Donnerstag, 02.01.2014

NBA-Schlaglichter

Raptors schlagen die Pacers

Den Toronto Raptors (15-15) ist die vermutlich größte Überraschung des Tages geglückt: Die Kanadier besiegten mit den Indiana Pacers (25-6) das beste Team der Eastern Conference. Die Minnesota Timberwolves (16-16) betrieben Frust-Bewältigung - und Greg Stiemsma erlebte einen Tag zum Vergessen. Außerdem: Die Talfahrt der Denver Nuggets (14-17) geht weiter und bei den Los Angeles Clippers (22-12) gewinnt ausgerechnet die Defense ein Spiel.

Die Toronto Raptors haben ihre letzten vier Spiele in Folge gewonnen
© getty
Die Toronto Raptors haben ihre letzten vier Spiele in Folge gewonnen

Toronto Raptors (15-15) - Indiana Pacers (25-6) 95:82 - (BOXSCORE)

Hoppla! Die Raptors schlagen die Pacers - und am Ende war es nicht einmal knapp. Nachdem Indiana zwischenzeitlich mit 8 Punkten geführt hatte, spielte am Ende nur noch Toronto. 29:19 hieß es im Schlussabschnitt, besonders wegen der starken Defense der Raptors. Terrence Ross hielt Paul George extrem gut in Schach (nur 5/14 aus dem Feld) und steuerte zudem 18 Punkte und 3 Steals bei. Insgesamt provozierten die Raptors 23 Turnover der Pacers - Negativ-Rekord für Indiana.

Bester Scorer auf dem Parkett war DeMar DeRozan, der insgesamt 26 Punkte erzielte. Ebenfalls stark: Kyle Lowry mit einem Double Double (13 Punkte, 14 Assists). Der Guard sorgte dafür, dass die Raptors nach einem schwachen zweiten Viertel und holprigen Start nach der Pause nicht den Kopf verloren. Jonas Valanciunas kam auf 13 Punkte und 9 Rebounds.

Bei den Pacers war Roy Hibbert mit 16 Punkten der beste Scorer - allerdings musste er in der entscheidenden Phase zuschauen, weil er kurz nach Beginn des Schlussviertels sein fünftes Foul kassierte. George kam auf 12 Punkte.

Indiana bleibt trotz der Niederlage das beste Team im Osten. Toronto erreicht zum ersten mal seit 2010 nach 30 Spielen die .500er Marke und schiebt sich mit dem vierten Sieg in Folge auf Platz vier in der Eastern Conference.

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Minnesota Timberwolves (16-16) - New Orleans Pelicans (14-16) 124:112 (BOXSCORE)

Nach der umstrittenen Niederlage gegen die Dallas Mavericks schien es ganz so, als wollen sich die Timberwolves mal ordentlich den Frust von der Seele schießen. Mit satten 30 Punkten führte Minnesota zwischenzeitlich und feierte am Ende einen völlig ungefährdeten Sieg gegen die New Orleans Pelicans.

Nikola Pekovic (22 Punkte, 7 Rebounds) dominierte die Paint und zeigte erneut eine starke Leistung, die die Pelicans vor klare Matchup-Probleme stellte. Ricky Rubio (14 Punkte, 9 Assists, 8 Rebounds, 3 Steals) und Kevin Love (21 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists) zauberten - und insgesamt 7 Spieler der T-Wolves punkteten zweistellig. Neben Kevin Martin mit 20 Zählern war auch J.J. Barea mit 17 Punkten von der Bank zur Stelle. Insgesamt traf Minnesota mehr als 55 Prozent der Würfe aus dem Feld.

Bei den Pelicans war Ryan Anderson mit 25 Punkten der beste Scorer, gefolgt von Jrue Holiday (19 Punkte, 5 Assists) und Tyreke Evans, der von der Bank kommend 16 Zähler beisteuerte. Einen furchtbaren Abend erlebte Greg Stiemsma. Er stand gerade einmal sechs Minuten auf dem Parkett, leistete sich bei seinen vier Ballberührungen in der ersten Halbzeit allerdings gleich drei Turnover - und beging auch noch zwei Fouls, die direkt zu Freiwürfen führten.

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Denver Nuggets (14-17) - Philadelphia 76ers (10-21) 102:114 (BOXSCORE)

Die Talfahrt der Denver Nuggets geht weiter. Gegen die 76ers setzte es bereits die achte Niederlage in Folge - die schlechteste aktive Serie der gesamten Liga. Für Philadelphia war es erst der dritte Auswärtssieg der laufenden Saison.

Evan Turner war dabei mit 23 Punkten der beste Scorer bei den 76ers, gefolgt von Thaddeus Yung mit 17 Zählern und 10 Rebounds. Weiterhin ganz stark aufgelegt ist auch Michael Carter-Williams (16 Punkte, 9 Rebounds, 6 Assists - allerdings nur 5/15 aus dem Feld), der wegen seiner Statistiken gerade mit Magic Johnson verglichen wird. Insgesamt punkteten sieben Spieler für Philadelphia zweistellig.

Bei den Nuggets zeigte J.J. Hickson (19 Punkte, 11 Rebounds) der beste Spieler. Ty Lawson kam auf 15 Punkte und 11 Rebounds, Wilson Chandler steuerte 16 Punkte und 7 Rebounds bei. Große Schwäche bei Denver waren die Dreier: Lediglich 20 Prozent der Würfe von Downtown fanden das Ziel. Außerdem verpassten es die Nuggets, aus den vielen Ballverlusten der 76ers Kapital zu schlagen (8 Punkte aus 17 Turnovers).

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Los Angeles Clippers (22-12) - Charlotte Bobcats (14-19) -112:85 (BOXSCORE)

Bis zur Halbzeit sah es nach einem knappen Spiel aus - die Bobcats lagen zogar zwischenzeitlich in mit fünf Punkten in Führung und schienen die nicht gerade solide Clippers-Defense immer wieder ausspielen zu können. Doch dann drehten Blake Griffin und Jared Dudley auf. 56:29 - so die Bilanz der zweiten Hälfte; und schlichtweg keine Chance für Charlotte.

Nach der üblen Pleite gegen die Suns war es besonders die Defense, die den Clippers den Sieg bescherte. Und natürlich Griffin. Der lief nämlich genau dann zur Hochform auf, als es noch einmal eng zu werden drohte. Vier Jumper versenkte er hintereinander, gerade als die Bobcats den Vorsprung in den einstelligen Bereich reduzieren wollten. Insgesamt kam Griffin auf 31 Punkte und war damit bester Scorer auf dem Parkett. Dudley erzielte 20 Punkte und versenkte dabei 6 seiner 9 Dreier.

Chris Paul steuerte 17 Punkte bei und 7 Assists bei, DeAndre Jordan erzielte 6 Punkte und 12 Rebounds - außerdem sorgte er mit einem seiner kraftvollen Dunks für das Highlight des Spiels. Bei den Bobcats waren Al Jefferson (14 Punkte, 12 Rebounds) und Kemba Walker (14 Punkte, 7 Rebounds) noch die besten Akteure.

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