Montag, 06.01.2014

NBA-Schlaglichter

Bittere Pleite für die Mavericks

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks (19-15) müssen gegen die New York Knicks (11-22) eine herbe Niederlage einstecken. Besonders in der ersten Halbzeit will bei den Texanern nichts klappen. Während die Golden State Warriors beim Sieg über Washington Material für das Highlight-Reel produzieren, üben sich die Pacers in "Winning Ugly".

Monta Ellis kam gegen die New York Knicks auf 13 Punkte
© getty
Monta Ellis kam gegen die New York Knicks auf 13 Punkte

Dallas Mavericks (19-15) - New York Knicks (11-22) 80:92 (BOXSCORE)

Die Mavericks in der eigenen Halle? Das will derzeit irgendwie nicht so zusammenpassen: Gegen die Knicks setzte es bereits die vierte Heimpleite in Folge. Und diesmal lief es gleich von Beginn an schief. Carmelo Anthony (19 Punkte, 7 Rebounds) erzielte alleine im ersten Viertel 15 Punkte - und zur Halbzeit führte New York bereits mit 52:35.

Noch nie hatten die Mavericks in einer ersten Halbzeit in der aktuellen Saison weniger Punkte erzielt. Zwar konnten sich die Texaner im weiteren Verlauf des Spiels ein wenig erholen und den Vorsprung im dritten Viertel zwischenzeitlich bis auf acht Punkte reduzieren, doch eine starke Leistung von der Knicks-Bank sicherte New York den Sieg.

Kenyon Martin, der für den angeschlagenen Tyson Chandler in die Partie kam, kam auf 14 Punkte und 6 Rebounds. Auch Amare Stoudemire (11 Punkte, 7 Rebounds) und Rookie Tim Hardaway Jr. (10 Punkte) steuerten Zähler bei.

Bei den Mavericks war Dirk Nowitzki mit 18 Punkten und 9 Rebounds der beste Spieler. Insgesamt ließ die Wurfquote bei Dallas allerdings zu Wünschen übrig. Besonders von Downtown wollten die Bälle nicht fallen (23,1 Prozent am Ende). Stellvertretend dafür stehen Vince Carter (4/13 aus dem Feld, 2/7 Dreier) und Jose Calderon (5/13 aus dem Feld, 2/8 Dreier). Selbst von der Freiwurf-Linie klappte es nicht. Nowitzki setzte in der ersten Halbzeit vier Freiwürfe daneben.

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Cleveland Cavaliers (11-23) - Indiana Pacers (27-6) 78:82 (BOXSCORE)

Schön ist es nicht, was die Indiana Pacers spielen - aber meist erfolgreich. "Punkte für guten Stil bekommen wir jedenfalls nicht", sagte Coach Frank Vogel nach dem Spiel. "Überhaupt keine." Doch das hat Indiana auch überhaupt nicht nötig, denn solange das Ergebnis stimmt, ist es nebensächlich, wie man dabei ausgesehen hat. So jedenfalls die Philosophie der Pacers.

Und gegen die Cavaliers funktionierte das altbekannte Rezept einmal mehr: Und das heißt Defense. Nur 78 Punkte zugelassen und am Ende einen Cleveland-Run abgewehrt. So kann man sich den Sieg eben auch sichern. Paul George (16 Punkte, 6 Assists, 5 Rebounds) und Roy Hibbert (15 Punkte, 6 Rebounds) waren dabei die besten Spieler bei den Pacers.

Mit 16 Punkten hatte Indiana bereits geführt, bevor Dion Waiters im Alleingang 12 Punkte am Stück erzielte und die Cavaliers plötzlich wieder ins Spiel brachte. Wenige Sekunden vor dem Ende waren es dann allerdings die Cavs selbst, die sich die Chancen auf eine mögliche Überraschung verbauten als Earl Clark bei einem schlecht ausgeführten Einwurf mit einem Fuß im Aus stand.

Bei den Cavaliers, die bereits zum dritten Mal in Folge auf den angeschlagenen Kyrie Irving und dessen Backup Jarrett Jack verzichten mussten, war C.J. Miles mit 21 Punkten und 6 Rebounds der beste Spieler. Tristan Thompson verbuchte ein Double-Double (13 Punkte, 10 Rebounds) und Anderson Varejao kam auf 7 Punkte und 13 Rebounds.

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Washington Wizards (14-14) - Golden State Warriors (23-13) 96:112 (BOXSCORE)

Die Siegesserie der Warriors geht weiter: Auch gegen die Washington Wizards waren Stephen Curry und Co. einfach nicht zu stoppen. Zwar lieferten die Wizards bis zur Halbzeit einen guten Kampf, kamen dann im dritten Viertel allerdings unter die Räder.

