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Aus Allen wird "Jesus Shuttlesworth"

SID
Donnerstag, 19.12.2013 | 13:35 Uhr
Spielte mit Denzel Washington zusammen in Spike Lees "He Got Game"
© getty
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Die erste NBA-Partie mit Spitznamen auf den Jerseys rückt näher: Ray Allen von den Miami Heat wird in einem Spiel gegen die Nets wohl als "Jesus Shuttlesworth" auflaufen. Die Houston Rockets suchen weiter nach einem Abnehmer für Ömer Asik, die Lakers haben ihre Meinung im Fall Pau Gasol offenbar geändert. Und: neues von Dennis Rodman.

"He Got Game": Vor knapp drei Monaten wurde bekannt, dass die NBA in dieser Saison neue Wege gehen will. Bei ganz bestimmten Spielen sollen die Spieler statt ihrer Namen selbstgewählte Spitznamen auf dem Rücken tragen. Dabei soll es sich um die drei Partien zwischen den Brooklyn Nets und den Miami Heat handeln.

LeBron James, Paul Pierce, Kevin Garnett oder Jason Terry können in der Tat mit bekannten Spitznamen aufwarten. Einen der berühmtesten hat jedoch Ray Allen vorzuweisen: Dank seiner Rolle in Spike Lees Film "He got game" - deutscher Titel: "Spiel des Lebens" - hängt ihm bereits seit 15 Jahren der Name Jesus Shuttlesworth an, so hieß sein Charakter im Film von 1998.

Nun bestätigte der Regisseur, dass Allen tatsächlich als Jesus Shuttlesworth auflaufen werde - und postete auf seinem "Twitter-Account" ein entsprechendes Jersey.

Das nächste Spiel zwischen den Nets und den Heat findet am 10. Januar statt, weitere Duelle werden am 12. März und 8. April ausgetragen. Man darf gespannt sein, für welche Namen sich Spieler mit weniger offensichtlichen Betitelungen entscheiden werden.

Ömer Asik - jetzt oder nie? Bis zum 19. Dezember wollten die Houston Rockets ursprünglich ihren unzufriedenen Center Ömer Asik getradet haben. Der Tag ist nun da, steht ein Wechsel also unmittelbar bevor? In der Partie am Mittwoch gegen die Chicago Bulls saß Asik in Alltagsbekleidung nur auf der Bank, für Houston wird er wohl nicht mehr auflaufen.

Aber welche Franchise hat im Rennen um den defensiv starken Big Man die Nase vorn? Wie "ESPN" berichtet, soll das Front Office in Houston derzeit vor allem zwei Angebote im Auge haben: Die Boston Celtics würden für Asik offenbar ein Paket bestehend aus Brandon Bass, Courtnee Lee und einem First-Round-Pick bieten, wobei letzterer wohl gegen eine zu gute Position im Draft abgesichert wäre. Philadelphia könnte Asik im Tausch für Center Spencer Hawes und einen Pick in die "City of brotherly love" holen.

Andere Kandidaten wie die Atlanta Hawks - im Tausch für Paul Millsap - oder die Cleveland Cavaliers, die in einem Three-Team-Trade an Jeff Green von den Celtics interessiert sein sollen, scheinen dagegen eher aus dem Rennen. Grund ist unter anderem die Saison 2014/2015, in der Asiks Gehalt auf 15 Millionen Dollar steigen wird.

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Lakers wollen Gasol halten: "ESPN" berichtet, dass die Los Angeles Lakers Pau Gasol nun doch nicht, wie in den letzten Tagen vermeldet, traden wollen. Nachdem Gasol nur mäßig in die Saison gestartet war, Kritik am System von Coach Mike D'Antoni geäußert und offen mit einem Wechsel zu den Grizzlies geliebäugelt hatte, schien ein Trade als gut möglich. Schließlich läuft der Vertrag des Spaniers aus.

Nun sollen die starken Auftritte der letzten Tage und eine Aussprache mit D'Antoni das Ruder gewendet haben. Fraglich erscheint jedoch weiterhin, ob Gasol auch in der kommenden Saison in Purple and Gold spielen wird, schließlich ist ein beträchtlicher Teil der Salary Cap durch den neuen Vertrag für Kobe Bryant bereits aufgebraucht.

Rodman wieder nach Nordkorea: Das Enfant Terrible ist am Donnerstag ein weiteres Mal im Land des Diktators Kim Jong Un gelandet. Sein Ziel: Er will die nordkoreanische Nationalmannschaft trainieren. Am 8. Januar soll ein Freundschaftsspiel zu Ehren von Kim Jong Un stattfinden, um dessen Geburtstag zu feiern.

Rodman hielt sich im Laufe seiner Kontakte immer aus politischen Diskussionen heraus. "Ich hoffe, dass dieses Spiel viele Nationen zusammenbringt, denn Sport ist auf der ganzen Welt unheimlich wichtig. Deshalb hoffe ich, dass das dazu führt, dass das amerikanische Volk, und vor allem Präsident Obama, wieder Kontakt zu Nordkorea aufnimmt.

Außerdem erklärte Rodman, dass er in zwei Wochen erneut nach Nordkorea reisen wolle - und diesmal mit einem zwölfköpfigen Team, bestehend aus amerikanischen Basketballspielern. Namen nannte er jedoch keine.

Der NBA-Spielplan im Überblick

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