in Washington: Desmond Mason (Seattle SuperSonics)
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2001 in Washington: Desmond Mason (Seattle SuperSonics)
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2002 in Philadelphia, 2003 in Atlanta: Jason Richardson (Golden State Warriors)
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2002 in Philadelphia, 2003 in Atlanta: Jason Richardson (Golden State Warriors)
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2004 in Los Angeles: Fred Jones (Indiana Pacers)
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2004 in Los Angeles: Fred Jones (Indiana Pacers)
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2005 in Denver: Josh Smith (Atlanta Hawks)
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2005 in Denver: Josh Smith (Atlanta Hawks)
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2006 in Houston: Nate Robinson (New York Knicks)
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2006 in Houston: Nate Robinson (New York Knicks)
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2007 in Las Vegas: Gerald Green (Boston Celtics)
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2007 in Las Vegas: Gerald Green (Boston Celtics)
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2008 in New Orleans: Dwight Howard (Orlando Magic)
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2008 in New Orleans: Dwight Howard (Orlando Magic)
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2009 in Phoenix, 2010 in Dallas: Nate Robinson (New York Knicks)
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2009 in Phoenix, 2010 in Dallas: Nate Robinson (New York Knicks)
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2011 in Los Angeles: Blake Griffin (L.A. Clippers)
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2011 in Los Angeles: Blake Griffin (L.A. Clippers)
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2012 in Orlando: Jeremy Evans (Utah Jazz)
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2012 in Orlando: Jeremy Evans (Utah Jazz)
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2013 in Houston: Terrence Ross (Toronto Raptors)
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2013 in Houston: Terrence Ross (Toronto Raptors)
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2014 in New Orleans: John Wall (Washington Wizards)
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2014 in New Orleans: John Wall (Washington Wizards)
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2015 in New York City und 2016 in Toronto: Zach LaVine (Minnesota Timberwolves)
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2015 in New York City und 2016 in Toronto: Zach LaVine (Minnesota Timberwolves)
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"Wir spielen in den vergangenen Spielen irgendwie befreit", sagt Singler. "Mit mehr Selbstbewusstsein. Wir fühlen uns als Team besser und das haben wir jetzt in den letzten Spielen gesehen."

Hilfe für die Stimme

Auf der anderen Seite sind die Probleme der Pistons noch lange nicht verschwunden. Auch gegen die Spurs war die Defensive alles andere als standfest. Tony Parker konnte machen, was er wollte - und hätten er und Tim Duncan sich nicht frühzeitig ausruhen dürfen, es hätte durchaus noch einmal eng werden können.

Auch die Dreier sind weiterhin ein Problem, und Josh Smith wirkt sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine immer mal wieder unbeteiligt. "Man darf deshalb nicht zu viel in die letzten Spiele hinein interpretieren", mahnt Jennings. "Noch hat sich nicht viel geändert. Noch sind wir das gleiche Team." Noch. Denn Loyer will das Spiel der Pistons offenbar deutlich umstrukturieren. Einfacher soll es werden, mit mehr Bewegung in der Offensive und einer klareren Zuordnung in der Verteidigung.

Und dabei hat er offenbar die Unterstützung des Teams. "Wir sind begeistert, dass er uns jetzt trainiert", sagt Rodney Stuckey. Und Billups verspricht: "Wir werden ihm helfen, das Team zu coachen. Und selbst wenn es nur darum geht, dass er nicht immer in der zweiten Hälfte seine Stimme verliert."

Der Spielplan der Detroit Pistons

Jan-Hendrik Boehmer

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