Sonntag, 05.01.2014

NBA-Schlaglichter

Thunder: 48 Punkte von Durant!

Kevin Durant erzielt beim Sieg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Minnesota Timberwolves satte 48 Punkte. Die Pacers besinnen sich gegen New Orleans auf ihre Stärken und die Milwaukee Bucks stellen einen Negativ-Rekord auf.

Kevin Durant erzielte gegen Minnesota 48 Punkte
© getty
Kevin Durant erzielte gegen Minnesota 48 Punkte

Indiana Pacers (26-6) - New Orleans Pelicans (15-17) 99:82 (BOXSCORE)

Stand nach der überraschenden Niederlage der Pacers vor wenigen Tagen gegen die Raptors hier gleich der nächste Upset auf dem Programm? Zu Beginn sah es fast danach aus: Mit 14 Punkten führten die Pelicans früh in der ersten Hälfte, bevor Indiana aufwachte. Besonders Eric Gordon drehte zu Beginn gleich mächtig auf - 17 Punkte erzielte er vor der Pause.

In der zweiten Halbzeit hatte sich die Sache mit der Überraschung dann aber auch schon wieder erledigt: 30 Punkte im dritten Viertel für die Pacers - und das bei einer starken Defensive, die die Pelicans bei mageren 12 Punkten hielt.

Paul George kam mit 24 Punkten und 10 Rebounds auf ein Double Double. Außerdem war er es, der den zu Beginn extrem gut aufspielenden Gordon unter Kontrolle brachte (nur 2 Punkte im dritten Viertel). Ebenfalls stark: Lance Stephenson (19 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists) und Danny Granger, der von der Bank 13 Punkte und 5 Rebounds beisteuerte.

Bei den Pelicans fehlte Ryan Anderson wegen der Hals-Verletzung, die er sich im Spiel gegen Boston bei einem Zusammenprall mit Gerald Wallace zugezogen hatte. Mit 21 Punkten war Gordon am Ende der beste Scorer für New Orleans, gefolgt von Alexis Ajinca (17 Punkte, 7 Rebounds) und Tyreke Evans mit 12 Zählern. Anthony Davis kam auf 10 Punkte und 8 Rebounds.

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Orlando Magic (10-23) - Miami Heat (25-8) 94:110 (BOXSCORE)

Miami schlägt Orlando? Nicht überraschend. Dwyane Wade und Chris Bosh mit jeweils 20 Punkten? Ebenfalls nicht überraschend. Rashard Lewis mit 18 Punkten? Schon eher. Der Routinier startete für den angeschlagenen Shane Battier und zeigte, warum ihn die Heat unter Vertrag genommen haben: Er kann es eben doch noch.

Ansonsten gab es in Orlando keine großen Überraschungen. LeBron James erlebte mit 15 Punkten, 8 Assists und 8 Rebounds einen vergleichsweise ruhigen Abend, Michael Beasley steuerte in 18 Minuten 13 Punkte und 5 Rebounds bei. Für Miami war es bereits der achte Sieg über die Magic hintereinander - und der 22. Erfolg über einen Divisions-Rivalen. Der aktuelle Rekord steht bei 23 Siegen in Folge und stammt von den Boston Celtics aus dem Jahr 1961.

Orlando musste erneut auf Center Nikola Vucevic verzichten, der mit einer Knöchelverletzung ausfällt. Bester Scorer für die Magic war Jameer Nelson mit 21 Punkten, gefolgt von Tobias Harris (17 Punkte, 10 Rebounds).

Rookie Victor Oladipo spielte 35 Minuten und kam auf 16 Punkte und 6 Rebounds.

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Brooklyn Nets (12-21) - Cleveland Cavaliers (11-22) 89:82 (BOXSCORE)

Sehen wir hier den Beginn einer Serie für die Brooklyn Nets? Gegen die Cavaliers gab es den zweiten Sieg in Folge - und das besonders dank einer starken Defensiv-Leistung am Ende. Im Schlussabschnitt hielt man Cleveland bei 19 Prozent Shooting und 17 Punkten. Selbst von einem Durchhänger im dritten Viertel (16:27) ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen.

"Wir kämpfen und wir wollen gewinnen", sagte Center Andray Blatche. Deron Williams erzielte 21 Punkte und war damit bester Werfer seines Teams. Paul Pierce kam auf 17 Punkte und 5 Assists, während Blatche von der Bank 12 Zähler beisteuerte. Reggie Evans (8 Punkte, 11 Rebounds) startete für Kevin Gernett, dem von Nets-Coach Jason Kidd eine Pause gegönnt wurde.

Bei Cleveland fehlte erneut Kyrie Irving verletzt (zweites Spiel in Folge mit einer Knieprellung). Dion Waiters war bester Werfer für die Calaviers, der von der Bank kommend 26 Punkte erzielte. Insgesamt hatte Cleveland allerdings mit einer mageren Wurfquote zu kämpfen. Jarrett Jack (1/8 aus dem Feld) enttäuschte, C.J. Miles war mit 19 Punkten zweitbester Scorer.

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Chicago Bulls (14-18) - Atlanta Hawks (18-16) 91:84 (BOXSCORE)

Die Chicago Bulls können sich auf ihre Defense verlassen. Gegen die Hawks ließen die Bulls kaum offene Würfe zu und sorgten damit dafür, dass Atlanta knapp 20 Punkte unter dem Saisonschnitt blieb. "Wir wissen, dass wir uns eine gute Ausgangsposition erarbeiten, sobald wir gut verteidigen, uns bei den Rebounds reinhängen und Turnover vermeiden", sagte Bulls-Coach Tom Thibodeau. Ein kurzer Blick auf die Statistik sagt: Vorgabe in allen Punkten erfolgreich erfüllt. Deutlich mehr Rebounds, weniger Turnover - und die Hawks bei unter 38 Prozent Wurfquote gehalten.

Wenn dann auch noch ein bisschen Offensive hinzu kommt, kann das auch nicht schaden. Die kam diesmal von Mike Dunleavy, der von der Bank kam und 11 seiner insgesamt 20 Punkte im Schlussviertel erzielte. Luol Deng kam auf 17 Punkte und 11 Rebounds, Joakim Noah steuerte 10 Zähler und 12 Rebounds bei. Auch Taj Gibson (10 Punkte, 12 Rebounds) erzielte ein Double Double.

Bei den Hawks waren Jeff Teague und Paul Millsap mit jeweils 16 Punkten die besten Werfer. Daneben punkteten lediglich DeMarre Carroll (10 Punkte, 7 Rebounds) und Mike Scott (12 Punkte, 5 Rebounds) zweistellig.

Dennis Schröder stand gegen die Bulls nicht auf dem Parkett.

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