Dienstag, 07.01.2014

NBA-Schlaglichter

Wolves und Clippers mit klaren Siegen

Die Minnesota Timberwolves (17-17) spielen mit den Philadelphia 76ers (12-22) Katz und Maus - und gleichen damit ihre Bilanz wieder aus. Auch die Los Angeles Clippers (24-13) ließen den Orlando Magic (10-24) nicht den Hauch einer Chance.

Blake Griffin kam gegen Orlando auf 16 Punkte, 8 Rebounds und 6 Assists
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Blake Griffin kam gegen Orlando auf 16 Punkte, 8 Rebounds und 6 Assists

Philadelphia 76ers (12-22) - Minnesota Timberwolves (17-17) 95:126 (BOXSCORE)

Ganz klare Angelegenheit in Philadelphia: Die Timberwolves ließen während der kompletten Partie keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Spiel am Ende gewinnen würde. Kevin Love konnte es sich nach 26 Punkten (16 davon im dritten Viertel) sogar erlauben, das komplette Schlussviertel zu pausieren. Nikola Pekovic kam auf 16 Punkte und 14 Rebounds.

"Rundum ein gelungener Abend für uns", zog Minnesota-Coach Rick Adelman Bilanz. "Wir haben gleich von Beginn an Druck gemacht, den Ball laufen lassen und unsere Würfe getroffen. Das haben wir bis zum Ende durchgehalten."

Besonders von Downtown lief Minnesota heiß. 16 von 26 Versuchen fanden gegen die schlechteste Perimeter Defense der Liga das Ziel. Insgesamt punkteten sieben Spieler der Timberwolves zweistellig, darunter Kevin Martin (18 Punkte, 4 Assists) und Corey Brewer (15 Punkte, 3 Rebounds). Ricky Rubio erlebte hingegen einen ruhigen Abend und auf 4 Punkte und 8 Assists.

Die 76ers, die gerade erst einen langen Road Trip hinter sich haben, wirkten müde und konnten beim Tempo der Timberwolves einfach nicht mithalten. "Genau das hatte uns der Trainer vorher gesagt, das wollten wir ausnutzen", gab Love nach der Partie zu. "Und das ist uns gelungen. Sie waren müde und wir haben das eiskalt ausgenutzt."

Bei den 76ers war Thaddeus Young mit 20 Punkten noch der beste Spieler. Rookie Michael Carter-Williams kam auf 13 Punkte und 7 Assists, Evan Turner steuerte 13 Punkte bei. Von der Bank lieferte 14 Punkte und 7 Assists.

Für die 76ers war es die erste Pleite nach vier Spielen ohne Niederlage, für die Timberwolves war es der vierte Sieg innerhalb der letzten sechs Spiele.

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Los Angeles Clippers (24-13) - Orlando Magic (10-24) 101:81 (BOXSCORE)

Auch die Partie der Clippers hatte es in sich. Nach der Pleite gegen die San Antonio Spurs nutzte Los Angeles das Spiel gegen Orlando, um sich zu rehabilitieren. Besonders Darren Collison, beim letzten Spiel noch als Vertretung für den verletzten Chris Paul in die Kritik geraten, drehte mächtig auf. Mit 21 Punkten, 7 Assists und 4 Steals war er nicht nur bester Werfer der Clippers, sondern hatte das Team auch ansonsten sichtlich im Griff und organisierte das Spiel.

Blake Griffin (16 Punkte, 8 Rebounds, 6 Assists) durfte es relativ früh gemächlich angehen lassen. Antawn Jamison (10 Punkte, 5 Rebounds) und Willie Green (11 Punkte), sowie Matt Barnes bekamen mehr Spielzeit. Für Barnes (1/10 aus dem Feld, 5 Punkte in 25 Minuten) verlief der Abend allerdings enttäuschend.

Doch nicht nur die Offensiv-Abteilung der Clippers funktionierte: In der kompletten ersten Halbzeit hielt man die Magic bei 34 Punkten, DeAndre Jordan hatte mit 17 Rebounds und 8 Blocks eine Monster-Nacht. Zwar ist Orlando mit Sicherheit kein ernst zu nehmender Test, die Einstellung stimmte aber dennoch. Jedenfalls bis ins Schluss-Viertel. Denn da ließen es die Clippers ein wenig zu sehr schleifen und erlaubten einen 16:0-Run der Magic. Für einen Sieg sollte es aber dennoch nicht mehr reichen, da Coach Doc Rivers reagierte und Griffin sowie Jordan noch einmal brachte.

Bei den Magic war Rookie Victor Oladipo (22 Punkte, 8 Rebounds) einer der besseren Spieler. Während die meisten Starter für Orlando enttäuschten, kamen er und Maurice Harkless (22 Punkte, 6 Rebounds, 2 Steals) von der Bank mit gutem Einsatz. Harkless war zusammen mit Oladipo am Ende sogar Topscorer der Partie.

Arron Afflalo war mit 12 Punkten noch der beste Werfer aus der Starting Five der Magic.

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