Nachdem es zur Halbzeit noch unentschieden gestanden hatte, zogen die Warriors nach der Unterbrechung mit einem 30:5-Run davon. Es schien einfach alles zu funktionieren. Absolutes Highlight: Eine mehr oder weniger gewollte Backboard-Vorlage von Curry auf Andrew Bogut, der diese mit einem Alley-oop-Slam vollendete. Bogut selbst war über die Aktion sichtlich überrascht. "Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist", sagte er nach dem Spiel. "Ich weiß nicht, ob es ein Pass oder ein Wurf war. Ich habe einfach nur versucht, dorthin zu kommen, wo der Ball war. Und das hat geklappt."

Am Ende war Klay Thompson mit mit 26 Punkten der beste Scorer der Warriors. Überragend spielte auch David Lee (21 Punkte, 11 Rebounds, 6 Assists); Curry kam auf 14 Punkte und 10 Assists, Bogut steuerte 15 Punkte und 11 Rebounds bei.

Bei den Wizards konnte John Wall ein Double-Double (14 Punkte, 10 Assists) für sich verbuchen. Ebenfalls zweistellig punkteten Nene (14 Punkte) und Marcin Gortat (10 Punkte, 6 Rebounds).

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Oklahoma City Thunder (27-7) - Boston Celtics (13-21) 119:96 (BOXSCORE)

Nachdem es die Thunder zuletzt gegen Minnesota für den Geschmack ihrer Fans ein wenig zu spannend gemacht hatten, wollten sie gegen die Celtics gleich von Beginn an klare Verhältnisse schaffen. Im ersten Viertel ging Oklahoma City auf einen 10:0-Run - und sollte die dadurch erarbeitete Führung für den Rest des Spiels nicht mehr abgeben.

Nach seiner 48-Punkte-Vorstellung gegen die Timberwolves ließ es Kevin Durant gegen Boston etwas ruhiger angehen. Nach einem langsamen Start kam er am Ende dennoch auf 21 Punkte, 7 Rebounds und 8 Assists.

Bester Mann bei den Thunder war überraschend Reggie Jackson. Der Point Guard stellte mit 27 Punkten einen Karriere-Rekord auf und war dabei extrem effizient (9/12 aus dem Feld, 3/3 Dreier). Serge Ibaka steuerte ein Double-Double (17 Punkte, 11 Rebounds) bei; Jeremy Lamb kam von der Bank auf 13 Punkte und 6 Assists.

Bei den Celtics erzielten Jeff Green und Avery Bradley jeweils 19 Punkte; Brandon Bass war hingegen überhaupt nicht zu sehen (4 Punkte, 5 Rebounds). Jordan Crawford kam auf 17 Punkte und 7 Assists, während Kris Humphries mit 14 Punkten eine ordentliche Partie von der Bank zeigte.

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Los Angeles Lakers (14-20) - Denver Nuggets (16-17) 115:137 (BOXSCORE)

77 Punkte erzielten die Denver Nuggets in der zweiten Halbzeit - und schossen die strauchelnden Lakers damit mächtig ab. Hatte Los Angeles in der ersten Hälfte noch gut mithalten können, war im weiteren Verlauf des Spiels schlichtweg nichts mehr zu holen. Für die Lakers war es bereits die siebte Niederlage innerhalb der letzten acht Spiele.

Die Nuggets bekamen dabei gute Unterstützung von ihrer Bank: Timofey Mozgov (20 Punkte, 7 Rebounds), Nate Robinson (21 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists) und Evan Fournier (12 Punkte,, 7 Rebounds) punkteten jeweils zweistellig. Bei den Startern kamen Ty Lawson (20 Punkte, 12 Assists) und Kenneth Faried (17 Punkte, 13 Rebounds) jeweils zu einem Double Double.

Bei den Lakers, die verletzungsbedingt erneut mit einer kleinen Rotation spielten, war Pau Gasol (25 Punkte, 10 Rebounds) trotz anhaltender Trade-Gerüchte der beste Spieler. Jodie Meeks steuerte 23 Punkte bei, Nick Young sorgte von der Bank für 21 Zähler. Enttäuschend verlief der Abend für Wesley Johnson, der in 26 Minuten nur einen seiner fünf Versuche aus dem Feld traf. Bemerkenswert: Kendall Marshall (9 Punkte) verbuchte 17 der insgesamt 26 Lakers-Assists für sich.

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