Samstag, 07.12.2013

NBA-Schlaglichter

Knicks vermöbeln auch Orlando

Nach den Nets bekommen auch die Magic eine Packung von den Knicks. Boston überrascht verschlafene Nuggets, in Atlanta wird Geschichte geschrieben. OKC hat in New Orleans mal wieder keine Probleme und Portland macht die Jazz nass. Die Lakers gewinnen im letzten Spiel vor Kobes Rückkehr.

Gegen die Orlando Magic haben die Knicks den zweiten Blowout in Folge eingefahren
© Getty
Gegen die Orlando Magic haben die Knicks den zweiten Blowout in Folge eingefahren

New York Knicks (5-13) - Orlando Magic (6-13) 121:83 (BOXSCORE)

Neun Niederlagen in Folge sind vergessen, die neue Serie heißt: Zwei Blowouts in Folge! Nach Brooklyn haben die Knicks auch die Magic aus der Halle gefegt und nach sieben Pleiten mal wieder im heimischen Madison Square Garden gewonnen. "Es war gut, dass der Knoten in Brooklyn geplatzt ist. Heute haben wir zuhause bewiesen, dass das kein Ausreißer war, was viele Leute dachten", freute sich Raymond Felton.

Wie schon am Vorabend trafen die Knicks sehr gut aus dem Feld (53 Prozent) und von der Dreierlinie (50 Prozent), zudem war die Scoringlast sehr ausgewogen verteilt. Carmelo Anthony war mit 20 Punkten (und 11 Rebounds) Topscorer von insgesamt sieben New Yorkern in Double Figures. J.R. Smith zeigte sich mal wieder in der "Sixth Man of the Year"-Form der letzten Saison und legte 17 Punkte sowie 6 Rebounds auf.

Die Magic hatten noch den besseren Start erwischt, waren am Ende aber trotz der 20 Punkte von Arron Afflalo und 17 von Rookie Victor Oladipo chancenlos. "Ich denke, das Ergebnis vom Spiel in Brooklyn hat hier von Anfang an mit reingespielt", sagte Orlando-Coach Jacque Vaughn.

Diesen Eindruck bestätigte Felton, der auch gleich eine Kampfansage an die Liga mitschickte: "Irgendwann musste sich alles entladen. Brooklyn hat nur unseren ersten Zorn abbekommen, das kommt jetzt auch auf alle anderen zu." Mit dem Sieg verlässt New York den Schlussrang in der Atlantic Division und gibt diesen an die Nets ab.

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Charlotte Bobcats (9-11) - Philadelphia 76ers (7-13) 105:88 (BOXSCORE)

Normalerweise ein Reservist, wurde Jeffery Taylor zum Matchwinner für die Bobcats. Aufgrund der Verletzung von Michael Kidd-Gilchrist als Small Forward in der Starting Five, machte Taylor 20 Punkte und holte sich ein dickes Lob von seinem Trainer Steve Clifford ab: "Er ist ein sehr talentierter Spieler und ein harter Arbeiter. Er hat auf jeden Fall die Länge, Athletik und Intelligenz, um den nächsten Schritt zu machen."

Kemba Walker machte mit 18 Punkten und 10 Assists ebenfalls eine starke Partie, Al Jefferson holte mit 14 Punkten und 12 Rebounds auch ein Double-Double, vergab allerdings 15 seiner 21 Würfe. Gerald Henderson (18) sowie Ramon Sessions (13) und Rookie Cody Zeller (10) von der Bank punkteten außerdem zweistellig.

Bei den Gästen, die ohne Rookie-Point-Guard Michael Carter-Williams (Knie) auskommen mussten, stand Tony Wroten mit 21 Punkten, 9 Assists und 8 Rebounds kurz vorm Triple-Double. Spencer Hawes (10 Punkte, 13 Rebounds), Evan Turner (16 Punkte) und Hollis Thompson (12) punkteten ebenfalls ordentlich, insgesamt waren die 40,2 Prozent aus dem Feld aber einfach zu wenig für Philadelphia.

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Washington Wizards (9-10) - Milwaukee Bucks (4-15) 105:109 OT (BOXSCORE)

Eine starke Defensivleistung in der Verlängerung, in der Washington 0 von 6 aus dem Feld traf, ermöglichte es Milwaukee, den Titel "schlechtestes Team der Liga" an die Utah Jazz abzugeben. Zuvor hatten die Bucks 13 der letzten 14 Spiele verloren. Dabei legte Khris Middleton mit 29 Punkten ein Career High auf und wurde zum Topscorer seines Teams.

"Das war ein ganz wichtiger Sieg", freute sich der Matchwinner, "wir hatten die ganze Saison über so viele Probleme. Jetzt mal einen Auswärtssieg in der Verlängerung einzufahren, fühlt sich richtig gut an." Die meiste Unterstützung bekam Middleton von Brandon Knight (20 Punkte), John Henson (19 Punkte, 17 Rebounds) und O.J. Mayo (17 Punkte).

Bei den Wizards ärgerte sich Coach Randy Wittman über die mangelnde Reife seines Teams: "Wir haben in der ersten Halbzeit Streetball gespielt. Da haben wir das Spiel verloren." Auch das NBA-Debüt von Top-Rookie Otto Porter Jr. (0 Punkte, 0/3 FG) war da keine Entschädigung.

Generell kam bei Washington zu wenig Entlastung von der Bank, die Starter waren für 84 der 105 Punkte verantwortlich. John Wall war mit 30 Punkten und 8 Assists abermals bester Wizard, Trevor Ariza zeigte mit 22 Punkten und 12 Rebounsd ebenfalls eine gute Partie. Trotzdem verpassten die Wizards die Chance, zum ersten Mal seit vier Jahren eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen.

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